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  • Das MacBook Neo gilt in der $599-Basiskonfiguration mit 8 GB RAM und 256 GB Speicher als der Mac, den die meisten Menschen guten Gewissens kaufen können.
  • Es ersetzt das frühere günstig vertriebene M1 Air zum gleichen Preis und bietet aktuelle Silicon-Generation, aktuelles Design und mehr Spielraum beim macOS-Support.
  • Zu den wichtigsten Stärken zählen das Aluminiumgehäuse, das Magic Keyboard, leise lüfterlose Leistung, bis zu 16 Stunden Akkulaufzeit und eine gute Reparierbarkeit.
  • Die Grenzen liegen bei 8 GB RAM, 256 GB Speicher, dem langsamen zweiten USB-C-Port, fehlendem Thunderbolt, schwachen Lautsprechern und dem Basismodell ohne Touch ID.
  • Das Neo für 799 US-Dollar ist weniger attraktiv als ein generalüberholtes M4 Air, aber das Neo für 599 US-Dollar wirkt überzeugender als Windows-Laptops oder Chromebooks.

Die Position des MacBook Neo

  • Das MacBook Neo kommt in der $599-Basiskonfiguration einem „Laptop, den die meisten Menschen kaufen sollten“ sehr nahe.
    • Das Basismodell bietet 8 GB RAM, 256 GB Speicher und einen Sperrknopf ohne Touch ID.
    • Das 799-Dollar-Modell bietet Touch ID und 512 GB Speicher, aber in dieser Preisklasse werden andere Optionen deutlich stärker.
  • Das Neo ist kein Produkt für Nutzer, die bereits sehr genau wissen, was sie auf einem Mac brauchen.
    • Wer dauerhaft kreative Arbeit, Virtualisierung, Farbgenauigkeit oder mehr Leistungsreserven benötigt, ist eher beim Air richtig.
    • Auch für Nutzer, die entwickeln, regelmäßig virtualisieren oder mehr RAM und mehr I/O brauchen, ist das Neo nicht passend.
  • Das Neo ist weniger ein abgespecktes Air oder Pro als vielmehr ein separates Paket, das Apple für andere Käufer geschnürt hat.
    • Pro, Air und Neo teilen sich dasselbe Betriebssystem und eine ähnliche Gehäusephilosophie, zielen aber auf unterschiedliche Käufer.
    • Wer automatisch davon ausgeht, dass teurer immer besser ist, verfehlt die Absicht des Neo.

Das günstige MacBook, das das Neo ersetzt hat

  • Vor dem Neo war das günstigste MacBook das 2020er M1 Air, das bei Walmart für $599 verkauft wurde.
    • Es war ein fünf Jahre alter Laptop mit einem Chip von 2020, und auch der Spielraum beim macOS-Support wurde kleiner.
    • Es war eher ein günstiges MacBook über Drittanbieter-Kanäle als ein echtes Einsteigermodell auf Apples offizieller Preisliste.
  • Das Neo bietet zum gleichen Preis aktuelle Silicon-Generation, aktuelles Design und mehr Reserve beim künftigen macOS-Support.
    • Wenn das frühere 599-Dollar-MacBook einfach „ein guter Laptop zum kleinen Preis“ war, wurde das Neo von Anfang an als günstiges MacBook konzipiert.
    • Der eigentliche Konkurrent des Neo ist weniger Air oder Pro als das alte günstige MacBook, dessen Lebensdauer langsam auslief.

