- WD hat bekannt gegeben, dass die gesamte Festplattenproduktion für 2026 bereits ausverkauft ist
- Der Verbrauchermarkt macht nur 5 % des Gesamtumsatzes aus, wodurch Endkunden eine geringere Priorität haben und das Angebot knapper werden sowie die Preise steigen könnten
- Durch die explosive Nachfrage von KI-Unternehmen steigen die Preise für verschiedene Hardwareprodukte wie Speicher, CPU und Konsolen
- Der Großteil der Kapazitäten wurde den sieben wichtigsten Großkunden zugeteilt; ein Teil davon ist bereits bis 2027 und 2028 vertraglich gebunden
- Die aktuelle Entwicklung zeigt, dass der langfristige Anstieg der Hardware-Nachfrage durch die KI-Industrie anhalten könnte
Die Versorgungslage bei Festplatten von Western Digital
- Western Digital hat bekannt gegeben, dass die gesamte Speicherkapazität der Festplattenproduktion für 2026 bereits vollständig verkauft ist
- CEO Irving Tan erklärte bei der jüngsten Ergebnisvorlage, das Unternehmen sei „bezogen auf das Kalenderjahr 2026 nahezu ausverkauft“
- Das bedeutet, dass bereits Anfang Februar die Produktionsmengen verkauft waren, die noch mehr als zehn Monate in der Zukunft liegen
- Die sieben größten Kunden des Unternehmens haben sich den Großteil der Speicherkapazität gesichert,
- darunter drei Kunden, die bereits Verträge für Produktionsmengen aus 2027 und 2028 abgeschlossen haben
Sinkende Bedeutung des Verbrauchermarkts
- Western Digital stellt sein Umsatzmodell zunehmend auf Unternehmenskunden um
- Der Verbrauchermarkt macht derzeit nur noch rund 5 % des Gesamtumsatzes aus
- Daher ist es sehr wahrscheinlich, dass das Angebot an Festplatten für Endkunden begrenzt wird
- Unternehmenskunden, insbesondere KI-bezogene Unternehmen mit großem Bedarf, erhalten bei der Produktion Vorrang
Die von der KI-Industrie verursachte Hardware-Knappheit
- Durch das explosive Wachstum von KI-Unternehmen ist die Nachfrage nach Computerhardware insgesamt stark gestiegen
- Bei verschiedenen Produktkategorien wie CPU, GPU, Speicher und Konsolen kommt es weiter zu Preissteigerungen
- Der Speichermangel wirkt sich bereits auf die gesamte Branche aus
- PC-Hersteller haben die RAM-Preise wiederholt erhöht
- Berichten zufolge prüft Sony zudem, die Einführung der nächsten PlayStation auf die Zeit nach 2027 zu verschieben
Ausblick
- Die Ankündigung von Western Digital zeigt, dass die Nachfrage der KI-Industrie nach Speicherlösungen und Memory weiter steigt
- Derzeit ist davon auszugehen, dass Angebotsengpässe und Preissteigerungen anhalten werden
- Gleichzeitig wird vereinzelt darauf hingewiesen, dass sich Investoren wegen Sorgen über eine KI-Investitionsblase aus dem Markt zurückziehen könnten
- Bis dahin dürften steigende Verbraucherpreise und Produktknappheit anhalten
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