6 Punkte von GN⁺ 2023-08-14 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Ein Nutzer, der seit über 15 Jahren Linux verwendet und eine Anti-Microsoft-Haltung beibehalten hat, beschreibt seine jüngste Veränderung: Er vertraut Microsoft inzwischen mehr als Google
  • Als Google-Produkte, die er zwar gern nutzt, denen er aber nicht vertraut, nennt er Chromebook, Android
  • Als Microsoft-Produkte, die er gern nutzt und denen er bis zu einem gewissen Grad vertraut, nennt er VS Code, Github, ChatGPT
  • Vergleicht Googles Schwächen und Microsofts Stärken in den Bereichen Suche, Browser und KI in einer Tabelle
  • Stellt fest, dass er bei der Wahl eines Online-Speichers eher zu OneDrive als zu Google tendiert, und sucht nach anderen mit ähnlichen Erfahrungen

Persönlicher Hintergrund zur Vertrauensumkehr

  • Seit über 15 Jahren kein Windows genutzt, sondern ausschließlich Linux
  • War die ganze Zeit über anti-Microsoft eingestellt und beschreibt es als etwas peinlich, überhaupt so einen Beitrag zu schreiben
  • Gegensätzliche Haltung: Google-Produkte nutzt er gern, vertraut ihnen aber nicht; Microsoft-Produkte nutzt er gern und vertraut ihnen bis zu einem gewissen Grad

Vergleich nach Produkten

  • Googles Stärken und Schwächen

    • Nennt Chromebook, Android als Stärken
    • Kritisiert die nachlassende Qualität der Suchergebnisse als Schwäche
    • Erwähnt sexuelle Werbung, Spam usw. in der „kostenlosen“ YouTube-Erfahrung als Schwäche
    • Kritisiert im Browser-Bereich, dass Google mit Geld Einfluss auf die Datenschutzrichtlinien von Firefox nimmt, und dass er Chrome nicht bevorzugt
    • Im KI-Bereich ordnet er Bard den Schwächen zu
  • Microsofts Stärken und Schwächen

    • Nennt VS Code, Github, ChatGPT als Stärken
    • Bewertet die Bing-Suchergebnisse als tatsächlich ziemlich gut
    • Nennt Edge im Browser-Bereich als Stärke
    • Als Schwäche erwähnt er nur Windows

Speicherwahl und Fazit

  • Er sucht derzeit nach Online-Speicher und findet es selbst kaum zu glauben, dass er eher zu OneDrive als zu Google tendiert
  • Schließt mit der Frage, ob andere in den letzten Jahren ähnliche Erfahrungen gemacht haben oder ob er etwas übersehen hat

1 Kommentare

 
GN⁺ 2023-08-14
Hacker-News-Meinung
  • Der Artikel diskutiert die Unterschiede im Vertrauen, das Nutzer den Tech-Giganten Microsoft und Google entgegenbringen.
  • Einige Nutzer bevorzugen Microsoft und führen dafür den professionellen Auftritt sowie den Fokus auf professionelle und Unternehmensservices an.
  • Andere warnen davor, irgendeiner Marke blind zu vertrauen, und betonen, dass alle Unternehmen ihre eigenen Interessen an erste Stelle setzen.
  • Es gibt Kritik an der Wahrnehmung, dass Microsoft und Google durch die Telemetrie von VSCode bzw. die Datenerfassung in Google Workspace die Privatsphäre verletzen.
  • Einige Nutzer weisen darauf hin, dass beide Unternehmen Nutzerdaten missbrauchen könnten, argumentieren jedoch, dass Google aufgrund seiner umfassenderen Datensammlung größeren Schaden anrichten könne.
  • Es gibt auch eine Diskussion über die Geschäftsmodelle der beiden Unternehmen; ein Nutzer schlägt vor, Google sei ein als Tech-Unternehmen getarntes Werbe-/Überwachungsunternehmen, während Microsoft ein als Tech-Unternehmen getarntes professionelles/unternehmensbezogenes Dienstleistungsunternehmen sei.
  • Einige Nutzer äußern Nostalgie für die Anfangszeit dieser Unternehmen und erinnern sich an die Zeit, als Microsoft als das Böse galt, Apple beinahe bankrott war und Google eine neue, werbefreie Suchmaschine war.
  • Außerdem gibt es eine Diskussion über die Zukunft der Technologie; einige Nutzer äußern Bedenken darüber, dass Unternehmen Nutzer von ihren eigenen Geräten ausschließen und vollständig intransparente Pipelines zur Auslieferung von Inhalten schaffen.
  • Eine Minderheit der Nutzer verteidigt Googles Produkte, insbesondere YouTube, lobt die vielfältigen Inhalte der Plattform und argumentiert, dass die geringen Kosten von YouTube Premium es wert seien, um Werbung zu vermeiden.
  • Der allgemeine Konsens lautet, dass diese Unternehmen zwar nützliche Produkte anbieten, Nutzer aber gegenüber möglichen Datenschutzproblemen skeptisch und wachsam bleiben sollten.