Die Stärken des Neo

  • Gehäuse und Eingabegeräte

    • Das Aluminiumgehäuse des Neo gehört zur Spitzenklasse in seiner Klasse.
      • Es lässt sich mit einem Finger öffnen, und obwohl sich der Deckel bei bewusstem Druck etwas biegt, fällt das im normalen Gebrauch kaum auf.
      • Apple hat nicht an den Flächen gespart, die man jeden Tag berührt, sondern an Bereichen, die Nutzer kaum direkt anfassen.
    • Die Tastatur ist ein Magic Keyboard ohne Hintergrundbeleuchtung.
      • Tastenhub, Tippgefühl und Layout bleiben erhalten.
      • Selbst bei langem Tippen fehlte die Tastatur des Pro laut Einschätzung nicht.
    • Das Trackpad ist kein haptisches, sondern ein Scharnier-Modell.
      • Es ist flach, aber konsistent, und man gewöhnt sich innerhalb eines Tages daran, sodass es nicht mehr stört.
      • Multitouch-Gesten funktionieren, und die großen Stärken eines MacBook-Trackpads – Fläche und Präzision – bleiben erhalten.
  • Leistung und Akku

    • Der Chip des Neo basiert auf dem A18 Pro aus dem iPhone 16 Pro und ist mit 6 CPU-Kernen und 5 GPU-Kernen ausgestattet.
      • Er hat einen GPU-Kern weniger als die iPhone-Version.
      • Surfen, Schreiben, E-Mails, Slack, Videoanrufe, leichte Fotobearbeitung sowie mehrere Browser-Tabs zusammen mit Musik- und Chat-Apps laufen problemlos.
    • Das lüfterlose Design erledigt Alltagsaufgaben leise.
      • Apple sagt, der A18 Pro sei bei Alltagsaufgaben bis zu 50 % schneller als meistverkaufte Intel-Core-Ultra-Windows-Laptops.
      • Das Neo erzielt höhere Benchmarks als das M1 Air, und auch das M1 Air gilt für diese Aufgabenklasse selbst 2026 noch als völlig ausreichender Laptop.
    • Windows und Linux lassen sich in Parallels ausführen.
      • Damit eignet es sich als tragbares Schulungsgerät, um NVDA, JAWS und rein unter Windows verfügbare Accessibility-Software-Stacks in einer Windows-VM vorzuführen.
      • Linux soll in Parallels sogar noch besser laufen.
    • Der Akku ist mit bis zu 16 Stunden angegeben und hält auch in der Praxis einen Arbeitstag durch.
      • Selbst bei sinnvoller Helligkeit und echter Arbeit lässt sich ein Arbeitstag mit einer Ladung überstehen.
  • Display und Reparierbarkeit

    • Das Display ist gut genug, solange es nicht um farbkritische Kreativarbeit geht.
      • 13 Zoll Liquid Retina IPS, 2408×1506, 219 PPI, 500 Nits, entspiegelte Beschichtung, keine Notch.
      • Auch in hellen Innenräumen mit Sonnenlicht ist es ausreichend hell und scharf.
    • Die Reparierbarkeit ist eine unerwartete Stärke.
      • iFixit bewertet das Neo als das am einfachsten zu reparierende MacBook seit 14 Jahren.
      • Merkmale sind eine verschraubte Batterie, modulare Ports und kein Teile-Pairing.
      • Das ist wichtig bei einem Laptop für normale Nutzer, der mit hoher Wahrscheinlichkeit fünf Jahre oder länger verwendet wird.

Die Grenzen des Neo

  • Arbeitsspeicher und Speicherplatz

    • 8 GB RAM sind für normale Nutzer in Ordnung, dürften aber am ehesten zuerst zum Limit werden.
      • macOS geht gut mit Speicher um, und SSD-Swap ist schnell, aber 8 GB liegen im Jahr 2026 bereits nahe an der Obergrenze.
      • Auch macOS Tahoe und Apple Intelligence verbrauchen Speicher.
      • Wer dutzende Tabs, mehrere Electron-Apps und VMs im Hintergrund gleichzeitig nutzt, stößt an diese Grenze.
      • Es gibt keinen Upgrade-Pfad, die einmal gekaufte Konfiguration bleibt also bestehen.
    • 256 GB Speicher sind die nächste Grenze.
      • Nach macOS, Apps und einem vernünftigen iCloud-Cache bleiben etwa 150 GB Arbeitsraum übrig.
      • Für lokale Mediensammlungen, mehrere Entwicklungs-Toolchains oder die Gewohnheit, Dateien nicht zu löschen, ist das knapp.
      • Wer iCloud und Drive nutzt und nur aktuelle Projekte lokal hält, kommt damit aus.
      • Wer sich über Speicher keine Gedanken mehr machen will, sollte eher 200 Dollar mehr für das 512-GB-Modell zahlen.
  • I/O und Funk

