11 Punkte von ashbyash 2025-10-14 | Noch keine Kommentare. | Auf WhatsApp teilen

1. Erschaffe dich selbst

  1. Handle, scheitere und lerne
    • Im Erwachsenenalter ist es wichtig, Dinge selbst zu tun, Fehler zu machen und dabei zu lernen. Statt Lehrbüchern und Prüfungen sind Fehler das beste Lernwerkzeug.
    • Die Frage „Was möchte ich lernen?“ ist der Ausgangspunkt für die Berufswahl.
    • Weiche dem Scheitern nicht aus und arbeite mit Menschen zusammen, die Scheitern erlebt haben. (Chancen und Lernen entstehen durch Scheitern.)
  2. Suche ein Unternehmen, das Innovation beginnen will
    • Erfolg stellt sich nicht allein dadurch ein, dass man etwas baut. Es braucht die passende Technologie und das richtige Timing, und man muss ein tatsächliches „Jetzt“-Problem realer Kunden lösen.
    • Werde zum Insider, mach dir die Hände schmutzig und sammle Erfahrung in den Details der praktischen Arbeit – nur so ist echtes Wachstum möglich.
  3. Blicke nach vorn
    • Bleibe nicht bei der bloßen Ausführung stehen, sondern konzentriere dich auf das letztendliche Ziel der Organisation (Vision) und triff selbst Entscheidungen und setze Prioritäten.
    • Jeder Prozess ist eine Reise, die man gemeinsam mit dem Team geht.

2. Baue deine Karriere auf

  1. Was es bedeutet, Manager zu werden
    • Für Erfolg muss man nicht unbedingt Manager werden. Sobald man Manager ist, besteht die Rolle nicht mehr darin, das zu tun, worin man selbst gut ist, sondern das Wachstum anderer zu unterstützen.
    • Führungskompetenz ist kein Talent, sondern eine erlernbare Fähigkeit.
    • Vermeide Mikromanagement, aber Qualitätskontrolle, Feedback und Motivation sind unverzichtbar.
    • Ehrliche und aufrichtige Kommunikation ist wichtig.
    • Freue dich darüber, wenn die Leistungen deiner Teammitglieder deine eigenen übertreffen.
    • Der Kern der Managerrolle ist: „Menschen zum Erfolg zu verhelfen und sie dahin zu führen, die beste Version ihrer selbst zu werden.“
  2. Es gibt keine richtige Entscheidung, nur eine passende Entscheidung
    • Unterscheide zwischen datengestützten Entscheidungen und intuitionsbasierten Entscheidungen (Meinungen).
    • Führung muss auf ausreichenden Daten und Erkenntnissen beruhen, und nach wichtigen Entscheidungen muss man unbedingt „die Story glaubwürdig machen“.
  3. Umgang mit schwierigen Charakteren in der Organisation (Menschen wie ein Hurrikan)
    • Frage nach den Gründen und bemühe dich, ihre Denkweise zu verstehen.
    • Bei Konflikten im Team solltest du warmherzig kommunizieren und friedliche Wege bevorzugen.
  4. Manchmal hilft es auch, aufzuhören
    • Bleibe nicht in engen Beziehungen gefangen, sondern erweitere dein Netzwerk in verschiedenen Communities und im Startup-Ökosystem.

3. Baue ein Produkt

  1. Ein Produkt ist die „User Experience“ selbst
    • Der gesamte Prozess, in dem Kunden ein Produkt wahrnehmen, kaufen, installieren, nutzen, reparieren und zurückgeben, ist zugleich die Markenerfahrung.
    • Unternehmen sollten jeder Phase der User Experience Aufmerksamkeit und Sorgfalt widmen.
  2. Die Kraft des Storytellings
    • In einem guten Produkt muss die Story den Grund seiner Existenz, die Art der Problemlösung, Einfachheit und Klarheit sowie die emotionale Verbindung enthalten.
    • Das „Warum“ (Why) ist der Ausgangspunkt jeder Produkt-Story und muss Team, Kunden und Investoren gleichermaßen vermittelt werden.
  3. Evolution vs. Disruption vs. Umsetzung
    • Version 1 muss eine disruptive Innovation sein, um erfolgreich zu sein. Dabei darf man die Bedeutung der Umsetzung nicht vergessen; iterative Verbesserung ist entscheidend.
  4. Einschränkungen und Deadlines
    • Setze intern strenge Zeitvorgaben (Deadlines) und sorge für eine vorhersehbare Entwicklungsumgebung.
  5. Erst nach drei Generationen wird es richtig gut
    • Für Umsatz, Wachstum und Weiterentwicklung sind mindestens drei Iterationen nötig. Sowohl das Produkt selbst als auch die Kundenerfahrung brauchen Zeit.

