17 Punkte von ashbyash 2025-08-21 | Noch keine Kommentare. | Auf WhatsApp teilen

1. Umsetzung (iteration) vs. Ideenfindung (ideation)

  • Umsetzungsorientiertes Denken: „Grüble nicht nur, sondern handle selbst.“
    („Wachstum des Unternehmens und echtes Lernen entstehen aus dem Ausprobieren“)
  • Wichtig ist, wie viel das Team gelernt und sich weiterentwickelt hat, und welche Erfahrungen es dabei gemacht hat

2. System (system) vs. einzelne Bereiche (sections)

  • Perspektive auf den gesamten Workflow: „Verbeiße dich nicht in Teilfunktionen, sondern darin, den gesamten Ablauf und das System des Produkts zu verstehen.“
    („Innovation entsteht, wenn bestehende Abläufe zerlegt und neu zusammengesetzt werden“)
  • Betonung von Plattformisierung und architektonischem Ansatz statt Teiloptimierung

3. Fundament (foundation) vs. Funktionen (features)

  • Investitionen in das Fundament sichern nachhaltige Ergebnisse: „Verbeiße dich nicht in offensichtliche kurzfristige Features, sondern in Building Blocks, die immer wieder genutzt werden.“
    („Der 1+1=3-Effekt – angesammelte Schulden kommen als großes Problem zurück“)
  • Fokus auf Schuldenmanagement und langfristigen Wert

4. Synthese (synthesis) vs. Status (status)

  • Bedeutung aus dem berichteten Status herauslesen: „Lies nicht nur ab, was in Tabellen und Charts steht, sondern erkenne die Signale und Einsichten dazwischen.“
    („Wähle eine Kernbotschaft und geh 30 Minuten lang tief hinein“)
  • Statt bloßer Auflistung von Ergebnissen: Ableitung fundierter Insights

5. Ergebnisse (outcomes) vs. Output (output)

  • Großer Impact statt kleiner Änderungen: „Eine bloße Steigerung des Outputs bedeutet nichts. PMs müssen echte Veränderungen bewirken.“
    („In der Branche wird outcome-orientiertes Denken, das größere Veränderungen auslöst, immer wichtiger“)
  • Betonung von messbarem Impact und direkter Verbindung zum Kundennutzen

6. Nachhaltigkeit (sustainable) vs. Einmaligkeit (sporadic)

  • Nur auf skalierbare Lösungen konzentrieren: „Triff keine Entscheidungen, die sich nicht skalieren lassen. Kurzfristiger Erfolg wird zum langfristigen Risiko.“
    („Die echte Krise entsteht, wenn Skalierung scheitert“)
  • Strategische Entscheidungen mit Blick auf Ownership und langfristiges Überleben

7. Flexibilität (fluidity) vs. Starrheit (firmness)

  • Starke Meinungen haben, aber nicht daran festklammern: „Hab eine klare Meinung. Hänge aber nicht daran und ändere bei Bedarf mutig den Kurs.“
    („Objektivität ohne emotionale Verstrickung“)
  • Fähigkeit, Ideen und Strategien wiederholt zu bewerten und schnell zu korrigieren

8. Planen (planning) vs. Pläne (plans)

  • Wichtiger als der fertige Plan ist die Gewohnheit und Logik des Planens: „Nicht das Planungsdokument ist das Ziel, sondern die Erklärung von Prioritäten und ihren logischen Gründen.“
    („Always Now, Next, Later reicht völlig aus“)
  • Fokus auf die Erklärung und Begründung von Backlog-Prioritäten

9. Qualität (quality) vs. Geschwindigkeit (quickness)

  • Qualität (Usability, Performance, Kosten) von Anfang an in das Design einbeziehen: „Wer nur auf Geschwindigkeit fixiert ist, häuft emotionalen Frust an.“
    („Produkte, die wirklich in Erinnerung bleiben, beginnen ausnahmslos mit Qualität“)
  • Nutzererlebnis und Zufriedenheit haben Vorrang vor dem bloßen Vorsprung am Markt

10. Tiefe (depth) vs. Breite (breadth)

  • Vielfalt und Reichweite von Kunden-Feedback-Loops betonen: „Sammle nicht nur tiefgehendes Feedback, sondern auch vielfältige Signale aus dem Markt.“
    („Breite Marktkontaktpunkte statt nur wiederholter Strukturierung eines bestimmten Kanals“)
  • Gleichzeitig Kundenfokus und Informationsgewinn aus verschiedenen Kanälen und Perspektiven

11. Richtung (direction) vs. Daten (data)

  • Der Zweck von Daten ist Orientierung: „Wichtiger als Genauigkeit ist eine klare Richtung.“
    („Man muss nur die besten Signale finden. Optimierung kommt später“)
  • Das Gesamtbild sehen und Schritt für Schritt die richtige Richtung festlegen

12. Schleifen (loops) vs. Sprünge (leaps)

  • Der Unterschied zwischen Glück und Können: „Wiederholte Verbesserung ist die wahre Fähigkeit, nicht Glück in Form von Sprüngen.“
    („Die Routine, stetig um 1 % besser zu werden, ist der Kern des Erfolgs“)
  • Hervorhebung des Werts kontinuierlicher Entscheidungen

13. Schreiben (writing) vs. Improvisieren (winging)

  • Klares Schreiben als Prüfstein des Denkvermögens: „Wenn du es nicht in einem langen Dokument sauber erklären kannst, hast du nicht gründlich genug darüber nachgedacht.“
    („PowerPoint, Slack usw. können Dinge verbergen, ein Dokument nicht“)
  • Der echte Wert eines PM zeigt sich in klarem Schreiben

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