Es stimmt, dass sich Programmiersprachen seit Java stärker auf Produktivität konzentrieren.

Davor war das oft verwendete C++ — selbst heute ist schon das Lesen davon schrecklich. Vor allem, wenn man an langlaufenden Projekten arbeitet.

 

Schon vor dem AI-Boom gab es bereits unzählige Bilder, Texte und vieles mehr, und etwas wirklich Neues zu schaffen, war extrem schwierig.

In letzter Zeit gibt es viele Texte darüber, dass sich durch AI etwas verändert habe, aber das meiste davon existierte schon vorher und ließ sich finden, wenn man danach suchte.
AI verpackt das nur in eine dialogorientierte Form.

 

Im Vergleich zu den Sprachen vor Java scheint die Produktivität höher zu sein.

 

Ich finde es schwer, der Aussage zuzustimmen, dass Java großen Wert auf die Produktivität von Entwicklern gelegt hat.
Gibt es noch eine andere Sprache, die sich so entwickelt hat, dass man so stark von der IDE abhängig ist wie Java?

 

Endlich ist ein Agent der nächsten Generation erschienen, der sich von der Generation von Cursor, Cline und ähnlichen Tools unterscheiden lässt. Ich bin gespannt, wie viel schneller sich die Geschwindigkeit von Software-Veränderungen in der Welt noch erhöhen wird. Und auch auf das Erscheinen der nächsten Generation von Agenten danach.

 

Bisher sind wir doch bestens klargekommen, ohne uns einen Deut um solchen Ressourcen-Kram zu scheren. Was ist denn plötzlich mit dir los?

 
ndrgrd 2025-05-18 | übergeordneter Kommentar | in: Stack Overflow ist fast tot (blog.pragmaticengineer.com)

Ich habe sie gern genutzt, um bereits angesammelte Informationen nachzulesen,
aber ehrlich gesagt habe ich kaum selbst Fragen gestellt, weil es dort so viele toxische Leute gab.
In letzter Zeit ist das etwas weniger geworden, weil das Interesse langsam nachlässt, aber vor etwas mehr als 10 Jahren war es wirklich ...

 

Seit AI zum ersten Mal auftauchte, dachte ich, das sei wie die Phantasiewand aus Der Vogel, der Tränen trinkt — etwas, das verschüttete Gedanken hervorholt, die man eigentlich schon kennt, aber nicht abrufen kann. Wenn es bedeutungslos wäre, weil es schon existiert, bevor ich es selbst denke, worin unterscheidet sich das dann vom Lesen eines Buches? Und worin vom Schreiben, ohne zuvor zu lesen? Der Unterschied liegt nur in dem Aufwand und der Zeit, die ich investiere; die meisten Gedanken existieren doch ohnehin bereits, oder nicht? Unter den zahllosen Ideen ist es selten, dass man ab dem Moment, in dem einem etwas erstmals einfällt, wirklich von etwas „Neuem“ sprechen kann; letztlich muss man doch ebenso durch Wiederholung ein Unterscheidungsmerkmal schaffen. Es wirkt auch so, als würden gerade Menschen, die viel Mühe in reine kreative Arbeit gesteckt haben oder damit ihren Lebensunterhalt verdienen, gegenüber kreativem Schaffen mit AI stärker Skepsis und Ablehnung empfinden. Aber wenn — wie der Autor sagt — das kreative Arbeiten mit AI sich so „übermenschlich“ anfühlt, weil die Kreativität der AI der des Menschen überlegen ist, wäre es dann nicht eine törichte, wenn auch verständliche, Gegenwehr gegen einen unaufhaltsamen Strom, das abzulehnen? Wenn die Meinung lautet, dass es die Verantwortung des Menschen ist, die von AI erzeugten Ergebnisse kritisch zu durchdenken und Wissen durch intellektuelle Reflexion in Verständnis zu verwandeln, dann stimme ich zu. Wenn die Meinung aber lautet, dass man vorsichtig sein müsse, weil gemeinsames Arbeiten mit AI das innere Denken lähme, dann wirkt das auf mich eher wie: Das ist so gut, dass ich es am liebsten nur für mich allein nutzen würde. Oder die betreffende Person hatte von vornherein zu wenig kritisches Denken und Metakognition.

 
elbanic 2025-05-18 | übergeordneter Kommentar | in: Stack Overflow ist fast tot (blog.pragmaticengineer.com)

Muss gerettet werden …

 

Ja, Starlight hat das automatisch gemacht, haha.

 

In einem etwas ähnlichen Kontext mache ich meinen Digital Garden öffentlich. Wissensfragmente sind inzwischen leicht zu bekommen, aber sie gehen nicht wirklich in mich über. Auf GeekNews stoße ich auf viele erstaunliche Artikel. Wer übernimmt hier die Kuratierung?

https://notes.junghanacs.com/

 

Wow, jetzt kann man es endlich nach Belieben verwenden!

 

Mit Vibe Coding allein kann man das kaum als Outsourcing bezeichnen. Beim Outsourcing prüft man auf Projektebene, aber die heutigen KI-Coding-Agenten müssen eher auf der kleineren Task-Ebene kontrolliert werden.

Bei echtem Outsourcing müsste ich die Arbeit abgeben und mich um andere Dinge kümmern können … im Moment muss man sich aber noch viel zu oft darum kümmern. Wie ein kluger, aber unbeholfener Junior-Entwickler …

Schon bald … vielleicht noch nicht ganz wie Outsourcing, aber womöglich können sie wie ein kleines Entwicklungsteam arbeiten … denke ich. Aufgaben erteilen, laufend reviewen und korrigieren … aber noch scheint selbst das nicht ganz erreicht zu sein.

Vielleicht liegt es auch daran, dass mir das Vibe dafür fehlt …

 

So bin ich in letzter Zeit genau drauf …

 

Ich frage mich, welche Einsatzmöglichkeiten es außer für Hacking gibt.

 

Gerade in Korea ist authentifizierungsbasierte Bezahlung faktisch erzwungen, daher kann sich das bei der Conversion-Rate nur negativ auswirken.

 

Es wirkt wie eine Art Beitrag darüber, dass man seit der Einführung von Excel-Funktionen das Gefühl hat, die eigene Fähigkeit zum Addieren und Subtrahieren sei verkümmert ... Da frage ich mich, ob es in den 90er- und 2000er-Jahren, als Excel gerade erstmals in die Büros einzog, nicht auch schon solche Diskussionen gab.