4. Baue ein Unternehmen

  1. Eine Idee als „Schmerzmittel“, nicht als „Vitamin“
    • Die besten Ideen lösen alltäglichen und intensiven „Schmerz“.
    • Wichtig sind Beharrlichkeit gegenüber der Idee, ihre Validierung und intuitive Motivation.
  2. Man weiß es nicht, bevor man es ausprobiert
    • Über die frühe Teamzusammensetzung, die Richtung und die Leadership-Fähigkeiten muss man sich im Voraus Gedanken machen und entsprechend vorbereiten.
  3. Prinzipien des Geldes (Investment)
    • Das Wesen erfolgreicher Organisationen, Teams und Investments liegt in Vertrauen und gegenseitigem Verständnis.
  4. Konzentriere dich nur auf einen Kunden
    • Ein Unternehmen sollte alle Ressourcen, das Branding und die Strategie auf genau einen Kunden (die fokussierte Zielgruppe) ausrichten.
    • Ohne ein richtiges Verständnis des Kunden sind Organisation, Produkt und Betrieb bedeutungslos.
  5. Hart arbeiten und richtig ausruhen
    • Erkenne an, dass echte Work-Life-Balance in der Realität schwer vollständig zu erreichen ist, und sorge zumindest für Strategien zur Selbstfürsorge, Erholung und Priorisierung.
  6. Jede Krise ist eine Chance zum Lernen
    • Konzentriere dich auf Problemlösung und wiederhole als Führungskraft transparente, proaktive Kommunikation sowie verantwortungsvolles Handeln.

5. Baue ein Team

  1. Immer gilt: „Menschen zuerst“
    • Das perfekte Team besteht aus leidenschaftlichen, aber unvollkommenen Menschen, die sich gegenseitig ergänzen und gemeinsam wachsen.
    • Wenn man Vertrauen aufrechterhält, verliert man weder Beziehungen noch Chancen.
  2. Wer nicht wächst, stirbt
    • Veränderung ist gleichbedeutend mit Überleben; konzentriere dich auf die Möglichkeiten, die größer sind als das, was du verlierst.
  3. Der Blick eines Anfängers
    • Gehe mit Design-Mindset tief in Probleme hinein und prüfe alle Optionen konsequent aus Kundensicht.
    • Wichtig sind ein stets junges und flexibles Gehirn und der Blick, Probleme neu zu sehen.
  4. Das beste Marketing = Wahrheit
    • Marketing muss bereits beim ersten Entwurf der Produkt-Story mitgedacht werden, und ohne Kommunikation nach außen gibt es auch keine Marke.
    • Das beste Marketing ist die wahrhaftige Vermittlung der Produktgeschichte.
  5. Messaging ist das Produkt
    • Produktfunktionen (Spezifikationen) und Messaging (Probleme und Bedürfnisse der Kunden) lassen sich in der Gestaltung nicht voneinander trennen.
    • Für Product Manager sind Delegation, gemeinsames Verständnis im Team und die Fähigkeit, gut zu führen, am wichtigsten.
  6. Die Beharrlichkeit an der Spitze der Pyramide
    • Der Sprung von 90 auf 95 % Vollendung entsteht durch das „Durchdrücken der letzten 5 %“ und ist der Kern von Wachstum und Innovation.
    • Die Erklärung von Ergebnissen sollte immer auf den „Kunden“ ausgerichtet sein.

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