1 Punkte von GN⁺ 2025-07-01 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Es wird immer schwieriger, einen Neuwagen für rund 25.000 US-Dollar zu finden
  • Inflation und zusätzliche Hightech-Ausstattung in Autos treiben die Produktionskosten nach oben
  • Immer mehr Hersteller konzentrieren sich auf Premiumfahrzeuge und SUVs
  • Für Verbraucher steigt die Belastung durch monatliche Ratenzahlungen
  • Das Fehlen von günstigen Modellen könnte die soziale Ungleichheit verschärfen

Warum das 25.000-Dollar-Auto verschwindet

  • Früher ließen sich auf dem US-Automarkt vernünftige Mittelklasse- und Kleinwagen für unter 25.000 US-Dollar vergleichsweise leicht kaufen
  • Inzwischen ist der Durchschnittspreis für Neuwagen auf über 47.000 US-Dollar gestiegen, wodurch günstige Neuwagen nur noch schwer zu finden sind
  • Zu diesem Preisanstieg tragen mehrere Faktoren bei, darunter Inflation, höhere Rohstoffpreise und Engpässe bei der Halbleiterversorgung

Neue Technologien und Trends in der Automobilindustrie

  • Hersteller führen im Wettbewerb verstärkt Fahrerassistenzsysteme und Infotainment sowie andere fortschrittliche Technologien ein
  • Dadurch werden kostenintensive Optionen in die Serienausstattung übernommen, was die Produktionskosten des gesamten Fahrzeugs erhöht
  • Viele Marken setzen strategisch eher auf SUVs, Crossover und Premium-Modelle statt auf klassische Limousinen im mittleren oder unteren Preissegment

Autofinanzierung und Belastung der Verbraucher

  • Auf dem Markt für Autofinanzierungen sind Kreditzinsen und monatliche Zahlungen im Vergleich zu früher deutlich gestiegen
  • Weil Neuwagen unter 25.000 US-Dollar kaum noch zu finden sind, weichen immer mehr Verbraucher auf den Gebrauchtwagenmarkt aus
  • Die Sorge wächst, dass einkommensschwache Haushalte und Fahranfänger vom Neuwagenmarkt ausgeschlossen werden

Gesellschaftliche und wirtschaftliche Auswirkungen

  • Der Mangel an erschwinglichen Neuwagen könnte soziale Mobilität und Chancengleichheit weiter verschlechtern
  • Einige Experten betonen, dass staatliche Förderpolitik oder Innovationen in der Branche nötig seien
  • Auch die stärkere Verbreitung von Elektrofahrzeugen trägt teilweise zu steigenden Neuwagenpreisen bei

Fazit und Ausblick

  • Sowohl die Automobilindustrie als auch die Verbraucher müssen sich an das veränderte Marktumfeld anpassen
  • Künftig wächst der Bedarf an breiteren Fahrzeugportfolios mit unterschiedlichen Preisstufen und Optionen
  • Es bleibt wichtig, die Veränderungen der Trends in der Automobilindustrie weiter aufmerksam zu beobachten

1 Kommentare

 
GN⁺ 2025-07-01
Hacker-News-Kommentare
  • Hinweis auf das Phänomen, dass selbst realitätsferne Narrative viele Upvotes bekommen, solange sie zu einer bestimmten Agenda passen (derzeit: Alles wird teurer)

    • 2025 gibt es 12 Neuwagen unter 25.000 Dollar

    • 2005 waren es inflationsbereinigt beim Maßstab von 25.000 Dollar 10 Modelle

    • Damit ist die Annahme „früher war alles viel billiger“ faktisch falsch

    • Die Meinung, dass eine stärker datenbasierte Diskussion besser zu Hacker News passt

    • Auch wenn datenorientierte Debatten wichtig sind, lässt sich kaum ignorieren, dass die Preise deutlich stärker gestiegen sind als die Löhne

      • Durchschnittlicher Neuwagenpreis: 23.017 Dollar im Jahr 2005 → 47.465 Dollar im Jahr 2024 (inflationsbereinigt +32 %)
      • Median des Haushaltseinkommens: 46.242 Dollar im Jahr 2005 → 80.610 Dollar im Jahr 2023 (inflationsbereinigt +12 %)
    • 2005 konnte man für etwa 15.000 Dollar noch ein ordentliches Auto kaufen, aber selbst wenn es heute mehr Modelle gibt, ist die Fahrzeugklasse, die man früher für 15.000/25.000 Dollar bekam, real abgestuft worden

