5 Punkte von GN⁺ 2023-09-01 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Auf Instagram wächst der Unmut der Nutzer über kuratierte, professionelle Inhalte.
  • Dadurch gehen die Plattform-Posts gewöhnlicher Nutzer zurück, und es findet eine Verlagerung hin zu privaten Posts und geschlossenen Gruppen statt.
  • Funktionen wie enge Freunde und Gruppenchats bieten einen sicheren Raum zum Teilen mit weniger Druck.
  • Die sozialen Medien, wie wir sie kannten, sind tot, und Nutzer konzentrieren sich stärker auf den Konsum von Inhalten.
  • Instagram ist zu einer aspirativen Entertainment-App mit sorgfältig ausgewählten und bearbeiteten Fotos geworden.
  • Neue Apps haben versucht, den Reiz der frühen sozialen Medien einzufangen, doch niemandem ist das gelungen.
  • Nutzer ziehen sich in engere Verbindungen und Communities zurück und bevorzugen Direktnachrichten und geschlossene Räume.
  • Über Apps wie Discord und Geneva gewinnen einzigartige Communities an Beliebtheit, in denen man sich mit Menschen mit ähnlichen Interessen vernetzen kann.
  • Instagram versucht, diesen Trend zu nutzen, indem es über einen kostenpflichtigen Abodienst exklusive Gruppenchats einführt.
  • Die Verlagerung in geschlossene Räume stellt Influencer und Marken vor Herausforderungen, da der Zugang zu diesen Communities schwieriger wird.
  • Menschen gehen selektiver mit Online-Communities um und kehren zu älteren Formen der Interaktion zurück.
  • Der Wandel im Verhalten in sozialen Medien kann zu gesünderen digitalen Erfahrungen führen, birgt aber auch das Risiko, Menschen in sich wiederholende Räume mit Gleichgesinnten stärker zu fragmentieren.
  • Die sozialen Medien der Instagram-Ära sind vorbei, und „echtes“ Online-Teilen ohne Publikum gewinnt an Bedeutung.

1 Kommentare

 
GN⁺ 2023-09-01
Hacker-News-Meinungen
  • Nutzer wechseln von Social-Media-Plattformen zu Messaging-Apps und Gruppenchats.
  • Der Facebook-Algorithmus priorisiert Füllinhalte und Werbung, wodurch die Nutzerbeteiligung sinkt.
  • Online-Communitys sollten sich wie Online-Pubs anfühlen und Zugehörigkeitsgefühl sowie gutes Verhalten fördern.
  • Das Internet wandelt sich von einem Modell, in dem Nutzer Inhalte suchen, zu einem Modell, in dem Inhalte zu den Nutzern kommen.
  • Werbetreibende und Professionals sind normalen Nutzern auf Social-Media-Plattformen oft einen Schritt voraus.
  • Die Qualität der Interaktionen ist wichtiger als die Zahl der Follower.
  • Algorithmusbasierte Social-Media-Plattformen machen es schwer, sich von performativem Verhalten zu lösen.
  • Als Eltern und Lehrkräfte in Social Media aktiv wurden, nahm die Ausdrucksfreiheit ab.
  • „Content“ in Social Media wird oft als Füllmaterial ohne Verständnis oder echte Auseinandersetzung betrachtet.
  • Junge Menschen bevorzugen geschlossene Communitys wie Discord und Gruppentext-Chats gegenüber traditionellen Social-Media-Plattformen.
  • Das Fediverse mit kleinen, sicheren Communitys steigert die Beteiligung und fördert vielfältige Persönlichkeiten.