1 Punkte von GN⁺ 2023-07-09 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Aus Frustration über Google wechselte der Autor vor einigen Jahren zu ProtonMail.
  • Der Android-Client von ProtonMail begann, E-Mails zu beschädigen, wodurch der Autor erwog, zu einem anderen E-Mail-Client zu wechseln.
  • Der Autor richtete Proton Bridge auf einer virtuellen Maschine (VM) auf seinem NAS ein und nutzte rinetd, um die Verbindung weiterzuleiten.
  • Tailscale wurde auf dem NAS und dem Smartphone des Autors eingerichtet, sodass sich jeder Android-E-Mail-Client mit dem Proton-Konto verbinden konnte.
  • Der Autor wollte ausgehende Nachrichten mit PGP signieren und exportierte dafür einen nur zum Signieren gedachten Unterschlüssel auf das Android-Gerät.
  • Claws und FairEmail erkannten signierte Nachrichten nicht korrekt, und der Autor stellte fest, dass Proton ausgehende PGP-Signaturen beschädigte.
  • Proton führte an, dass automatisches Signieren+Verschlüsseln nicht neben einer vom Nutzer angewendeten Signatur bestehen könne.
  • Wegen Protons Umgang mit PGP-Signaturen und der Reaktion auf seine Beschwerde zieht der Autor nun andere E-Mail-Hoster in Betracht.

1 Kommentare

 
GN⁺ 2023-07-09
Hacker-News-Meinungen
  • Aufgrund des automatischen Signatur- und Verschlüsselungssystems von ProtonMail werden vom Nutzer angewendete PGP-Signaturen nicht unterstützt.
  • Wer von diesem Problem nicht betroffen sein möchte, kann E-Mails einfach weder signieren noch verifizieren.
  • Die Reaktion von ProtonMail auf dieses Problem wird als Witz angesehen.
  • Einige Nutzer hatten negative Erfahrungen mit ProtonMail, etwa dass ihnen für deaktivierte E-Mail-Konten Gebühren berechnet wurden oder dass der Export von E-Mails schwierig war.
  • ProtonMail löscht Klartext-E-Mails, wenn MIME-kodierte Teile vorhanden sind, was bei reinen Text-Clients Probleme verursachen kann.
  • Nutzer mögen die gleichgültige Haltung von ProtonMail gegenüber Beschwerden nicht.
  • Einige Nutzer haben erlebt, dass E-Mails im Android-Client abgeschnitten werden können, wenn sie zu schnell gesendet werden.
  • Nutzer weisen darauf hin, dass Apple den PGP-Prozess nicht reibungslos gestaltet hat, und erwarten, dass auch andere E-Mail-Anbieter PGP standardmäßig übernehmen.
  • Den privaten Schlüssel mit einem E-Mail-Unternehmen zu teilen, gilt als seltsame Art, Geheimnisse zu bewahren.
  • ProtonMail wird wegen des unfairen Umgangs mit Open Source und falscher Sicherheitsversprechen kritisiert.
  • Einige Nutzer haben eine Lösung gefunden, ProtonMail über ein selbstgehostetes Setup zu nutzen.