    • Die I/O-Ausstattung des Neo gilt als die störendste Schwäche.
      • Ein USB-C-Port unterstützt 10 Gbit/s und DisplayPort 1.4.
      • Der andere bleibt bei USB-2.0-Geschwindigkeit.
      • Am Gehäuse gibt es keine Kennzeichnung für den schnellen Port, sodass man es oft erst nach langsamer Übertragung merkt.
    • Thunderbolt fehlt, und statt Wi‑Fi 7 gibt es Wi‑Fi 6E.
      • Extern wird nur ein Display mit bis zu 4K bei 60 Hz unterstützt.
      • Für die Nutzung als alleinstehender Laptop ist das kein Problem, aber für schnelle externe Speicher oder Multi-Display-Arbeit ist das Air die passendere Wahl.
  • Bildschirm, Lautsprecher, Kamera

    • Das Display unterstützt nur sRGB und bietet weder P3, ProMotion noch True Tone.
      • Im Vergleich zum Air liegt es eine Stufe darunter.
      • Für Farbarbeit ist der Unterschied sofort sichtbar, sonst muss er nicht entscheidend sein.
    • Die Lautsprecher sind aus Kundensicht die auffälligste Schwäche.
      • Sie werden selbst gemessen am allgemeinen Laptop-Markt als unterdurchschnittlich bewertet, nicht nur im Vergleich innerhalb der Preisklasse.
      • Für Videoanrufe, in denen die Gegenseite vor allem spricht, oder leise Hintergrundmusik in einem ruhigen Raum reicht es.
      • Für Filme im Bett, Musik bei der Arbeit, Videoanrufe in lauter Umgebung oder entspannten Medienkonsum auf dem Sofa gelten sie jedoch als enttäuschend.
      • Für Audioarbeit oder mehr als nur Hintergrundmusik sind Kopfhörer nötig.
    • Die Webcam bietet 1080p und liegt damit unter der 12-MP-Center-Stage-Kamera des Air.
      • Für Videoanrufe reicht sie, schmeichelt dem Bild aber nicht.
    • Im Basismodell fehlt Touch ID; erst das 799-Dollar-Modell bietet Touch ID.
    • Es gibt keine Tastaturbeleuchtung, die Displayränder sind dicker als beim Air, das Gehäuse ist etwas schwerer, und MagSafe fehlt.

Das Sternchen bei der Barrierefreiheit

  • VoiceOver funktioniert auf dem Neo genauso gut wie auf einem MacBook Pro.
    • Beim Screenreader gibt es keinen Nachteil nur deshalb, weil man das günstigere Modell gekauft hat.
    • Der Chip verarbeitet VoiceOver flüssig, die Navigation reagiert schnell, und die Sprachausgabe ist klar.
    • Apple betont Barrierefreiheit über die gesamte Produktlinie hinweg konsistent, und das Neo hält diesen Standard ein.
  • Das Problem ist nicht das Neo, sondern macOS VoiceOver selbst.
    • Auch auf dem Neo treten die bekannten Probleme auf, dass VoiceOver still den Fokus verliert, aufhört zu sprechen oder hängen bleibt, während macOS alles für normal hält.
    • Diese Probleme betreffen alle Macs, daher ist das Neo nicht schlechter, aber eben auch nicht besser.
    • Wer von NVDA unter Windows kommt, könnte nur schwer nachvollziehen können, warum der integrierte macOS-Screenreader hinter einem kostenlosen Open-Source-Projekt zurückbleibt.
  • Das Neo verschlechtert das Sternchen hinter der gesamten macOS-Accessibility-Erfahrung nicht, löst es aber auch nicht.

