10 Punkte von ashbyash 2025-09-02 | Noch keine Kommentare. | Auf WhatsApp teilen

1. Manager lassen sich strukturell nicht ändern

  • Aufgrund der Machtstruktur in einer Organisation hat in 1 % der entscheidenden Momente die Präferenz des Managers Vorrang. 99 % lassen sich mit Logik und Verhandlung lösen, doch im entscheidenden Augenblick passt man sich dem Manager an.

2. Unproduktives Denken verschwendet nur Energie

  • Gedanken wie „Man muss sich gegenseitig entgegenkommen“ oder „Wenn es ein Problem mit der Persönlichkeit gibt, muss man es ändern“ führen letztlich nur dazu, dass die eigenen Gefühle und Ressourcen aufgebraucht werden.
  • Wer die strukturellen Grenzen anerkennt, kann seine Energie nur auf die Bereiche richten, die sich tatsächlich verändern lassen.

3. Die Passung zwischen Manager und Teammitglied als Metapher mit „Schuhen“

  • So wie Schuhe, die von Anfang an nicht passen, nicht eingelaufen werden können, sollte man anerkennen, dass sich ein Manager, mit dem man nicht harmoniert, nicht vollständig ändern lässt.
  • Bewusst prüfen, ob die Situation wirklich zueinander passt.

4. Nur auf die Bereiche konzentrieren, in denen man Einfluss hat

  • Zeit und Ressourcen nur für die Bereiche einsetzen, in denen man tatsächlich Einfluss hat. Nicht versuchen, den Manager zu verändern.
  • Nur auf veränderbare Punkte konzentrieren, etwa Arbeitsweise oder Kommunikation.

5. Die Perspektive des Managers lernen und den Blickwinkel wechseln

  • Die Weltsicht und den Arbeitsstil des Managers aktiv kennenlernen.
  • Durch das Üben, aus der Perspektive des Managers zu denken und zu handeln, ist es wichtig, die eigenen Führungskompetenzen weiterzuentwickeln.

Konkrete Umsetzungsstrategien

  • Erkennen, dass die Macht- und Anreizstruktur einer Organisation Vorrang vor „Fairness“ hat. Sonst wird man jedes Mal enttäuscht.
  • Die Passung prüfen und versuchen, Beziehungen zu Managern aufzubauen, mit denen man gut harmoniert. Wenn das nicht möglich ist, die Realität akzeptieren und sich nicht überfordern.
  • Sich nur um den eigenen Einflussbereich und veränderbare Themen kümmern. So vermeidet man unnötige Konflikte und Energieverschwendung.
  • Auch bei Konflikten mit dem Manager nicht vorschnell dem Gegenüber die Schuld geben, sondern realistisch einschätzen, ob man selbst damit umgehen oder sich anpassen kann.

Für Beziehungspflege und Wachstum nutzen

  • Statt zu versuchen, den Manager zu verändern, lieber von ihm lernen und die positiven Aspekte als Ressource für das eigene Wachstum nutzen.
  • Da man nicht für immer unter demselben Manager arbeitet, sollte man die Erfahrungen mit ihm in Führungskapital verwandeln.

Noch keine Kommentare.

Noch keine Kommentare.