Vorsicht vor betrügerischen Airbnb-Hosts
(vice.com)Kurz vor dem Check-in kam ein Anruf, dass es mit dem gebuchten Zimmer ein Problem gebe und man in eine andere Unterkunft umziehen müsse. Vor Ort stellte sich dann heraus, dass das Zimmer miserabel war. Eine Rückerstattung wurde verlangt, aber nur teilweise ausgezahlt.
Der Autor wurde in Chicago betrogen und hat nach langem Googeln und vielen Telefonaten Folgendes herausgefunden.
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Das Profilfoto der Hosts „Becky and Andrew“ stammt von einer Online-Fotoplattform
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Fotos desselben Hauses wurden aus verschiedenen Winkeln aufgenommen und unter unterschiedlichen Profilen bei Airbnb eingestellt
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Die Profile wurden mehrfach angelegt, etwa als „Kelsey and Jean“ oder „Kris and Becky“, als würden sie wie ein Paar aus der Gegend wirken
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Es gibt viele ähnliche Fälle, in denen Betroffene statt des gebuchten Zimmers in ein anderes verlegt wurden („Es gibt ein Problem mit den Rohren“)
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Nutzer, die sich beschweren, werden bei Airbnb fälschlich gemeldet, sie hätten das Haus verwüstet, oder sie bekommen extrem schlechte Bewertungen
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Das Rückerstattungssystem von Airbnb ist miserabel
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Die mutmaßlich betrügerischen Inserate stammen offenbar von Immobilieninvestoren, die nicht einmal in der Gegend wohnen
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Als der Autor die Firmenkontaktdaten der Betrüger herausfand und Kontakt aufnahm, wurde die Firmenwebsite offline genommen
Es gibt also Personen oder Firmen, die bei Airbnb mehrere gefälschte Unterkünfte einstellen und dann kurz vor dem Check-in Gäste in andere Unterkünfte umleiten, um ihnen nur einen kleinen Teil zu erstatten und so illegal Geld zu verdienen.
Obwohl Airbnb informiert wurde, fiel die Reaktion zurückhaltend aus.
1 Kommentare
Es wirkt, als würde AirBnB mit dem Wachstum des Unternehmens keine ordentlichen Prüfungen und Reaktionen mehr gewährleisten.
Es ist ein System, das auf Vertrauen basieren sollte; wenn so etwas weiter passiert, wird man wohl dem AirBnB-System selbst nicht mehr vertrauen können.