Wo die Preislogik zusammenbricht

  • Das 799-Dollar-Neo und Apples zertifiziert generalüberholtes Air

    • Das Gesamtpaket des Neo funktioniert sehr gut bei $599, aber mit besseren Spezifikationen verändert sich die Rechnung.
    • Wer ein Neo für 799 Dollar in Betracht zieht, sollte zuerst in Apples Store für zertifiziert generalüberholte Geräte schauen.
      • Auf derselben Apple-Website und mit derselben einjährigen Apple-Garantie gibt es ein M4 MacBook Air ab 759 Dollar.
      • Es ist 40 Dollar günstiger als das aufgerüstete Neo und der Unterschied bei den Spezifikationen ist groß.
    • Das generalüberholte M4 Air bietet die bessere Konfiguration als das Neo.
      • Einen vollwertigen M-Series-Chip statt eines A-Series-Chips
      • 16 GB RAM, also doppelt so viel wie beim Neo mit 8 GB
      • Ein 13,6-Zoll-Liquid-Retina-Display mit P3-Farbraum und True Tone statt eines sRGB-Panels
      • Ein beleuchtetes Magic Keyboard mit Touch ID
      • Eine 12-MP-Center-Stage-Kamera
      • Zwei Thunderbolt-4-Ports statt eines 10-Gbit/s-USB-C-Ports und eines USB-2.0-Ports
      • MagSafe-3-Laden
      • Die gleiche Garantie und Rückgabepolitik wie bei einem Neugerät
    • Die Einschätzung ist deutlich, dass das 799-Dollar-Neo der schlechtere Computer ist als das M4 Air für 759 Dollar.
      • Die Vorteile des Neo liegen nur darin, dass es technisch ein Neugerät ist, in der Chip-Linie eine Generation weiter liegt und besser reparierbar ist.
      • Die Reparierbarkeit ist ein echter Pluspunkt, reicht aber gegenüber 40 Dollar Ersparnis und doppelt so viel RAM nicht aus.
  • Gebrauchtmarkt und echte Käufer

    • Auf Swappa, eBay und in lokalen Gebrauchtangeboten kann es noch bessere Optionen geben.
      • Ein M3 Air mit 16 GB RAM ist bei vertrauenswürdigen Verkäufern unter 700 Dollar zu finden.
      • Auch das M4 Air rutscht in Privatverkäufen häufig in den 600-Dollar-Bereich.
      • Zum Preis eines aufgerüsteten Neo könnte man sogar ein M4 Air mit 16 GB kaufen und noch Geld übrig haben.
    • Diese Logik passt allerdings eher zu technisch versierten Lesern.
      • Wer Apples Refurbished Store prüft, Chip-Generationen vergleicht und Swappa-Verkäufer einschätzen kann, gehört nicht zur eigentlichen Zielgruppe des Neo.
      • Die Zielgruppe des Neo sind Menschen, die in den Apple Store gehen, sich etwas empfehlen lassen und den Laptop kaufen, ohne vorher zahlreiche Reviews gelesen zu haben.
    • Für nicht technische Käufer passt der Vergleich mit Refurbished- oder Gebrauchtgeräten nicht zum Gesamtpaket.
      • Bei Refurbished-Geräten muss man auf den Versand warten.
      • Bei Gebrauchtkäufen muss man prüfen, ob der Verkäufer vertrauenswürdig ist.
      • Das Paket des Neo lautet: „in den Laden gehen, fragen, bezahlen, mitnehmen und nicht weiter darüber nachdenken“.
    • Wenn 256 GB ausreichen, passt 599 Dollar; wenn man sich um Speicher keine Gedanken machen will, passen 799 Dollar.