      • Falls es Daten von damals gibt, würde ich die Belege gerne sehen
    • Die Behauptung, mit Berücksichtigung der Inflation verschwinde die Kaufkraftkrise, wirkt ironisch

    • Eine echte Diskussion über „Kaufkraft“ ist nur möglich, wenn man nicht nur Autopreise, sondern auch das Einkommensniveau berücksichtigt

    • Es besteht Neugier auf die Quelle des „Reality Check“ und auf die Absicht des Autors

  • Ich warte mein Auto selbst und habe damit als Hobby angefangen; daher spüre ich direkt, wie neue Autos durch ihre Komplexität teurer werden

    • Autos aus den frühen 90ern hatten eine einfache Struktur, sodass sich selbst elektrische Probleme mit einem Multimeter leicht verfolgen ließen

    • Ein Beispiel: schlechten Kontakt im Sicherungskasten selbst gefunden und für unter 20 Pfund behoben

    • Bei aktuellen Autos sind ein OBD-II-Scanner und eine Smartphone-App praktisch unverzichtbar

    • Um nur die „Check Engine“-Warnung loszuwerden, mussten wegen eines Sensorfehlers 4 Glühkerzensensoren ersetzt werden, was 800 Pfund kostete

    • Der Motor ist völlig in Ordnung, aber man tauscht immer wieder nur teure Sensoren aus

    • Wenn heute jemand ein Auto bauen würde, das sich auf das Wesentliche konzentriert, würde ich es sofort kaufen

      • Gewünscht ist ein ehrliches Auto ohne allerlei unnötige Funktionen wie Reifendrucksensoren, Notrufknopf, automatische Sitzeinstellung, Zwei-Zonen-Klima usw.
      • Besonders störend ist, dass stattdessen oft das Reserverad gestrichen und nur ein sinnloses Reparatur-Kit mitgeliefert wird
    • Erstaunen darüber, dass Glühkerzen einzeln gewechselt werden

      • 2015 kosteten vier Glühkerzen für einen Diesel von 2002 noch 80 Dollar, heute kostet schon eine einzelne Glühkerze für ein Modell von 2013 135 Dollar
      • Grund dafür ist der zusätzlich eingebaute Drucksensor
    • Frust über die Preisblase bei Automobilelektronik

      • Sensoren dürften in der Herstellung nur einen einstelligen Betrag kosten, verkauft werden sie aber für rund 300 Euro
      • Das führt dazu, dass Reparaturen immer weniger sinnvoll werden
    • Die Hardware von Elektroautos ist eher einfacher, aber die Software schafft neue Komplexität

    • Kürzlich beobachtet, wie aus einer simplen Reifenpanne durch allerlei Sensor- und Steuerungsfehler ein Vorgang wurde, der statt 15 Minuten wegen Sensor- und Computer-Reset über eine Stunde dauerte

  • Auf dem europäischen Markt gibt es weiterhin Neuwagen unter 20.000 Euro wie den Renault Clio oder den Skoda Fabia

    • Daher die Frage, warum solche Kleinwagen in den USA verschwunden sind

    • Es wird auch kritisiert, dass der Einfluss der SUV-Regulierung bzw. des „SUV loophole“ (als Nicht-Pkw eingestuft und daher mit lockereren Emissionsstandards) zu wenig erwähnt wird, obwohl er kleine Autos in den USA in eine unrentable Lage gedrängt hat

      • Heute ist man in einem Zeitalter, in dem das Vorhandensein eines Hybrid- oder Elektroantriebs den Verbrauch stärker beeinflusst

        • Ein Hybrid-SUV kann sogar sparsamer sein als eine normale Limousine
        • Die Anschaffungskosten sind zwar höher, aber die TCO (Total Cost of Ownership) ist niedriger; dadurch zahlen Käufer, die sich einen Neuwagen leisten können, lieber im Voraus mehr und profitieren langfristig, was den Markt für billige Neuwagen schrumpfen lässt
        • Wer sich keinen Neuwagen leisten kann, nutzt ohnehin vor allem den Gebrauchtwagenmarkt
      • Weil sich SUVs besser verkaufen, verstärkt sich die Tendenz, dass alle ein SUV wollen

