- Das NOAA Space Weather Prediction Center gab bekannt, dass am 19. Januar 2026 ein geomagnetischer Sturm der Stufe G4 (Severe) aufgetreten ist
- Die Stufe G4 wurde erstmals am 19. Januar um 14:38 Uhr US-Ostküstenzeit registriert, als der CME-Schock (koronaler Massenauswurf) eintraf
- Es wird erwartet, dass der CME-Durchgang bis in den Abend andauert und Aktivität auf G4-Niveau anhalten könnte
- G4 ist in der NOAA-Klassifikation für geomagnetische Stürme die zweithöchste Stufe und kann Satelliten, Kommunikation und Stromnetze beeinträchtigen
- Die Mitteilung unterstreicht erneut die Bedeutung von Beobachtungs- und Warnsystemen für Weltraumwetter
Bericht über das Auftreten eines geomagnetischen Sturms der Stufe G4 (Severe)
- Am 19. Januar 2026 wurde ein geomagnetischer Sturm der Stufe G4 (Severe) beobachtet
- Offiziell bekannt gegeben vom NOAA / NWS Space Weather Prediction Center (SWPC)
- Als Veröffentlichungszeitpunkt ist 19. Januar 2026, 20:09 UTC angegeben
- Der CME-Schock (koronaler Massenauswurf) traf um 14:38 Uhr US-Ostküstenzeit (1938 UTC) ein
- Zu diesem Zeitpunkt wurde erstmals die Stufe G4 erreicht
- Es wird erwartet, dass der CME-Durchgang bis in den Abend andauert, mit möglicher Aufrechterhaltung des G4-Niveaus
NOAA-Klassifikationssystem für Weltraumwetter
- NOAA verwendet drei Hauptskalen: R (Funkstörungen), S (solare Strahlungsstürme) und G (geomagnetische Stürme)
- Jede Skala ist in fünf Stufen von 1 bis 5 unterteilt, wobei G4 der Stufe „Severe (schwer)“ entspricht
- In den im Artikel angegebenen aktuellen Beobachtungsdaten sind R, S und G jeweils als „no data“ gekennzeichnet
- Das bedeutet, dass keine Echtzeitwerte bereitgestellt wurden
- Als Beispiel für Auswirkungen der Stufe R1 (geringfügig) werden leichte Störungen des HF-Funks (Hochfrequenzfunk) sowie eine vorübergehende Verschlechterung von Navigationssignalen genannt
Zugehörige Informationen und Referenzlinks von NOAA
- NOAA erläutert auf der Seite Space Weather Scales Explanation den Wirkungsbereich jeder Stufe
- Als zusammenhängende Phänomene werden Aurora, koronale Löcher, Sonnenwind, ionosphärische Störungen und Auswirkungen auf Satellitennavigation genannt
- Zusätzlich werden Seiten zur Analyse der Auswirkungen auf wichtige Infrastrukturen wie Stromnetze, GPS, Satellitenkommunikation und Hochfrequenzkommunikation bereitgestellt
Informationen zur Institution und zum Betrieb
- Die Mitteilung wurde vom Space Weather Prediction Center (SWPC) des National Weather Service (NWS) unter der National Oceanic and Atmospheric Administration (NOAA) der USA veröffentlicht
- Der Sitz des Zentrums ist Boulder, Colorado
- Über die offizielle Website werden Echtzeit-Sonnenwinddaten, Vorhersagemodelle und Warnsysteme bereitgestellt
Zusammenfassung
- Am 19. Januar 2026 trat durch das Eintreffen eines CME-Schocks ein geomagnetischer Sturm der Stufe G4 auf
- Es wurde darauf hingewiesen, dass das G4-Niveau bis in den Abend anhalten könnte
- Nach dem NOAA-Klassifikationssystem für Weltraumwetter wird dies als Stufe „Severe“ eingestuft
- Obwohl keine Echtzeitdaten bereitgestellt wurden, wurde auf mögliche Auswirkungen auf HF-Kommunikation und Navigationssignale hingewiesen
- Das Ereignis zeigt die Warnfunktion und den Handlungsbedarf von Weltraumwetter-Überwachungssystemen auf
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