- Apple verlangt, für Patreon-Zahlungen unter iOS die In-App-Käufe des App Store zu verwenden, und fordert die Umstellung auf das In-App-Kaufsystem bis zum 1. November 2026
- Das Unternehmen behandelt Unterstützungszahlungen in der Patreon-App als digitale Güter und hält an einer Regelung mit bis zu 30 % Gebühren fest
- Bei langfristigen Abonnements sinkt die Gebühr auf 15 %, zunächst entsteht jedoch eine hohe Kostenbelastung
- Patreon bietet Kreativen die Wahl zwischen Preiserhöhungen nur für iOS oder der Übernahme der Gebühren aus eigener Tasche
- Diese Richtlinie hat direkte Auswirkungen auf die Erlösstruktur der Plattform und die Rentabilität der Kreativen
Apples Forderung nach Umstellung auf iOS-In-App-Käufe
- Apple verlangt von allen Patreon-Kreativen, bis zum 1. November 2026 auf das In-App-Kaufsystem umzustellen
- Zuvor war der Termin auf November 2025 festgelegt, wurde später jedoch verschoben
- Wird die Anforderung nicht erfüllt, droht der Patreon-App die Entfernung aus dem App Store
Gebührenstruktur und Anwendung
- Apple erhebt für In-App-Käufe und Abonnements eine Standardgebühr von 30 %
- Bleibt dasselbe Abonnement länger als ein Jahr bestehen, sinkt die Gebühr auf 15 %
- Apple stuft Patreon-Unterstützungen als Transaktionen digitaler Inhalte ein und argumentiert, dass die Gebühr daher gerechtfertigt sei
Optionen für Patreon-Kreative
- Patreon bietet Kreativen die Möglichkeit, Preise nur in der iOS-App zu erhöhen
- Alternativ können sie die Preise auf allen Plattformen gleich lassen und die Gebühren selbst tragen
- Nutzer von iPhone und iPad können die App-Store-Gebühr umgehen, wenn sie über die Patreon-Website zahlen
Patreons Reaktion und aktuelle Lage
- Patreon hat Enttäuschung über die Umsetzung von Apples Richtlinie geäußert
- Laut TechCrunch nutzen derzeit nur noch rund 4 % der Kreativen das bisherige Zahlungssystem
- Patreon hat für Kreative ein ausführliches FAQ-Dokument veröffentlicht, das den Umstellungsprozess erklärt
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