- Mozillas Projekt Privacy Not Included hat festgestellt, dass neue internetfähige Modelle aller großen Automarken grundlegende Datenschutz- und Sicherheitsstandards nicht erfüllen.
- Die Studie zeigt, dass diese Fahrzeuge Daten-Erntemaschinen sind, die sensible persönliche Informationen wie ethnische Zugehörigkeit, Gewicht und sexuelle Aktivitäten sammeln.
- Es wurde festgestellt, dass Marken wie BMW, Ford, Toyota, Tesla und Subaru Daten über die ethnische Zugehörigkeit von Fahrern, Gesichtsausdrücke, Gewicht, Gesundheitsinformationen und Fahrtrouten sammeln.
- Einige Fahrzeuge sammelten sogar unerwartete Daten wie Informationen über sexuelle Aktivitäten, ethnische Zugehörigkeit und den Einwanderungsstatus.
- Hyundai nutzt verschiedene Werkzeuge zur Datenerfassung wie Mikrofone, Kameras und Telefone, die Fahrer mit dem Auto verbinden.
- Die Hersteller sammeln Daten außerdem über ihre Apps und Websites und können diese Daten verkaufen oder mit Dritten teilen.
- Nissan wurde als schlimmster Verstoß genannt; die Datenschutzrichtlinie des Herstellers besagt, dass Informationen über sexuelle Aktivitäten, Gesundheitsdiagnosen und genetische Daten gesammelt werden.
- Andere Marken wie Volkswagen, Kia und Mercedes-Benz sammeln ebenfalls umfangreiche personenbezogene Daten und nutzen sie für zielgerichtete Werbung oder Überwachung.
- Mozilla konnte nicht feststellen, welche der von den Marken gesammelten Daten verschlüsselt werden; nur Mercedes-Benz antwortete auf die Fragen der Organisation.
- Viele Automarken betreiben "Privacy-Washing", was bedeutet, dass Verbraucher darüber informiert werden, sie müssten sich keine Sorgen um Datenschutzprobleme machen.
- Auch das Thema Einwilligung ist problematisch: Marken wie Subaru betrachten Passagiere als "Nutzer", die dem Unternehmen die Zustimmung zur Datenerfassung erteilt haben.
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