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1 Kommentare

 
GN⁺ 2025-11-02
Hacker-News-Kommentare
  • Es gibt Vorwürfe, dass die Vereinigten Arabischen Emirate (VAE) die RSF mit Söldnern und Nachschub unterstützt haben.
    Zudem wird behauptet, dass Hemedtis Gold über Dubai gewaschen wurde.
    Zugehöriger Untersuchungsbericht: Global Witness – Das geheime Finanznetzwerk der RSF

    • Auch China, Iran, Saudi-Arabien, Russland, die Türkei, Großbritannien (indirekt), Ägypten und andere sollen in diesem Konflikt Waffen geliefert haben.
      Das scheint an Sudans geopolitischer Lage am Roten Meer zu liegen.
      (Direkt Waffen an die RSF geliefert zu haben scheinen nur China und die VAE.)
      Wikipedia – Ausländische Einmischung im sudanesischen Bürgerkrieg
    • Dubai gilt seit Langem als Drehscheibe für illegale Geldwäsche, etwa bei russischem Öl, weshalb man sich fragt, warum es noch immer nicht sanktioniert wird.
  • Es gibt ein Video, das die Geschichte dieses Konflikts und die internationalen Interessenlagen am besten zusammenfasst.
    Es erklärt, dass mehrere Länder, darunter die USA und Russland, aus diesem Konflikt direkten Nutzen ziehen.
    YouTube-Video

    • Das ist nicht bloß ein Konflikt, sondern Völkermord (genocide).
  • Sudan ist der drittgrößte Goldproduzent Afrikas, aber dieser Reichtum bleibt nicht vor Ort.
    Die RSF sicherte sich Waffen, indem sie im Bürgerkrieg im Jemen als Söldnertruppe für die VAE fungierte.
    Für viele Sudanesen ist der Kampf als Söldner die einzige Möglichkeit, ihren Lebensunterhalt zu verdienen.

    • Laut Wikipedia finden sich bei den von der RSF eingesetzten Waffen Spuren von Unternehmen aus China, Iran, Russland, Serbien und den VAE.
      Es gibt zudem Hinweise darauf, dass das Verteidigungsministerium der VAE Waffen über Adasi, eine Tochter von Edge Group, gekauft hat.
      Ein UN-Expertengremium bewertete die Vorwürfe einer Unterstützung der RSF durch die VAE als „glaubwürdig“.
      Außerdem berichtete Business Insider, dass RSF-Führer sudanesisches Gold nach Russland geschleust hätten, um Putins Kriegskasse zu unterstützen.
    • Das wirkt wie ein modernes Belgisch-Kongo.
  • Der Sudan ist derzeit von mehreren Kräften verstrickt.
    Arabisch-islamische Kräfte begehen Völkermord an nichtarabischen Ethnien.
    Die RSF ist eine Miliz, die überwiegend aus nomadischen Arabern besteht (früher Janjaweed) und die Ethnien Fur, Zaghawa und Masalit in Darfur angreift.
    Zudem gibt es den Gegensatz zwischen der RSF (unterstützt von islamischen arabischen Monarchien) und der SAF (Muslimbruderschaft).
    Die Wurzeln dieses Konflikts reichen bis zur arabisch-islamischen Eroberung im 7. Jahrhundert zurück.

    • Auf beiden Seiten sind Islamisten vertreten.
      Dieser Konflikt ist nicht nur eine Frage von Religion oder Ethnie, sondern wird auch durch Einmischung externer Mächte weiter angefacht.
  • Archivierter Artikel

  • Die VAE unterstützen die RSF.

  • Es gibt Geld dafür, das Leid zu beobachten, aber nicht, es zu beenden.

  • Es erstaunt mich, dass wir eine Zivilisation sind, die auf solche barbarischen Taten sogar aus dem All herabblicken kann.

    • „Aus dem All sichtbar“ bedeutet inzwischen einfach hochauflösende Satellitenbilder.
      Möglicherweise heißt es in Wahrheit nur, dass niemand vor Ort hingehen und Fotos machen möchte.
    • „Die Zukunft ist schon da, nur nicht gleichmäßig verteilt.“
    • Es fühlt sich an, als stünde ein Fuß in der Zukunft und der andere in der Vergangenheit.
    • Die Internationale Raumstation (ISS) wirkt wie ein zynischer Beobachter.
    • Das hier wirkt wie ein libertäres Paradies.
  • Ich frage mich, ob es an der Columbia University Protestkundgebungen geben wird.

    • Die meisten Menschen können auf Dinge außerhalb ihrer Stadt keinen Einfluss nehmen, daher ist das öffentliche Äußern ihrer Meinung fast die einzige Möglichkeit, gesellschaftlich etwas zu bewirken.
    • Da es auf beiden Seiten um dunkelhäutige Menschen geht, scheint es niemanden zu kümmern.
  • Das jetzige Geschehen ist eine Fortsetzung des langjährigen Dynastiestreits zwischen den Herrscherfamilien von Abu Dhabi (Al Nahyan) und Doha (Al Thani).
    Seit dem Putschversuch von 2011 haben sich die Flammen dieses Konflikts in den Nahen Osten, nach Nordafrika, Zentralasien und bis auf den Balkan ausgebreitet.
    Die VAE unterstützen die RSF (ehemals Darfur-Janjaweed), Katar die sudanesischen Streitkräfte (SAF).
    Zugehörige Artikel:
    Putschversuch in den VAE /
    Zusammenprall der Visionen von Doha und Abu Dhabi /
    Waffenhilfe der VAE für die RSF /
    Katars Unterstützung für die sudanesischen Streitkräfte /
    Veränderte Bündnisse in der Golfregion

    • Der politische Deal der USA mit Katar war grundsätzlich die falsche Entscheidung.
      Die VAE verdienen zwar Kritik, aber auch Katar ist tief in fremdes Blut verstrickt.
    • Reaktion: „Der Balkan ist auch Teil dieses Konflikts?“
    • Diese Rivalität zwischen Abu Dhabi und Katar begann nicht erst 2011, sondern ist ein alter Konflikt, der bis ins 18. Jahrhundert zurückreicht.