1 Punkte von GN⁺ 2026-01-13 | Noch keine Kommentare. | Auf WhatsApp teilen
  • Die Xfce-Desktop-Umgebung ist ein seit Langem geschätzter, leichtgewichtiger Linux-Desktop, der sowohl Einfachheit als auch Reife bietet
  • Die Balance zwischen funktionaler Einfachheit und Benutzerfreundlichkeit ist hervorragend, und die Philosophie ist seit den frühen 2000ern aus der Zeit von Cobind Desktop bis heute konsistent geblieben
  • Seit der Einführung des Thunar-Dateimanagers blieb die Umgebung ohne große Veränderungen stabil und hat unnötige „Innovationen“ oder „UX-Neugestaltungen“ vermieden
  • Der Autor nutzt zwar auch KDE, verwendet auf dem Laptop aber weiterhin standardmäßig Xfce und denkt darüber nach, auch auf dem Desktop wieder dorthin zurückzukehren
  • Die Art, wie Xfce trotz des Drucks industrieller Veränderungen sein Wesen bewahrt, ist ein Vorbild für Open-Source-Desktop-Umgebungen

Langjährige Zuneigung und Vertrauen zu Xfce

  • Xfce wird als zuverlässige Desktop-Umgebung vorgestellt, die der Autor seit der Zeit von Cobind Desktop verwendet
    • Damals galt Cobind Desktop aus Sicht des Autors als eines der besten Linux-Desktop-Erlebnisse überhaupt
  • Xfce wird als einfache, leichtgewichtige und schnelle Umgebung beschrieben, die zugleich einen ausreichend ausgestatteten, ausgereiften Desktop bietet
  • Anhand eines Screenshots aus dem Jahr 2008 aus der FreeBSD-Zeit erinnert sich der Autor an das damals klare Icon-Design des Tango Iconset

Die Balance zwischen Einfachheit und Reife

  • Unter Verweis auf einen Text von David Gerard aus dem Jahr 2012 wird Xfce als Beispiel dafür gewürdigt, wie man die „Grenze zwischen Einfachheit und Funktionalität“ gut wahrt
    • Xfce 4.8 war etwas zu schlicht, aber 4.10 wird als „fast perfekte Balance“ beschrieben
    • Enthalten ist auch das Zitat: „Geht nicht zu Version 5 über, sondern aktualisiert einfach weiter Version 4“
  • Der Autor betont, wie wichtig diese Beständigkeit und das Festhalten an der Balance sind und dass man das kaum überschätzen kann

Vergleich mit KDE

  • Der Autor nutzt KDE auf seinem Hauptdesktop, verwendet auf dem Laptop jedoch Xfce
    • KDE 4 war chaotisch, habe sich in den letzten Jahren jedoch deutlich verbessert
    • Erwähnt wird auch, dass durch den Steam Deck eine neue Nutzergruppe Desktop-Funktionen wieder stärker wahrgenommen hat
  • Trotzdem sagt der Autor, dass er Xfce wegen seiner Leichtgewichtigkeit und Intuitivität auch auf dem Desktop wieder verwenden möchte

Eine Pflegephilosophie, die Konsistenz über Veränderung stellt

  • Hoch geschätzt wird an Xfce, dass es sich nicht von unnötigem Veränderungsdruck wie „Innovation“ oder „UX-Neugestaltung“ treiben lässt
    • Die letzte größere Veränderung für Nutzer war der Wechsel zum Thunar-Dateimanager, der positiv erwähnt wird
  • Der Autor schreibt, er habe „keinen Grund gefunden, warum Xfce durch einen anderen Desktop ersetzt werden sollte“, und drückt damit tiefe Zuneigung zur aktuellen Art der Pflege aus

Haltung und Warnung des Autors

  • Der Autor sagt, dass er früher aus Sorge vor Reaktionen von Nutzern bestimmter Desktop-Umgebungen keine solchen Texte geschrieben habe
  • Kritische Kommentare werde er sofort löschen und die Verfasser blockieren, um Streit zu vermeiden
  • Abschließend betont er erneut, dass Xfce ein seltener Fall ist, der trotz industriellen Drucks sein Wesen bewahrt

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