Wie Facebook deployt
(subokim.wordpress.com)- Organisationsstruktur: Engineering- und Ops-Teams machen mehr als 50 % aus, und ein Produktmanager betreut ungefähr 7–10 Engineers
- Einstieg: Nach einem 4- bis 6-wöchigen Bootcamp erhält man die Berechtigung, auf die echte DB zuzugreifen
- Befugnisse und Verantwortung: Alle Engineers können jeden Teil des Codes ändern, und auch Änderungen an Spezifikationen und Prioritäten sind frei möglich
- Arbeitsweise: Engineers teilen ihren Fortschritt und wählen die Projekte aus, an denen sie teilnehmen möchten. Die meisten entwickeln als Full-Stack
- Code-Review: Entwickler möchten viel Energie in Backend- und Infrastrukturprobleme investieren. Jede Änderung wird mindestens von einer Person reviewt.
- QA, Unit-Tests: Es gibt kein QA-Team, aber es gibt QA-Arbeit. Engineers testen und beheben Bugs. Vor dem Deployment gibt es zwingend einen automatisierten Testprozess.
- Produktmanager: Produktmanager sind unabhängig und frei. Beim Erstellen einer Roadmap müssen sie keine Erlaubnis einholen oder Reviews einholen
- DevOps, Deployment: Jeder Commit wird wöchentlich deployt. Es gibt einen Release-Prozess, bei dem Code schrittweise ausgerollt wird.
- Ops-Team: Das Ops-Team kennt das Business sehr gut und verwaltet gemeinsam Error-Logs, Load-Balancing und Speicherauslastung.
- Leistung, Reputation: Die Kultur ist stark leistungsorientiert, und man muss vieles selbstständig regeln. Unproduktive oder nicht außergewöhnlich talentierte Menschen fallen schnell auf.
5 Kommentare
"Menschen, die keine Genies sind, fallen deutlich auf."
Krass ...
Andersherum gesagt: „Produktive Genies fallen nicht auf.“
Es fühlt sich an wie „Hier sind nur Genies versammelt“, deshalb denke ich, dass Facebook damals wirklich beeindruckend war.
Wenn man bedenkt, dass dieser Beitrag im Januar 2011 geschrieben wurde, wirkt er noch beeindruckender.
(laut Original)