- Epic verklagte Google, nachdem es 2020 wegen der Gebühren für In-App-Käufe zum Streit gekommen war, und argumentierte, dass der Google Play Store auf Android ein illegales Monopol darstelle
- Am 11. Dezember beantwortete die Jury alle Fragen zu Googles Monopolmacht, wettbewerbswidrigem Verhalten und unzulässigen Beziehungen zwischen Geschäftsbereichen mit „Ja“
- Die Jury kam zu dem Schluss, dass Google bei der Verbreitung von Android-Apps und bei In-App-Zahlungssystemen ein illegales Monopol ausübt und dass eine unzulässige Kopplung zwischen dem App-Store Google Play und dem Zahlungsdienst Google Play Billing besteht
- Google erklärte, Android und Google Play böten mehr Auswahl und Offenheit als andere große mobile Plattformen, und kündigte an, Berufung einzulegen.
Meinung von GN⁺
- Dieser Fall ist ein wichtiges Beispiel für monopolistisches Verhalten und Wettbewerb in der Tech-Industrie und unterstreicht die Bedeutung rechtlicher Urteile, die insbesondere App-Entwickler und Verbraucher betreffen können.
- Rechtliche Anfechtungen der Marktdominanz großer Plattformen wie Google spielen eine wichtige Rolle dabei, ein Gleichgewicht zwischen Regulierung und Wettbewerb für die Zukunft der Tech-Industrie zu finden.
- Der Artikel bietet durch den Rechtsstreit rund um ein populäres Spiel wie Fortnite interessante Einblicke in die Schnittstelle von Technologie und Recht.
3 Kommentare
Ausgerechnet Apple, das noch monopolistischer ist, hat gewonnen, aber Google hat verloren – das macht es jetzt interessant.
Es scheint vor allem daran zu liegen, dass Google Entwickler nicht alle fair und gleich behandelt hat.
Ich habe auch die Meinung gesehen, dass das daran lag, dass der Apple-Prozess kein gewöhnlicher Juryprozess war, sondern ein Richterprozess. Als ich aber nachgesehen habe, stellte sich heraus, dass der Fall Epic Games vs Apple deshalb zu einem Richterprozess wurde, weil beide Seiten einen Juryprozess abgelehnt hatten. (https://www.gamesindustry.biz/epic-and-apple-decline-trial-by-jury)
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