Tatsächlich gilt selbst für Methoden des Sprachenlernens, dass eher als streng wissenschaftliche Forschung darüber, ob sie wissenschaftlich fundiert sind oder nicht, auch ein aus Zwangskonstruktionen bestehendes Auswendiglernen wie die englische Lernmethode von „Gyeongseonsik“, bei der man sich zwar etwas einprägt, aber die Anwendung nicht versteht, am Markt ein Hit werden kann; statt also Opportunitätskosten für Reformen aufzuwenden, die faire und gute Ansätze gegenüber Entwicklern erhalten sollen, bringt es eben oft mehr Rendite, einfach Geld in das Marketing-Team zu pumpen.

 

Ich denke, zumindest für dieses Unternehmen ist das wohl die richtige Richtung. Anders als bei einem Unternehmen wie Toss sind dort schließlich Sprachtheoretiker und diejenigen, die Lernbeispiele erstellen, wichtiger als Investitionen in Ingenieure oder Entwickler.

 

Wenn es eigentlich einen Weg gibt, den man selbst gehen möchte, man aber nur auf eine Art vorankommt, die man nicht machen will, dann wird man das nicht aus purer Freude und Interesse tun wollen – egal, was am Ende dabei herauskommt.

 

Wenn man schon teure Engineers eingestellt hat, sollte man ihnen nicht wegen jeder Kleinigkeit vorschreiben, was sie zu tun haben, als wären sie LLMs, die nur auf Befehl wie Doraemon sofort irgendetwas zusammenbasteln, obwohl ihre Arbeit doch nur darin besteht, den Stift zu schwingen. Stattdessen soll man lediglich die eigene Vision teilen und sie den technischen Ansatz zu ihrer Umsetzung selbst bestimmen lassen, denn genau das ist ihr Fachgebiet.

Wenn ich so zuhöre, frage ich mich, warum mir dabei der typische Streit in den Sinn kommt, den Leute auf dem Land hierzulande mit Handwerkern, Baufirmen oder Architekten austragen, wenn sie ein Einfamilienhaus bauen oder eine alte Wohnung renovieren wollen.

 

Google handelt zwar nach eigenem Gusto, aber dass damit auch der Antrieb wegfällt, die Reform des Webs voranzutreiben, könnte sich für manche ebenfalls negativ auswirken.

 

Wenn es verkauft wird, wäre es dann nicht besser, gleich eine Stiftung zu gründen und es davon unabhängig laufen zu lassen? So ließe sich zumindest verhindern, dass Google weiter Einfluss auf das Web ausübt. Schon jetzt steuert Google mit Chrome die Webstandards praktisch nach Belieben. Die Leute sind zwar pfadabhängig, daher würden sie den Browser wohl nicht einfach weiter benutzen, nur weil Chrome an ein anderes Unternehmen verkauft wird. Aber wenn man darüber nachdenkt, wie die Gruppe, die nur den Browser kauft, ihn monetarisieren soll, würden sie am Ende wohl doch TAC-Zahlungen von Google kassieren — also wären sie so oder so von Google abhängig, oder?!

 

Die neueste Firefox-Version unterstützt inzwischen auch für Koreanisch eine anonyme, datenschutzfreundliche Übersetzungsfunktion.

Früher musste man dafür noch eine Erweiterung verwenden.

 

Also, wann wird es eigentlich „Open“?

 

Kommentare

1 Zentrale Themen der Hacker-News-Diskussion

1.1 Wettbewerbssituation & Netzwerkeffekte

  • Gemeinsame Ansicht: Google, Microsoft, Apple und Anthropic haben OpenAI bei Modellleistung und Distribution eingeholt oder überholt.
  • Streitpunkt: OpenAI verfüge nur über schwache Netzwerkeffekte, und die Wechselkosten zwischen Modellen seien gering.

1.2 Skepsis gegenüber Profitabilität & Bewertung

  • Geschätzter Umsatz: etwa 4 Milliarden US-Dollar (2024)
  • Geschätzte Ausgaben: bis zu 9 Milliarden US-Dollar → Kritik im Sinne von „Man verbrennt 9 Dollar, um 4 Dollar zu verdienen“
  • Viele sehen in dieser Umstrukturierung eine vorbereitende Maßnahme zur Maximierung der Investorenrendite

1.3 Governance, Kontrolle und Machtdynamik

  • Nach der Board-Krise 2023 wurde infrage gestellt, ob die Non-Profit-Organisation das Management überhaupt kontrollieren kann
  • Diskutiert wurden der Prozess zur Besetzung des Non-Profit-Vorstands und die Möglichkeit, dass Aktien mit Supermehrheits-Stimmrechten die derzeitige Führung zementieren könnten
  • Im Vergleich mit früheren Fällen wie dem Gründerbrief von Google aus dem Jahr 2004 wurde dies teils als „rhetorisches Mittel“ bezeichnet

1.4 Ethik & Gemeinwohlanspruch

  • Kritisiert wurde, dass die Bezahlpflicht von ChatGPT und das ungefragte Sammeln öffentlicher Daten dem Anspruch widersprechen, „der gesamten Menschheit zu nutzen“
  • Den Sorgen über AI-Missbrauch (Betrug, Propaganda, „digitale Dopamin-Hits“) stehen unklare gesellschaftliche Vorteile gegenüber
  • Gefordert wurden internationale Verträge auf dem Niveau nuklearer Regulierung sowie stärkere Alignment-Forschung

