23 Punkte von GN⁺ 2025-12-06 | Noch keine Kommentare. | Auf WhatsApp teilen
  • Uncloud ist ein Open-Source-Tool, mit dem sich containerisierte Webanwendungen auf mehreren Servern bereitstellen und skalieren lassen – ganz ohne Kubernetes
  • Der auf Docker Compose basierende Workflow bleibt erhalten und unterstützt Zero-Downtime-Deployments, automatisches HTTPS und serverübergreifende Skalierung
  • Ohne zentrale Control Plane werden die einzelnen Maschinen über ein WireGuard-basiertes P2P-Netzwerk verbunden, sodass der Cluster weiterläuft, selbst wenn einige Server offline sind
  • Enthält automatisches HTTPS über den Caddy-Reverse-Proxy, integrierte DNS-basierte Service Discovery und Load Balancing
  • Auch in hybriden Cloud- und On-Premises-Umgebungen auf dieselbe Weise einsetzbar, wodurch sich Kontrolle über die Infrastruktur und vorhersehbare Kosten sichern lassen

PaaS-ähnlicher Workflow

  • Bietet ein einfaches Deployment-Erlebnis wie Heroku oder Fly.io und bewahrt zugleich die vollständige Kontrolle über Server und Daten
    • Vorhersehbare Kostenstruktur statt Abrechnung pro Anfrage
    • Keine Vendor-Lock-in, Debugging mit Standard-SSH-Tools möglich
  • Docker-Compose-freundliche Struktur, mit der Build, Push und Deployment per einem Befehl ausgeführt werden
    • Keine Image-Registry erforderlich, Unterstützung für Zero-Downtime-Rolling-Deployments
    • Replikat-Skalierung über mehrere Maschinen hinweg möglich

Wartungsarmes Design

  • Keine Control Plane und kein Quorum-Management erforderlich, wodurch die Verwaltungs-Komplexität minimiert wird
  • Unterstützt sichere Kommunikation zwischen Maschinen ohne offene Ports
  • Automatische Service-Erkennung und automatische HTTPS-Ausstellung auf Basis von Let's Encrypt integriert

Funktionsweise

  • Statt eines komplexen Clusters basiert es auf einem einfachen Netzwerk von Maschinen und bietet eine stabile Infrastruktur ohne hohen Wartungsaufwand
  • Jede Maschine nimmt an einem WireGuard-Mesh-Netzwerk teil und führt automatische Peer-Erkennung sowie NAT-Traversal durch
    • Container erhalten eine eigene IP und können serverübergreifend direkt kommunizieren
  • Vollständig verteilte Architektur: Ohne zentralen Control-Node synchronisiert jede Maschine den Cluster-Zustand
    • Selbst wenn einige Maschinen offline sind, bleibt der Cluster betriebsfähig
  • Steuerung der gesamten Infrastruktur über eine Docker-ähnliche CLI
    • Deployment, Monitoring und Skalierung sind allein mit SSH-Zugriff auf eine einzelne Maschine möglich

Hauptfunktionen

  • Überall deploybar: Unterstützt alle Linux-Maschinen, darunter Cloud-VMs, dedizierte Server und On-Premises-Systeme
  • Automatisches HTTPS: Der integrierte Caddy-Reverse-Proxy übernimmt die TLS-Zertifikatsausstellung ohne Konfiguration und aktiviert HTTPS automatisch
  • Load Balancing: Verteilt Traffic auf Container-Replikate, die über mehrere Maschinen verteilt sind
  • Service Discovery: Das integrierte DNS verfolgt automatisch die Position von Services im Netzwerk
  • Infrastructure as Code: Der komplette App-Stack lässt sich mit bestehenden Docker-Compose-Dateien definieren
  • Kein Vendor-Lock-in: Cloud und eigene Hardware lassen sich frei kombinieren

Noch keine Kommentare.

Noch keine Kommentare.