Für wen Air und Pro die richtige Wahl sind

  • Das Air ist weniger ein Modell, das die fehlenden Teile des Neo ergänzt, als vielmehr ein anderes Paket.
    • Das Air betont Dinge, die beim Neo zurückgenommen wurden: mehr Speicher, schnellere I/O, ein farbgenaueres Display, bessere Lautsprecher, ProMotion, Thunderbolt, die bessere Webcam und beleuchtete Tasten.
    • Für Nutzer mit Entwicklungs- und Virtualisierungsbedarf ist das Air die richtige Wahl.
    • Auch für echte Plugin-Ketten in Logic, Final Cut, Coding mit Toolchains, die viel RAM verlangen, oder Foto- und Videoarbeit mit Bedarf an Farbgenauigkeit liegt das Air näher.
  • Das M5 Air bietet wie das Neo lautlosen Betrieb, aber deutlich mehr Reserve.
    • Standardmäßig 16 GB RAM und 512 GB Speicher
    • P3-Panel
    • Thunderbolt 4
    • 12-MP-Kamera
    • Tatsächlich gute Lautsprecher
    • Single-Core-Leistung nahe am M4 Pro, Wi‑Fi 7, der neue N1-Funkchip und Leistungsreserven, die dem Neo fehlen
  • Das Pro ist noch einmal ein drittes Paket.
    • M5 Pro und Max sind echte Workstation-Chips, die I/O-Ausstattung spielt in einer völlig anderen Liga, und auch das Display ist überragend.
    • Wer 128 GB Unified Memory für On-Device-LLM-Inferenz braucht, vier externe Displays verwendet oder ein Logic-Projekt mit 60 Spuren mischt, gehört zur Zielgruppe des Pro.
    • Ohne solche Anforderungen kann die Ausgabe von 2.000 bis 5.000 Dollar an den realen Nutzungsanforderungen vorbeigehen.
  • Die drei Produktlinien sind keine Hierarchie von unten nach oben, sondern drei Antworten auf unterschiedliche Fragen — und für die meisten Fragen ist die günstigste Antwort, das Neo, die richtige.

Was das nächste Neo ändern muss

  • Die zweite Neo-Generation braucht eher pflegeartige Verbesserungen als einen großen Neuentwurf.
    • A19 Pro statt A18 Pro
    • 12 GB RAM statt 8 GB als Standard
    • Dasselbe Gehäuse, dieselbe Preisklasse, der Rest des Pakets kann so bleiben
  • Gerade die RAM-Grenze ist eine Schwäche, die auch Käufer des Neo irgendwann deutlich spüren dürften.
    • Schon ein einmaliger Schritt auf 12 GB könnte reichen, damit dieses Limit für einige Jahre nicht sichtbar wird.
  • Auch beim Speicher gibt es Luft nach oben.
    • 256 GB als Basis können bleiben, aber der Aufpreis auf 512 GB sollte weniger schmerzhaft sein als 200 Dollar.
  • Wenn das Versprechen „ein normaler Computer für normale Menschen“ gelten soll, muss sich das Gerät auch fünf Jahre nach dem Kauf noch wie ein aktuelles Produkt anfühlen.
    • Apples Aufgabe ist es, dasselbe Gehäuse und dasselbe Paket beizubehalten, den Chip aktuell zu halten und die RAM-Grenze anzuheben, bevor sie zur Wand wird.

