2 Punkte von qnfw3175 10 일 전 | Noch keine Kommentare. | Auf WhatsApp teilen

Hallo.
Wie viele Menschen heute sitze auch ich beruflich viel vor dem Computer, hatte lange kein Interesse an Bewegung oder anderer Gesundheitsvorsorge und habe erst mit dem Training angefangen, als mein Körper bereits deutlich abgebaut hatte.
Über mehrere Jahre hinweg habe ich Reha, Pilates, Personal Training, Krankenhäuser und mehr ausprobiert und mich eingelesen, sodass ich inzwischen Menschen in meinem Umfeld schon Tipps geben kann wie: Probier das aus, probier jenes aus. Dabei dachte ich mir, dass es praktisch wäre, wenn es etwas gäbe, auf das man leicht zurückgreifen kann.
Jemandem YouTube-Links als Trainingshilfe zu schicken, funktioniert vielleicht ein- oder zweimal, aber für eine kontinuierliche Betreuung wäre eine Art Leitfaden hilfreich, dem man selbst leicht folgen kann.

  1. Man überprüft selbst, welche Beschwerden es im Alltag nach Körperbereichen gibt, und bekommt passende Übungen empfohlen (Myofascial Release, Stretching).
  2. Anhand der Schmerzen bei der Faszienlösung nach Körperbereichen werden passende Bewegungen empfohlen; mit Feedback (und Login zur individuellen Speicherung) werden die empfohlenen Übungen angepasst.
  3. Die empfohlenen Übungen werden über eine Kalender-UI organisiert.

Übliche Fitness-Apps erstellen meist gewichtsbasierten Routinen mit Wiederholungen, Gewichten und Häkchen dafür, dass man etwas erledigt hat.
Ich wollte den Schwerpunkt eher etwas stärker auf Reha, Myofascial Release und Stretching legen und Routinen auf Basis von Beschwerden und Schmerzen vermitteln.
Wenn einem beim Training ständig die Schulter, der Rücken oder das Knie weh tut, kann man nicht einfach weiter Side Laterals oder Squats machen und das ignorieren.
Ich glaube, es könnte Menschen helfen, die sich viel zu wenig bewegen, keinen Sport oder andere körperliche Aktivität machen und dadurch sehr steif geworden sind, oder die schon ein paar Übungen zur Faszienlösung ausprobiert haben und sagen: Alles tut weh.

Es ersetzt keine anderen Trainingsprogramme.
Wenn die Schmerzen so stark sind, dass man sich kaum bewegen kann, sollte man ins Krankenhaus oder zu einer Ärztin oder einem Arzt gehen.
Wer gesund ist und keine besonderen Beschwerden hat, kann sich im Fitnessstudio mit etwas Wissen über die richtige Form in der Regel auch allein gut aufbauen.
Wenn es noch kein Fall fürs Krankenhaus ist, man sich aber bei allem unwohl fühlt und allein nichts machen kann, dann ist es möglicherweise besser, eine gute Personal-Trainerin oder einen guten Personal-Trainer zu finden und mit Live-Feedback zu trainieren. Wenn Zeit und Geld vorhanden sind, ist 1:1-Betreuung natürlich klar die bessere Lösung.
Auch ich bekomme aktuell weiterhin 1:1-Pilates und lerne parallel dazu weiter.

Aber selbst damit gilt meiner Meinung nach: Wenn der Körper in so einem Zustand ist, reicht es nicht, nur zwei- bis dreimal pro Woche jeweils eine Stunde PT zu machen. Man muss selbst lernen und sich fast täglich darum kümmern.
Für Menschen in dieser Grauzone — die nicht wissen, womit sie anfangen sollen oder Schwierigkeiten haben, gute Trainerinnen oder Trainer zu finden, die auch im Alltag sinnvolle Routinen zusammenstellen — wollte ich zunächst etwas im Community-Format bauen. Dann wollte ich es aber lieber visuell und aus UX-Sicht ausdrücken und habe es deshalb so umgesetzt.

Beschwerden und Schmerzen sind sehr subjektiv, deshalb ist es wichtig, nichts zu erzwingen. Statt zu erwarten, dass damit sofort alle Beschwerden verschwinden, hoffe ich eher, dass es dabei hilft, sich mit Training für den eigenen Körper überhaupt erst auseinanderzusetzen.
Ich merke, dass der Text wieder länger wird, aber jedenfalls:
Wenn ihr aus Sicht des Trainings oder der Funktionen Ideen habt, was hilfreicher wäre, würde ich mich über Feedback freuen.

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