Technische Exzellenz, wenn man das Problem nicht klar definieren kann,
ist letztlich nichts weiter als „das falsche Problem elegant zu lösen“.

Ein wirklich schaurig treffender Satz

 

Bei Tests für Senior-Entwickler kann ich es noch nachvollziehen, wenn es sogar einen Programmier-Test gibt.
Aber wenn dann Algorithmusaufgaben gestellt werden, bin ich völlig fassungslos (so überrumpelt, dass ich mich nicht mal mehr daran erinnere).

 

„Wenn man nicht so lebt, wie man denkt, beginnt man schließlich so zu denken, wie man lebt.“

 

Ob Spotify wohl sauer wird?

 

Ohne konkrete Angaben zu den Behandlungsergebnissen und nur mit hoffnungsvollen Aussagen wirkt das auf mich nicht glaubwürdig.

 
johngrib 2025-12-24 | übergeordneter Kommentar | in: Die 2025 auf Hacker News erwähnten Bücher (hackernews-readings-613604506318.us-west1.run.app)

Schön, Gödel, Escher, Bach zu sehen. Ein hervorragendes Buch über menschliche Intelligenz und Rekursion.

 
1. Die Kunst des Fragens und soziales Kapital (Social Capital)
  • Strategische Unwissenheit: Die Fragen von Seniors entspringen nicht Unwissenheit, sondern sind absichtliche Handlungen, um Unsicherheit zu beseitigen. Eine zentrale Kompetenz ist es, grundlegende Fragen ("Wofür steht dieses Akronym?") ohne Scham zu stellen.
  • Nutzung von sozialem Kapital: Anders als Juniors haben Seniors bereits „soziales Kapital“ (Vertrauen) aufgebaut und gelten deshalb nicht als unfähig, selbst wenn sie „dumme Fragen“ stellen. Es ist die Rolle von Seniors, dieses Kapital zu nutzen, um Unklarheiten in Meetings auszuräumen.
  • Berücksichtigung des politischen Kontexts: Direkte Fragen können für Manager, die Klarheit meiden, als Bedrohung wirken. Deshalb ist ein hohes Maß an Fingerspitzengefühl gefragt, um politisch sichere Fragen auszuwählen, die das Projekt dennoch voranbringen.
2. Autonomie und Risikomanagement (Autonomy & Risk)
  • Problemlösung ohne Sicherheitsnetz: Als Senior gilt, wer Probleme auch ohne externe Hilfe oder klare Vorgaben eigenständig durchdringen (Plough through) und zu Ende bringen kann.
  • Chaos kontrollieren: Statt bedingungslos auf Klarheit zu bestehen, entscheiden Seniors situationsabhängig zwischen „Stopp“ und „Weiter“. Sie warten nicht auf perfekte Specs, sondern handeln auf Basis angemessener Annahmen und shippen, um Verwirrung zu verringern.
  • Kalkuliertes Risiko eingehen: Dazu gehört, nicht kompilierenden Code zur Laufzeit zu korrigieren oder groß angelegte Refactorings durchzuziehen — also mutige technische Entscheidungen zu treffen, die Juniors nicht treffen können, und die Verantwortung für das Ergebnis zu übernehmen.
3. Titelinflation und die strukturellen Widersprüche beim Hiring
  • Titelinflation (Title Inflation): Es ist weit verbreitet, unvorbereitete Juniors zu Seniors zu befördern, um Leistungskennzahlen zu erfüllen. Dadurch entsteht eine Lücke zwischen Titel und tatsächlicher Kompetenz.
  • Grenzen der Einstellungsverfahren: Unternehmen konzentrieren sich beim Hiring nicht auf die Fähigkeit, vage Anforderungen zu konkretisieren, sondern nur auf das Lösen von Algorithmusaufgaben (LeetCode). Das Ergebnis ist eine Masse von „Seniors“, die ohne Specs nichts zustande bringen.
  • Stellvertretende Übernahme der PM-Rolle: Senior Engineers verbringen viel Zeit damit, unfertige Konzepte (Half-baked specs) auszuarbeiten, die ein fauler PM hingeworfen hat. Das ist zwar auch eine Fähigkeit von Engineers, zugleich aber ein Beleg für organisatorische Ineffizienz.
4. Bloße Betriebszugehörigkeit (Tenure) vs. bewusstes Training
  • Qualitativer Unterschied in der Berufserfahrung: „10 Jahre Wachstum“ und „1 Jahr Erfahrung, zehnmal wiederholt“ müssen klar voneinander unterschieden werden. Ein echter Senior entsteht durch bewusstes Üben und Herausforderungen außerhalb vertrauter Bereiche.
  • If vs. What-if: Juniors konzentrieren sich darauf, vorgegebene Bedingungen (If) zu verarbeiten, während Seniors annehmen und vorbereiten, dass sich Bedingungen ändern könnten (What-if).
  • Definition der Entwicklungsstufen: Ein branchenweit verbreitetes Modell unterscheidet zwischen der „Phase unter Anleitung (Junior)“ → „Phase der eigenständigen Ausführung (Regular)“ → „Phase der Anleitung anderer (Senior)“.
5. Skeptische Sicht auf den Senior-Titel
  • Bloße Gehaltsstufe (Pay Grade): Es gibt die zynische Ansicht, dass die Bezeichnung „Senior“ weniger ein Indikator für Kompetenz als vielmehr eine administrative Kategorie ist, die HR für die Gehaltsfestlegung geschaffen hat.
  • Unterschiede zwischen Unternehmen: Zwischen Seniors in Big Tech (die mit hoher Ambiguität und großem Scope umgehen) und Seniors in gewöhnlichen Unternehmen (oft nur langjährige Mitarbeiter) gibt es enorme Unterschiede bei Fähigkeiten und Vergütung.
 
