- Als Amazon 1994–95 seine erste Website startete, entschied man sich, für den Index einfach die 10-stellige ISBN unverändert zu verwenden
- Dann stellte sich jedoch heraus, dass ISBNs in den USA massiv missbraucht wurden
- Die offizielle Agentur Bowker verlangte viel Geld für ISBNs, und kleinere Unternehmen verwendeten sie teils mehrfach wieder
- Deshalb entfernte man den ISBN-Prüfsummen-Code, behielt aber den 10-stelligen Schlüsselwert bei
- Er musste auch für Artikel vergeben werden, die keine Bücher mit ISBN waren, und es war zudem belastend, ISBNs bei Bowker zu kaufen
- Deshalb beschloss man, ASINs zu schaffen, ohne den Code stark zu verändern
- Bei Büchern wurde einfach die ISBN verwendet
- Für alles andere schlug man zunächst eine 10-stellige Seriennummer in BASE62 vor (26 Buchstaben in Groß- und Kleinschreibung plus Ziffern),
- entschied sich dann aber wegen der zu erwartenden Verwirrung durch Groß- und Kleinschreibung für BASE36 (Buchstaben und Ziffern)
- Da es Leute gab, die besondere ASINs wollten, gab man ihnen alles, was mit A begann, und startete bei
B000000000 (for Bezos ?!)
- Die offizielle Bezeichnung ist ASIN: Amazon Standard Identification/Item Number
- Intern wurde es aber auch „It’s A SIN that we even have to do this“ genannt
- Wenn man auf Amazon-Seiten nach der ASIN sucht, ist sie bei Büchern die 13-stellige ISBN ohne das vorangestellte 978
- Alles andere beginnt meist mit B0
- Wenn man daraus Rückschlüsse zieht und es berechnet, dann
- wurden bei ASINs, die zwischen 1997–98 eingeführt wurden, bis 2016 insgesamt 100 Milliarden ASINs erzeugt und verwendet
- und zwischen 2016 und heute (2021) entstanden mehr als sechsmal so viele ASINs
- Insgesamt sind bei mit B beginnenden ASINs 101.559.956.668.416 möglich (101 Billionen 559 Milliarden)
1 Kommentare
Die ISBN wurde 1970 eingeführt und bis vor 2007 nur als 10-stellige Nummer vergeben.
Danach wurde sie entsprechend der Europäischen Artikelnummer (EAN) als 13-stellige Nummer vergeben. (ISBN-13)