- 2022 investierte Amazon 14,2 Millionen US-Dollar in gewerkschaftsfeindliche Beratung, um einen Beitritt zur International Brotherhood of Teamsters zu verhindern
- Amazon engagierte mindestens zwei auf die Zerschlagung von Gewerkschaften unter Fahrern spezialisierte Beratungsfirmen: Optimal Employee Relations und Action Resources
- Während Amazon behauptet, die Fahrer seien keine eigenen Beschäftigten, sondern Angestellte von Drittunternehmen, zeigen eingereichte Unterlagen, dass Amazon deren gewerkschaftliche Organisierung aktiv verhindert hat
- Die Teamsters argumentieren, Amazon sei ein gemeinsamer Arbeitgeber der Fahrer und nutze ihren Status als Auftragnehmer, um sich der Verantwortung zu entziehen
- Amazons gewerkschaftsfeindliche Bemühungen wurden öffentlich, als eine Gruppe von Fahrern, die bei einem Amazon Delivery Service Partner (DSP) in Palmdale, Kalifornien, arbeitete, gemeinsam mit den Teamsters erstmals eine Gewerkschaft gründete
- Amazon erkannte die Gewerkschaft nicht an und argumentierte, die Fahrer seien Beschäftigte des DSP
- Die eingereichten Unterlagen zeigen, dass Amazons gewerkschaftsfeindliche Beratungsaktivitäten von Mai bis September 2022 parallel zum Organisierungsprozess in Palmdale stattfanden
- Dies ist nicht das erste Mal, dass Amazon gewerkschaftsfeindliche Berater einsetzt, um Organisierungsbemühungen in eigenen Einrichtungen zu beeinflussen. Eine ähnliche Strategie wurde auch im ALB1-Lager in Albany eingesetzt, dessen Beschäftigte der Amazon Labor Union beitreten wollten
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