Was das für die Mac-Produktlinie bedeutet

  • Die größere Bedeutung des Neo liegt darin, dass Apple einen Mac mit einem Handy-Chip gebaut hat — und das funktioniert gut.
    • Der A18 Pro führt macOS mit ausreichend Tempo aus.
    • Er arbeitet in einem lüfterlosen Gehäuse, das 16 Stunden Akku und einen Ladenpreis von 599 Dollar ermöglicht.
    • Apple hat jetzt eine Designoption, die es vor einem Jahr noch nicht gab.
  • Diese Option macht Macs möglich, die noch kleiner, leichter und dünner sind als die aktuelle Produktlinie.
    • Man kann einen Mac bauen, der ein echtes Betriebssystem mit echter Geschwindigkeit ausführt, ohne zu überhitzen.
  • Daraus folgt auch, dass der Name Air neu geordnet werden sollte.
    • Das aktuelle MacBook Air ist ein hervorragender Computer, aber das, wofür das Suffix „Air“ steht, ist inzwischen weniger klar.
    • Das aktuelle iPad Air ist 6,1 mm dick, das iPad Pro 5,1 mm — das Pro ist also dünner als das Air.
    • Das heutige MacBook Air ist weniger ein Statement für Dünnheit als vielmehr ein praktischer Alltags-Laptop, weshalb ein Umbenennen in MacBook vorgeschlagen wird.
  • Das iPhone Air gilt als Produkt, das die Bedeutung des Namens Air wiederbelebt.
    • Mit 5,6 mm Dicke, Titanrahmen, einzelner Rückkamera und A19-Pro-Chip steht dort die Form und Dünnheit selbst im Mittelpunkt, mitsamt bewusst akzeptierten Trade-offs.
  • Auch bei den Macs könnte man ein geistiges Schwestermodell zum iPhone Air schaffen.
    • Die Idee wäre, das heutige MacBook Air in MacBook umzubenennen und ein neues MacBook Air neu zu definieren.
    • In zwei Größen mit 10 und 12 Zoll
    • Mit A-Series-Chip, da das Neo die Machbarkeit von A-Series-Silicon unter macOS bewiesen hat
    • Touchscreen
    • Tandem-OLED und ProMotion aus dem iPad Pro
    • Einstiegspreis 1.800 Dollar, mit Nano-Texture-Glas 2.000 Dollar
    • Die Richtung wäre ein Flaggschiff-Mac, bei dem die Form bewusst vor der Funktion steht.

Endgültiges Urteil

  • Das MacBook Neo für $599 wird als der beste 599-Dollar-Laptop aller Zeiten bewertet.
    • Das Fazit lautet, dass sich Windows-Laptops oder Chromebooks in dieser Preisklasse kaum empfehlen lassen.
    • Auch in Apples Refurbished Store gibt es zu diesem Preis keine passendere Alternative.
  • Ein Windows-Laptop für 599 Dollar ist eher ein Bündel von Kompromissen.
    • Ein Kunststoffgehäuse, das man mit einer Hand verwinden kann
    • Ein dunkles Panel
    • Ein Lüfter, der sofort beim Öffnen des Deckels auf sich aufmerksam macht
    • Unerwünschte Hintergrundprozesse und Antivirus-Testversionen, die zu Abos drängen
  • Ein Chromebook für 599 Dollar ist eher ein Gerät aus Browser und Akku.
    • Schon am ersten Tag kann man an Software-Grenzen stoßen, sobald man etwas tun will, das ChromeOS nicht anbietet.
    • Der Update-Zeitplan kann die Nutzungsdauer des Geräts früher beenden als die Hardware selbst.
  • Im Unterschied zu konkurrierenden Produkten ist das Neo lüfterlos und leise und dürfte sich auch in fünf Jahren noch wie ein echter Computer anfühlen.
    • Beim Preis von 599 Dollar lautet das Urteil: „Neo oder gar nichts“.
    • Das Fazit ist, dass Apple einen Laptop gebaut hat, der zu einem Preis, den normale Menschen bezahlen können, die Aufgaben erledigt, die ein normaler Computer erledigen sollte.

1 Kommentare

 
Lobste.rs-Kommentare
  • 8GB sind akzeptabel, aber macOS Tahoe ist schwer zu akzeptieren

    • Auch 8GB sind schwer zu akzeptieren
      Für jemanden, der für Büroarbeit etwas mehr als ein Chromebook braucht, scheint das ein brauchbarer Laptop zu sein. Meine Tochter spielt keine anspruchsvollen Spiele, daher scheint dieser Laptop genau das Richtige für sie zu sein.
    • Ich frage mich, was genau dir an macOS Tahoe nicht gefällt.
    • Ich frage mich, ob es an macOS liegt oder speziell an Tahoe.
    • Tahoe gefällt mir nicht, aber man kann damit arbeiten.
      Trotzdem bin ich sehr froh, von Anfang an das M1 MacBook Air 16MB-Modell gekauft zu haben, denn das hat die Nutzungsdauer deutlich verlängert.
  • Vielleicht habe ich etwas übersehen, aber soweit ich es sehe, kostet die Upgrade-Version nicht die im Artikel genannten $799, sondern $699.
    Das ändert an den meisten Punkten nichts, aber das Preis-Leistungs-Verhältnis im Vergleich zum MacBook Air sieht dadurch ziemlich anders aus.

