1 Punkte von GN⁺ 2025-12-23 | Noch keine Kommentare. | Auf WhatsApp teilen
  • In Colorado landete ein Flugzeug des Typs Beechcraft King Air 200 automatisch über das Garmin-Autoland-System, nachdem der Kontakt zum Piloten abgebrochen war
  • Die FAA erklärte, dass nach dem Funkverlust mit dem Piloten das automatische Notlandesystem aktiviert wurde und das Flugzeug sicher auf dem Rocky Mountain Metropolitan Airport landete
  • Auch die NTSB kennt den Vorfall und prüft, ob eine Untersuchung eingeleitet wird; beide Behörden geben bislang keine Details bekannt
  • Garmin bestätigte, dass dies der „erste Einsatz von Autoland in einem realen Notfall und nicht bei einem Test oder einer Demonstration“ gewesen sei
  • Der Zustand des Piloten wurde nicht bekannt gegeben, alle Insassen blieben jedoch unverletzt; der Vorfall gilt als beachtlicher Nachweis für die Wirksamkeit autonomer Flugsicherheitstechnologie

FAA und NTSB nehmen Ermittlungen auf

  • Die FAA untersucht den Autoland-Vorfall einer King Air 200, der sich am 20. Dezember gegen 14:20 Uhr auf dem Rocky Mountain Metropolitan Airport in Colorado ereignete
    • Laut FAA verlor der Pilot den Funkkontakt mit dem Tower, woraufhin das automatische Notlandesystem an Bord aktiviert wurde; beide Insassen blieben unverletzt
    • Die FAA lehnte weitere Angaben zur Art oder zu Details der Untersuchung ab
  • Auch die NTSB ist über den Vorfall informiert und erklärte, man sammle Informationen, „um zu beurteilen, ob die Kriterien für die Einleitung einer Untersuchung erfüllt sind“

Offizielle Bestätigung von Garmin

  • Garmin bestätigte in einer Stellungnahme, dass es am 20. Dezember auf dem Rocky Mountain Metropolitan Airport in Broomfield, Colorado, zu einer Notfallaktivierung von Autoland gekommen sei
    • Die Landung verlief erfolgreich, und man werde „zu gegebener Zeit weitere Informationen teilen“
    • Garmin stellte klar, dass dies der erste Einsatz von Autoland in einer realen Situation und nicht bei einem Test oder einer Vorführung gewesen sei

Flugroute und Lage vor Ort

  • Das Flugzeug N479BR gehört zu Buffalo River Outfitters und war von Aspen zum Rocky Mountain Metropolitan Airport unterwegs
    • Laut Social-Media-Beiträgen von Flugverfolgungs-Enthusiasten sendete es gegen 14 Uhr Ortszeit den Notfallcode 7700, bevor Autoland aktiviert wurde
    • In einer LiveATC-Aufnahme ist eine automatische Frauenstimme zu hören, die eine „Pilot Incapacitation“ meldet und ankündigt, auf Piste 30 zu landen
    • Das Flugzeug landete sicher, Verletzte wurden nicht gemeldet
  • Zum Zustand des Piloten und zur Ursache der Bewusstlosigkeit wurden keine Angaben gemacht

Reaktionen vor Ort und weitere Informationen

  • Der Lotse schloss den Flughafen vorübergehend für die Notlandung und disponierte Anfragen anderer Flugzeuge um
  • In einigen Social-Media-Posts wurde infrage gestellt, ob es sich tatsächlich um einen echten Notfall handelte; Garmin und der Betreiber beantworteten entsprechende Anfragen jedoch nicht
  • Am nächsten Morgen startete das Flugzeug in Richtung Oklahoma City, wo sich ein wichtiges Zertifizierungs- und Technikzentrum der FAA befindet

Video- und Augenzeugenmaterial

  • Larry Anglisano hatte zuvor separat ein Demonstrationsvideo von Autoland bei einem King-Air-Modell aufgenommen
  • Ein Augenzeuge veröffentlichte am Tag des Vorfalls auf Instagram ein Video vom Flughafen, das auch die Momente direkt nach der Landung zeigt

Bedeutung des Vorfalls

  • Der Vorfall gilt als erster dokumentierter Fall, in dem das Garmin-Autoland-System in einem realen Notfall ohne Eingreifen des Piloten eine Landung vollständig durchgeführt hat
  • Die laufenden Untersuchungen von FAA und NTSB gelten als wichtiger Anlass, um Zuverlässigkeit und Kommerzialisierungspotenzial autonomer Flugsicherheitstechnologien zu bewerten

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