      • Auch in Europa verschwinden Kleinwagen nach und nach

        • Umweltauflagen und vorgeschriebene Ausstattungen verursachen dieselben Fixkosten wie bei teuren Autos, sodass billige Autos zu einer seltsamen Option werden: nur etwas günstiger, aber deutlich schlechter in der Qualität
      • Bei Clio und Fabia handelt es sich in der Praxis oft um Aktionspreise, oder

        • sie sind an Finanzierungen mit 7–8 % Zinsen gebunden,
        • Barzahlung ist nicht möglich,
        • die Lieferzeit beträgt bis zu 10 Monate,
        • es gibt also diverse reale Einschränkungen
      • Der Großteil der in den USA verkauften Fahrzeuge stammt tatsächlich aus Light-Truck-Produktlinien

  • Die Lage in den USA ist einfach

      1. Herstellermargen: Mit teuren Autos, Luxusmodellen, SUVs und Trucks wird viel verdient, bei Billigautos sind die Margen extrem dünn
      • Schon vor der Finanzkrise 2008 musste man 5 bis 10 „Econoboxes“ verkaufen, um auf den Gewinn eines großen Fahrzeugs zu kommen
      1. Schulden als Normalzustand: Monatsraten sind so verbreitet, dass
      • Marketing, Verkaufsstrategien und kultureller Wandel dazu geführt haben, dass Menschen vom monatlichen Betrag rückwärts rechnen und dadurch teurere Autos kaufen
      • selbst Laufzeiten von 72 bis 84 Monaten in Kauf nehmen
      • in der Praxis aber oft vor Ende des Besitzzyklus ersetzen oder upgraden und die Verluste nur weiter aufhäufen
      • Hersteller, Händler, Kreditgeber und Investoren verdienen an dieser Struktur
      • für Vermögensaufbau oder Ersparnisse der Verbraucher ist sie ineffizient
    • Diese beiden Faktoren haben günstige Einstiegsfahrzeuge allmählich verschwinden lassen, und die Nachfrage danach ist ebenfalls nicht besonders hoch

      • Ich kann Hypotheken noch nachvollziehen, weil Immobilien im Wert steigen können, aber für ein Auto würde ich nie Schulden machen wollen, weil es sicher an Wert verliert

        • Ein 20 Jahre alter Outlander und ein über 10 Jahre alter Nissan Leaf funktionieren für mich noch gut
        • Ratenkauf nur, wenn es gar nicht anders geht, und dann mit minimaler Höhe und Laufzeit
      • In den USA behindern Fahrzeugkosten den sozialen Aufstieg von Menschen mit geringem Einkommen massiv

      • In Europa liegt das Durchschnittsalter beim Neuwagenkauf bei 50 Jahren

        • Der Markt ist überwiegend ein Gebrauchtwagenmarkt
        • Das Auto wird eher als Luxusgut gesehen, während zuerst in Haus und Familie investiert wird
      • Das steht teilweise im Widerspruch zur These des Artikels, die Nachfrage nach Billigautos sei so hoch, dass sie sogar über dem MSRP liege

      • Eine mögliche Lösung für das Margenproblem der Hersteller wäre das Auftreten neuer Wettbewerber, die für Marktanteile auch geringe Margen akzeptieren

  • Ein komplett unerwähnter Punkt: In China gebaute EVs kosten außerhalb der USA vielerorts um die 10.000 Dollar

    • Link zum BYD Seagull EV

      • Tatsächlich gilt dieser Preis nicht außerhalb Chinas und einiger Teile Südostasiens

        • In der EU kostet der BYD Seagull bzw. seine umbenannte Variante deutlich über 10.000 Euro
        • Wegen des Preiskriegs bleibt dabei fast keine Marge
        • Wenn feststeht, welche Firmen den Wettbewerb überleben, dürften die Preise wieder steigen
      • Auch in anderen Ländern sind es keine 10.000 Dollar, etwa 18.560 Pfund im Vereinigten Königreich oder 11.780 Euro in Spanien

        • „Chinesische Autos kosten weltweit 10.000 Dollar“ ist also nicht zu 100 % richtig
      • Chinesische Autos haben sich stark verbessert, aber selbst in Südostasien steigen die Preise bereits auf bis zu 25.000 Dollar