  • Bedeutet das Unterstützung für bis zu 7 Jahre?

    • Mindestens 6 Jahre Support sind drin.
      Ob es über 6 Jahre hinausgeht, hängt von einer internen Entscheidung bei Apple ab, und wahrscheinlich wird diese Entscheidung erst kurz vor Jahr 5 oder 6 getroffen. Insgesamt ist das besser als bei anderen PC-/Laptop-Herstellern.
    • Mir fallen ein paar Möglichkeiten ein, aber ich frage mich, was genau damit gemeint ist.
  • Als kleine Meta-Nebendiskussion wurde beim früheren Eintrag zur MacBook-Neo-Rezension auf Vorschlag eines Nutzers das Tag mac hinzugefügt.
    Ich habe es nicht selbst getaggt, weil die Beschreibung „Apple macOS“ lautet, der Beitrag aber eher Hardware betrifft. Vielleicht wäre es besser, das Tag in „macos“ umzubenennen.

  • Wenn man Macs mag, lohnt es sich dann wirklich, ein paar Euro zu sparen statt ein Air zu kaufen, das man wahrscheinlich länger nutzen wird?

    • Wenn mit „ein paar Euro sparen“ gemeint ist, dann ja.
      Ich nutze beruflich ein bereitgestelltes M1 MacBook Air; als kleiner Laptop für Surfen unterwegs oder für Konferenzen ist es gut, und selbst nach 3 Jahren hält der Akku noch locker länger als einen Arbeitstag.
      Aber es tippt sich darauf unangenehm, das Trackpad ohne Tasten bietet keine einfache Möglichkeit für einen Mittelklick, und Erweiterbarkeit gibt es praktisch nicht. Wenn ich auf Reisen ernsthaft arbeiten will, muss ich einen zweiten Bildschirm, ein Dock wegen des einen brauchbaren Ports sowie eine externe Tastatur und Maus mitnehmen.
      8GB RAM sind mit ungefähr 2 Apps noch brauchbar, aber bei 3 bis 4 fängt das Swapping an, sodass man den Speicherverbrauch ständig im Blick behalten muss. Da alles auf Solid-State-Speicher läuft und es weder Lüfter noch Festplattengeräusche oder Zugriffsleuchten gibt, merkt man es nicht sofort, aber beim Wechseln zwischen Apps wird alles langsamer und träger.
      Das ist kein Laptop, in den man „hineinwachsen“ kann. Er ist versiegelt, nicht erweiterbar und stark eingeschränkt. Ich erwähne ausdrücklich, dass er vom Arbeitgeber gestellt wurde, weil ich dafür keine £1000 meines eigenen Geldes ausgeben würde.
      Zu Hause arbeite ich oft auf alten i7 ThinkPad T420 und W520. Beide zusammen haben selbst nach Preisen von 2022 weniger gekostet als die Differenz zwischen dem Topmodell des MacBook Neo und dem günstigsten MacBook Air. Rechnet man den Preisunterschied zwischen Neo und dem hochwertigen 15-Zoll-MacBook-Air hinzu, hätte man dafür auch noch ein i7 ThinkPad X220 samt Dockingstation kaufen können, das ich vor 3 Jahren gekauft habe.
      Wenn es mein eigenes Geld wäre, würde ich den Neo lange vor dem MacBook Air in Betracht ziehen. Beides sind sehr günstige Macs, und unter diesem Maßstab ist der Neo zum halben Preis das deutlich bessere Angebot.
      Leute in der Tech-Branche vergessen oft, dass ein neuer Computer immer noch eine sehr teure Anschaffung ist. Deshalb kaufe ich gebraucht, aber dafür braucht man Fähigkeiten und Wissen, die die meisten Kunden nicht haben.
    • Kostet das Air nicht doppelt so viel wie der Neo? Für die meisten Leute ist das deutlich mehr als nur ein paar Euro.