1.5 Historische Parallelen & Hype-Zyklus

  • Der AGI-Diskurs wurde mit früheren Wellen wie Nanotechnologie (1980er), Web 2.0 und dem Boom autonomer Fahrzeuge verglichen; dabei wurde vor einem möglichen „AI-Winter“ gewarnt
  • Umstritten blieb, ob AGI unvermeidlich ist („nur eine Frage des Zeitpunkts“) oder noch Jahrzehnte entfernt liegt

2 Repräsentative Positionen

  1. Pessimistische Sicht auf OpenAI: „Großkonzerne haben tausend Hebel; wenn Gemini, Copilot und Apples ‚AI-Button‘ zum Standard werden, verliert OpenAI seine Vertriebskanäle.“
  2. Skepsis gegenüber AGI-Renditen: „Wenn man 9 Milliarden ausgibt und 4 Milliarden einnimmt, muss selbst das End-Szenario gewaltig sein, damit sich das rechnet, selbst wenn Modelle zur Commodity werden.“
  3. Optimistische Gegenposition: „Wie Apple beim Smartphone absorbiert OpenAI derzeit den Großteil des Werts; Marke und Geschwindigkeit bleiben mittelfristig ein Vorteil.“
  4. Governance-Kritik: „Die Non-Profit-‚Kontrolle‘ ist nur nominell — Altman kontrolliert faktisch den Vorstand, und die PBC formalisiert lediglich die Gewinnmaximierung.“
  5. Ethische Warnung: „Datennutzung ohne Opt-in und geschlossener Code passen nicht zu einem Namen wie ‚Open‘.“

3 Von den Kommentaren hervorgehobene Implikationen

  1. Kapitalzugang: Die Aufhebung der Gewinnobergrenze könnte die Aufnahme großer Investitionen erleichtern, birgt aber das Risiko, dass der Fokus stärker auf Aktionärsinteressen als auf dem Gemeinwohl liegt
  2. Regulatorischer Druck: Die Erwähnung von Gesprächen mit den Generalstaatsanwälten von Kalifornien und Delaware deutet auf rechtliche Aufsicht hin; künftig werden Kartell- und Sicherheitsregulierung erwartet
  3. Marktdynamik: Wenn sich die Qualität von LLMs angleicht, entscheiden Vertriebskanäle wie Betriebssysteme, Browser und Enterprise-Produktportfolios über Gewinner und Verlierer
  4. Öffentliches Vertrauen: Schmeichlerische ChatGPT-Antworten und intransparente Prompt-Verarbeitung untergraben das Vertrauen der Nutzer in die Technologie; die Präferenz für APIs dürfte anhalten
  5. Möglicher AI-„Winter“: Falls es keinen klaren Pfad zu AGI und Profitabilität gibt, könnte die Investitionseuphorie abkühlen und das Tempo von Finanzierung und Forschung nachlassen

4 Fazit

Die Hacker-News-Diskussion deutet den Strukturwandel bei OpenAI als Strategie zur Kapitalsicherung und zum Erhalt der Führung in einem Umfeld verschärften Wettbewerbs und zunehmender Regulierung. Zwar sehen einige darin eine pragmatische Weiterentwicklung, doch viele bewerten ihn als Abkehr von der ursprünglichen altruistischen Rhetorik hin zu klassischer Gewinnmaximierung und werfen neue Fragen zu Governance, Ethik und dem weiteren AGI-Kurs auf.

 

In der Finanzbranche gibt es die Anforderung, innerhalb weniger Minuten Millionen von Transaktionsbestätigungen und steuerbezogenen Dokumenten zu erstellen.
Bei Verzögerungen besteht das Risiko von Geldbußen durch Aufsichtsbehörden wie die BaFin.

Ich frage mich allerdings, warum es solche Anforderungen gibt, haha

 

Wo kann man .ico-Dateien bekommen?

 

Ich habe die Berechnung unter konsequenter Anwendung metrischer Einheiten durchgeführt.

Ziel: 1.666,7/s
10 Lambdas parallel: 29,4/s, durch Scale-out auf 570 Lambdas kann das Ziel erreicht werden

Bestehende PDF-Erzeugungstools (einzeln):

  • Puppeteer: 0,5~1/s
  • Crystal Reports: 1,1~1,3/s
  • LaTeX: 1,2~2/s
 

Die Sätze sind viel zu schwierig ..

 

Das erinnert mich auch an Modern Software Engineering, das ich kürzlich gelesen habe. Darin geht es nicht nur um die Entwicklung selbst, sondern auch um Teams und Organisationen.

 

Jedes einzelne Wort spricht mich an.

 

Klingt großartig.

 

Danke für die Antwort. Ich hätte selbst nachsehen sollen.

 

Beeindruckend. Auch, dass sie zur Problemlösung alles umgekrempelt haben.

 

Es gibt viele Meinungen und Methoden zur Engineering-Führung, aber im Kern scheinen sich alle darin einig zu sein, dass sie auf dem Verständnis für die Teammitglieder basiert. Dieses Verständnis für die Teammitglieder klingt leicht, aber es scheint ein Bereich zu sein, in dem sich Vertrauen auf der Grundlage von Empathie zwischen Führungskraft und Teammitgliedern durch gegenseitiges Feedback aufbauen muss. Es scheint nichts zu sein, das auf einmal entsteht. Danke für den guten Denkanstoß.