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Verkauf von Server-Lizenzen für Jira/Confluence usw., die Nutzer selbst installieren können, wird eingestellt (ab Februar 2021)
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Bestehende Lizenzen erhalten noch drei Jahre lang Wartungs-Support, allerdings steigen die Wartungskosten
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Die Data-Center-Version für Unternehmen mit mehr als 500 Mitarbeitern bleibt bestehen, der Preis steigt jedoch auf etwa das Doppelte (allein Jira: 47 Millionen Won ..)
8 Kommentare
Als wir in unserem Unternehmen vor Jahren angefangen haben, JIRA/Confluence zu nutzen, haben wir uns von Anfang an für die Cloud entschieden. Als ich diese Nachricht hörte, dachte ich nur: Hm ... Wenn sie sich dann auf die Cloud konzentrieren, wird die Cloud dann schneller und gibt es weniger Bugs? Oder wird sie zuerst langsamer, wenn alle Kunden die Cloud nutzen? Das waren meine einzigen Sorgen.
Wenn man darüber nachdenkt, kann man in der Cloud-Version anders als bei der installierbaren Variante nicht direkt selbst Hand anlegen, und Add-ons, die in der Cloud nicht unterstützt werden, kann man auch nicht nutzen. Für Unternehmen, die das bisher selbst installiert und betrieben haben, ist das also wohl eine schwierige Entscheidung ...
Ich nutze auch die kostenlose Cloud-Version für unter 10 Personen, daher ist es mir eigentlich egal, haha.
Liegt es daran? Die Atlassian-Aktie ist offenbar um 8,7 % nach oben geschossen ...
Wenn die Preise steigen, wird der Aktienkurs natürlich wohl mitziehen.
Zu den Kunden von Confluence gehört sogar die CIA ... (https://www.theregister.com/2020/03/05/cia_leak_trial/)
Ich hoffe, dass Redmine oder YouTrack sich dann noch mehr ins Zeug legen.
Ich fand, der größte Vorteil war, dass man es selbst hosten kann – daher ist das eine bedauerliche Entscheidung.
Für Startups/KMU mit 500 oder weniger Mitarbeitenden heißt das also wohl, dass sie die Cloud-Version nutzen sollen.
Die Jira-Data-Center-(DC)-Version, die 1 bis 500 Personen unterstützt, beginnt bei 42.000 US-Dollar (47 Millionen Won).
Die Confluence-Data-Center-(DC)-Version ist etwas günstiger, 1 bis 500 Personen kosten 27.000 US-Dollar (30 Millionen Won),
also fängt der Gesamtpreis für ein Unternehmen mit 500 oder weniger Mitarbeitenden, das nur Jira/Confluence nutzt, bei insgesamt 80 Millionen Won an.
Was sollen denn all die Unternehmen machen, die Jira/Confluence bisher genutzt haben, weil man es intern installieren konnte – warum trifft man so eine Entscheidung?
Wenn man es positiv sieht, könnte das diesmal vielleicht ein Anlass dafür sein, dass mehr wirklich brauchbare Alternativen zu Jira/Confluence entstehen.