19 Punkte von xguru 2022-09-07 | 2 Kommentare | Auf WhatsApp teilen

Antworten auf die auf HN gestellte Frage: "Viele Blogs und Content-Websites versenden Newsletter – bringt das wirklich etwas?"

  • Wir sind ein Unternehmen, das Kaffeebohnen verkauft. Unser monatlicher Newsletter macht 20–30 % des Monatsumsatzes aus.
    • Er ist mit Abstand unser effektivster Einzelkanal. In jedem Newsletter gibt es ein bestimmtes "Angebot". Wir verkaufen Kaffee wie neue Sorten, die wir normalerweise nicht anbieten.
  • Ich bin Marketer, und ja, es funktioniert sehr gut. Vorausgesetzt natürlich, es ist kein miserabler Newsletter, den niemand liest. Er eignet sich hervorragend, um potenzielle Kunden frühzeitig aufzubauen.
    • In der B2B-Welt kann Ihr Produkt zur ersten Wahl werden, wenn Sie in hochwertige Inhalte investieren, die selbst Kunden helfen, die Ihr Produkt noch nicht nutzen, sobald sie irgendwann einen Produktwechsel in Betracht ziehen.
    • Bei manchen Produkten kommt der Wechselzyklus von einer bestehenden zu einer neuen Lösung nur einmal in zehn Jahren vor, und Content-Marketing ist der einzige Weg, Vertrauen und Beziehungen aufzubauen, damit man solche Gelegenheiten zum richtigen Zeitpunkt nutzen kann.
  • Ja, es funktioniert, und die Leute schauen tatsächlich in ihre E-Mails. Selbst wenn Ihre E-Mail nur eine Klickrate von 20–30 % hat, bedeutet das, dass 30 % der Menschen Ihre Überschrift lesen, auf den Blog klicken und sich die Produktankündigung ansehen.
    • Wenn Sie eine kluge Strategie verfolgen (keinen Spam verschicken, vor dem Versand noch zweimal nachdenken, interessante Inhalte und visuell ansprechende Gestaltung), ist eine Mailingliste für jedes Unternehmen ein großer Vermögenswert.
    • Meiner Erfahrung nach wollen Menschen Unternehmen auf Twitter oder Instagram eher nicht folgen. Wenn sie aktuelle Informationen erhalten möchten, bevorzugen sie es, Nachrichten im Posteingang zu bekommen, wo sie sich leicht filtern lassen.
  • Dafür gibt es verschiedene Gründe
    • Viele Plattformen besitzen Sie, aber den Newsletter besitzen Sie selbst.
    • Nicht jeder öffnet jeden Newsletter, aber jeder prüft seine E-Mails. Selbst wenn jemand den Newsletter nicht öffnet, sieht er zumindest irgendetwas davon.
    • Es kostet fast nichts.
  • Es gibt drei Arten von Traffic: Paid, Earned, Owned
    • Paid: Traffic durch bezahlte Werbung wie PPC (Pay-Per-Click)
    • Earned: Traffic durch Medien, Berichterstattung usw.
    • Owned: E-Mail ist das beste Beispiel. Sie lässt sich direkt kontrollieren und ist der einfachste Weg, die Zukunft zu steuern. Je mehr Newsletter-Abonnenten Sie kennen, mögen und Ihnen vertrauen, desto höher ist die Kaufwahrscheinlichkeit.

2 Kommentare

 
kandk 2022-09-07

Ich habe irgendwo gehört, dass das im Ausland extrem gut funktioniert, in Korea aber nicht besonders.