- Überwältigende Anzahl an Installationen: macht in den USA etwa 2/3 der Schnellladegeräte aus
- Geringe Installationskosten (1/5 der Konkurrenz): $43k vs. $200k
- Einfaches Laden und Bezahlen
- Kleines und leichtes Ladekabel
- Produktions- und Installationsgeschwindigkeit der Ladegeräte
- Großflächige Installation + Bereitstellung von Komforteinrichtungen
- Betrieb in Kombination mit Teslas eigener Solarstromerzeugung + Megapack (ESS)
- Wartung: Betriebsquote der Supercharger von 99,95 %
5 Kommentare
Es scheint wohl auch die Absicht zu geben, sich dem chinesischen Standard entgegenzustellen.
Ich gehe davon aus, dass Elektroautos, die NACS übernommen haben, letztlich auch die Supercharger nutzen können werden. Was mich interessiert: Was war aus Sicht von Tesla der Grund für diese Entscheidung? Wenn man die aktuelle Situation betrachtet, scheint es doch viele Menschen zu geben, die sich beim Kauf eines Elektroautos gerade wegen der Supercharger für Tesla entscheiden. Wenn dieses Netzwerk auch für Fahrzeuge anderer Hersteller geöffnet wird, verschwindet dieser Vorteil ja. Mich würde interessieren, aus welchen Gründen man sich zu dieser Entscheidung entschlossen hat.
Aus Teslas Sicht würde es doch eher Sinn ergeben, mehr Tesla-Fahrzeuge zu verkaufen, gestützt auf die überwältigende Ladeinfrastruktur, statt auf die Ladegebühren zu setzen, die an den Superchargern anfallen.
Es gibt offenbar die Interpretation, dass die Öffnung der Supercharger ein Werk Bidens sei.
Aus Teslas Sicht würde man damit das Ladeproblem der Konkurrenz lösen und sie dadurch stärken; die Entscheidung wurde also wohl nicht aus freien Stücken getroffen (auch Musk soll gesagt haben, dass er nicht wisse, ob diese Entscheidung Tesla langfristig nützt).
Biden will den Ausbau von Ladestationen in den USA mit staatlichen Subventionen massiv fördern. Da es ihm missfalle, dass ein ausländisches Unternehmen davon profitiert, werde der führende Ladeinfrastruktur-Anbieter Supercharger geöffnet, sodass auch andere US-Unternehmen am Supercharger-Netz teilnehmen und sich zusammenschließen können. Dann würde der Großteil der Subventionen der Biden-Regierung wohl an das Supercharger-Bündnis gehen, womit heimische Unternehmen geschützt werden könnten.
So lautet jedenfalls die Deutung, Biden habe Musk einen solchen Deal angeboten — oder aufgezwungen.
So etwas hört man also auch!? Wenn man bedenkt, welche Ressourcen Tesla bisher in die Supercharger gesteckt hat, wirkt das wie ein viel zu großer Verlust für Tesla. Strategisch ist das eine sehr große Veränderung, und wenn diese Geschichte stimmt, ist das wirklich interessant. Auch in den USA wird die Unternehmensführung offenbar stark vom Einfluss der Regierung geprägt ...
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