1 Punkte von GN⁺ 2023-08-11 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Ein ausführlicher Bericht über die Nutzererfahrung mit dem Bewerbungsprozess bei Canonical, einem in Großbritannien ansässigen internationalen Softwareunternehmen, das vor allem für die Entwicklung des Ubuntu-Betriebssystems bekannt ist.
  • Der Bewerbungsprozess wird als langatmig und komplex beschrieben und umfasst mehrere Phasen: das Einreichen eines Lebenslaufs, ein Anschreiben, ein Bewerbungsformular, ein schriftliches Interview mit 22 Fragen, zwei standardisierte Tests sowie vier persönliche Interviews. Insgesamt dauert der Prozess 81 Tage.
  • Das Unternehmen wird dafür kritisiert, unabhängig von Alter oder Erfahrung der Bewerber großen Wert auf Schulnoten aus der Oberstufe zu legen und standardisierte Tests zu verwenden, die nach Ansicht der Kritiker nur die Testfähigkeit messen.
  • Kritisiert wird auch, dass das Unternehmen bis zum Ende des Bewerbungsprozesses keine Informationen zu den Arbeitsbedingungen kommuniziert und von Bewerbern erwartet, trotz des langen Prozesses den frühestmöglichen Interviewtermin zu wählen.
  • Trotz der Kritik berichtet der Nutzer auch von positiven Erfahrungen, etwa von unterhaltsamen und engagierten Interviews mit potenziellen Kollegen.
  • Der Nutzer rät, sich nur dann bei Canonical zu bewerben, wenn man wirklich leidenschaftlich an der Stelle interessiert ist und nicht sofort eine Anstellung benötigt, da der Bewerbungsprozess lang ist und viele Anforderungen stellt.
  • Der Beitrag sammelt außerdem verschiedene Meinungen von Nutzern zum Interviewprozess bei Canonical.
  • Viele Nutzer äußern Unzufriedenheit über den langatmigen und komplexen Interviewprozess mit mehreren Gesprächsrunden und Bewertungen.
  • Einige Nutzer betonen, dass das Unternehmen irrelevante Details wie Erfahrungen aus der Schulzeit in den Vordergrund stelle und relevante Fähigkeiten und Erfahrungen zu wenig berücksichtige.
  • Nutzer kritisieren außerdem, dass das Unternehmen nach einer Absage kein Feedback gibt und notwendige Ressourcen wie ein Arbeitslaptop nicht bereitstellt.
  • Trotz dieser Kritik zeigen sich einige Nutzer mit dem Prozess zufrieden und sagen, dass er dem Unternehmen helfe, außergewöhnliche Talente auszuwählen.
  • Der Beitrag bietet einen Bericht aus erster Hand über die Herausforderungen und Belastungen, mit denen Bewerber konfrontiert sind, insbesondere in der Tech-Branche, wenn sie sich bei großen Unternehmen wie Canonical bewerben.

1 Kommentare

 
GN⁺ 2023-08-11
Hacker News-Kommentare
  • Der Einstellungsprozess von Canonical steht in der Kritik, langwierig und komplex zu sein, wodurch das Risiko besteht, die besten Kandidaten zu verlieren, die während des langen Verfahrens andere Stellen finden.
  • Der Recruiting-Prozess des Unternehmens wird als "Drehtür" beschrieben; wegen langer Wartezeiten und personell unterbesetzter Teams wird fortlaufend eingestellt.
  • Auf der Karriereseite von Canonical hieß es, Bewerber müssten in ihrem Leben Herausragendes erreicht haben; andernfalls wurden sie auf eine Website der US-Regierung weitergeleitet.
  • Einige Bewerber durchliefen den gesamten Prozess einschließlich eines Interviews mit Mark Shuttleworth, lehnten das Angebot jedoch wegen der Vertragsbedingungen ab.
  • Der Prozess wurde mit anderen Unternehmen mit komplexen Einstellungsverfahren wie AMD verglichen; in manchen Fällen wurden Angebote wegen zu niedriger Vergütung abgelehnt.
  • Einige Kommentierende vermuten, dass die Eingestellten nicht unbedingt die Besten in ihrem Job sind, sondern diejenigen, die das komplexe Recruiting-System gut verstehen.
  • Manche halten den Prozess für kontraproduktiv, da talentierte Personen möglicherweise keine so langen und komplizierten Verfahren durchstehen wollen.
  • Einige Bewerber machten negative Erfahrungen, etwa dass sie nach mehreren Interviewrunden und Aufgaben eine automatisierte Absage per E-Mail erhielten.
  • Vorschläge zur Verbesserung des Prozesses umfassen weniger Bürokratie, mehr Entwickler auf Projektbasis einzustellen und die Candidate Experience kritisch zu bewerten.
  • Obwohl sie den gesamten Prozess durchlaufen und ein Angebot erhalten hatten, lehnten einige Kandidaten die Chance wegen einer nicht wettbewerbsfähigen Vergütung ab.