5 Punkte von davespark 4 시간 전 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen

Das „Jevons-Paradoxon“ erhält im Zeitalter der AI erneut Aufmerksamkeit.

Ursprünglich dachte man:
„Wenn Technologie die Effizienz steigert, sinkt der Ressourcenverbrauch.“
Doch in der Praxis war oft das Gegenteil der Fall.

Als Dampfmaschinen effizienter wurden, sank der Kohleverbrauch nicht etwa – stattdessen wuchs die gesamte Industrie, und der Einsatz von Kohle explodierte.

Bei AI könnte es heute ähnlich sein.

  • Kosten für das Schreiben von Code ↓ → explosionsartige Nachfrage nach Software
  • Kosten für die Erstellung von Inhalten ↓ → explosionsartige Zunahme von Texten, Videos und Dokumenten

Das Problem endet nicht dort.

Cal Newport nennt das „die dunkle Seite des Jevons-Paradoxons“.

Je höher die Effizienz wird, desto mehr können entstehen:

  • mehr E-Mails
  • mehr Dokumente
  • mehr Inhalte
  • mehr Benachrichtigungen und Prüfaufwand

Mit anderen Worten:
„Mehr Produktivität = höhere Lebensqualität“
ist nicht automatisch wahr.

Das eigentliche Risiko, das AI schafft, ist womöglich weniger ein ‚Mangel an Arbeit‘ als vielmehr eine ‚sinnlose Überproduktion‘.

1 Kommentare

 
awbrg789 52 분 전

Es scheint bereits begonnen zu haben und dürfte sich in Zukunft noch weiter verschärfen..