laeyoung 2025-12-24 | übergeordneter Kommentar | in: 52 Dinge, die ich 2025 gelernt habe (medium.com/@tomwhitwell)
  1. Marchettis Konstante ist das Konzept, dass die Menschheit unabhängig von der Epoche – von Höhlenbewohnern über die alten Griechen bis hin zu den Londoner Bürgern des 21. Jahrhunderts – durchschnittlich etwa 1 Stunde pro Tag für das Pendeln aufwendet (30 Minuten hin, 30 Minuten zurück).

Für Berufstätige, die in Seoul und der Metropolregion leben, dürfte das wohl ziemlich befremdlich wirken ;_;

 
laeyoung 2025-12-24 | übergeordneter Kommentar | in: 52 Dinge, die ich 2025 gelernt habe (medium.com/@tomwhitwell)

In Korea werden Hühner normalerweise etwa einen Monat lang aufgezogen, Schweine 180 Tage. Dass Garnelen länger als Hühner aufgezogen und dann ausgeliefert werden, ist wirklich erstaunlich. In Korea sollte man wohl lieber als Garnele statt als Huhn geboren werden 🥲

 

Für eine Vorstellung von Fabrice Bellard siehe bitte meinen früheren Kommentar. Was für ein erstaunliches Monster, und dabei so beständig..
https://news.hada.io/comment?id=51

 

Fernproblemie

 

Gemini 3 fand ich trotzdem ziemlich gut; da jeden Monat bessere Modelle herauskommen, scheint schon allein die Auswahl eine Aufgabe für sich zu sein, wirklich.

 

Vielen Dank für Ihren genauen Blick.
Oh, ja, es scheint tatsächlich eine Halluzination gewesen zu sein. Bitte entschuldigen Sie, dass ich das nicht sorgfältig genug geprüft habe T_T

 

Deshalb ist Macppa das Problem.

 

Ich hinterlasse einen Kommentar, weil ich eine Frage an ashbyash habe, der den Beitrag geschrieben hat.

  1. Anthropic Claude (3.5 Sonnet)
  • Bei Codegenerierung und Logik am stärksten; durch die Cursor-Integration von 40 % der Entwickler und Fachkräfte bevorzugt. Wegen des betonten Sicherheitsaspekts steigt die Unternehmensadoption ↑ (Original: "Claude 3.5 multimodale Integration").

So haben Sie es zusammengefasst. Aber weder in Ihrem Übersetzungsbeitrag noch im Originalbeitrag finde ich irgendeine Erwähnung oder inhaltliche Beschreibung zu "3.5 Sonnet". Haben Sie eine KI-Zusammenfassung verwendet, und ist das vielleicht wegen einer Halluzination passiert? Da der Knowledge Cutoff der meisten Foundation Models Ende letzten Jahres oder Anfang dieses Jahres liegt, wirkt es so, als hätte die KI die Lücke mit Sonnet 3.5 gefüllt. (Als ich auch die Gemini Library erstellt habe und das eine KI machen ließ, hat sie dafür das ihr bekannte neueste Gemini-1.5 verwendet ;_;)

 

Ich habe Serena verwendet, aber eingebaut ist am Ende doch genau das Richtige.

 

Wir konsumieren auf GeekNews einen zusammengefassten Text, der wiederum eine Übersetzung eines zusammengefassten Textes über ein Video von Sergey Brin ist.

 

Wenn man das Leben zu hektisch lebt, scheint gar keine Zeit mehr zu bleiben, um die Richtung festzulegen.
Ich hoffe, dass du es nicht übertreibst und dir selbst genug Raum schaffst, um mit etwas Abstand auf dich zu schauen.