Epic vs. Apple: Urteil besagt, dass Apple andere In-App-Zahlungsmethoden zulassen muss
(theverge.com)<p>- „Es wird dauerhaft untersagt, Entwickler daran zu hindern, Nutzer innerhalb der App über Buttons/Links usw. zu anderen Kaufmethoden zu leiten“<br />
→ Das heißt, iOS-Apps können Nutzern neben Apples In-App-Zahlung auch andere Zahlungsmethoden anbieten. <br />
→ Sofern es keine Anordnung eines höheren Gerichts gibt, soll dies in 90 Tagen, also am 9. Dezember, in Kraft treten.<br />
- In einem separaten Urteil wurde festgestellt, dass Epic zu dem Zeitpunkt, als das Unternehmen alternative Zahlungen in der Fortnite-App implementierte, gegen seinen Vertrag mit Apple verstoßen hat; infolgedessen muss Epic 30 % der dadurch erzielten Einnahmen ($3.65m) an Apple zahlen.<br />
- Im Gesamturteil lehnte Richterin Gonzalez Rogers die problematische „Definition des Marktes“ beider Seiten ab.<br />
→ Der hier gemeinte Markt ist der „Markt für Transaktionen mit digitalen mobilen Spielen“ und weder Spiele im Allgemeinen noch Apples eigenes mit dem App Store verbundenes OS.<br />
→ Nach dieser Marktabgrenzung „kann das Gericht letztlich nicht zu dem Schluss kommen, dass Apple im Sinne des Bundes- oder Landes-Kartellrechts ein Monopolist ist“, „dennoch hat dieser Prozess gezeigt, dass Apple nach kalifornischem Wettbewerbsrecht wettbewerbswidrig handelt“.<br />
- Apple betrachtete das Urteil als Sieg für das App-Store-Modell.<br />
→ „Das Gericht hat bestätigt, was wir schon wussten: Der App Store verstößt nicht gegen das Kartellrecht. Wir glauben, dass Verbraucher und Entwickler sich für uns entscheiden, weil unsere Produkte und Dienstleistungen die besten sind.“<br />
- Epics CEO Tim Sweeney zeigte sich enttäuscht über das Urteil.<br />
→ „Das heutige Urteil ist weder ein Sieg für Entwickler noch für Verbraucher. Epic kämpft für fairen Wettbewerb bei In-App-Zahlungen und zwischen App Stores für 1 Milliarde Verbraucher.“<br />
→ Er kündigte an, Berufung einzulegen. </p>
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