        • Es gibt Hoffnung auf Importe in die USA, aber weltweit verfolgt man offenbar eine Strategie aus dünnen Margen und hohen Stückzahlen, um Konkurrenz aus dem Markt zu drängen
      • In Europa werden auf chinesische Elektroautos zusätzliche Zölle erhoben

        • Nur einige westliche Länder wie Australien oder das Vereinigte Königreich verzichten darauf
        • In der Praxis verkaufen sich größere chinesische Fahrzeuge oft besser
  • Der eigentliche Grund, warum US-Hersteller kein Interesse an Billigautos haben: Bei günstigen Neuwagen bleibt über Finanzierung kaum etwas hängen

    • Die Sichtweise, dass US-Händler ähnlich wie Airlines, die faktisch Kreditkarten über Meilenprogramme verkaufen, in Wahrheit Finanzierungen als Hauptprodukt vertreiben und das Auto nur das Beiprodukt ist

      • Als ich einen Gebrauchtwagen bar kaufen wollte, ließ das Interesse des Händlers sofort nach, sobald klar war, dass es keine Finanzierung geben würde

        • Dadurch wurde deutlich, dass das Kerngeschäft des Händlers nicht „Autos“, sondern „Kredite“ sind
      • Solange keine illegale Absprache vorliegt, wird irgendwann jemand die Chance im Billigsegment nutzen

        • Tatsächlich gibt es mehrere Neuwagen unter 25.000 Dollar wie Chevrolet Trax, Nissan Versa, Hyundai Venue, Kia Soul und Nissan Kicks
        • Auch Toyota Corolla, Hyundai Elantra und Volkswagen Jetta sind im Bereich um 22.000 Dollar zu haben
        • Daher Zweifel an der Glaubwürdigkeit des Artikels
      • Wenn das Budget reicht, ist der Barkauf eines Gebrauchtwagens ohne komplizierte Händlergespräche am besten

      • Das Geschäftsmodell der Händler basiert auf Gewinn über Kreditvermittlung, erweiterte Garantien und Service (Aussage eines Autoverkäufers mit 40 Jahren Erfahrung)

        • Ähnlich wie bei Costco gibt es auf das eigentliche Produkt kaum Marge, verdient wird mit Zusatzleistungen oder Mitgliedschaften
      • Der Versuch, zwischen ähnlichen Fahrzeugen künstliche Unterscheidungsmerkmale zu schaffen, wirkt als „perverser Anreiz“

        • Der Gewinn verlagert sich vom Produkt selbst auf „differenzierenden Mehrwert“
  • Es wirkt merkwürdig, wie oft Inflation übergangen wird

    • Im Artikel ist von einem Anstieg des durchschnittlichen Fahrzeugpreises um 29,2 % die Rede

    • Laut Rechner des US Bureau of Labor Statistics liegt die Inflation bei 26,2 %

    • Zwar heißt es, es liege „nicht nur an der Inflation“, aber der Großteil lässt sich eben doch dadurch erklären

      • Neuwagenpreise fließen in den Inflationsindex selbst ein, daher ist der Vergleich nicht besonders aussagekräftig
        • Beide Kennzahlen bewegen sich naturgemäß gemeinsam
  • Der Artikel scheint ungenau zu sein

    • Ich habe kürzlich mit meinem Sohn ein Auto ausgesucht, und es gibt 12 Neuwagenmodelle unter 25.000 Dollar
    • Gegenüber den 10 Modellen von 2005 (15.000 Dollar, inflationsbereinigt) hat sich also kaum etwas verändert
      • 2025 Nissan Versa $18,330

      • Hyundai Venue $21,395

      • Kia Soul $20,490

      • Nissan Sentra $21,590

      • Nissan Kicks $21,830

      • Hyundai Elantra $22,125

      • Kia K4 $21,990

      • Toyota Corolla $22,325

      • Chevrolet Trailblazer $23,100

      • Subaru Impreza $23,495

      • Buick Envista $23,800

      • Toyota Corolla Hybrid $23,825

      • Autos unter 25.000 Dollar gibt es zwar tatsächlich, aber beim Händler sind die Basisausstattungen schwer zu bekommen

        • Stattdessen werden unnötige Upgrade-Pakete aufgedrängt, wodurch der Preis steigt
        • Es würde interessieren, was ein Subaru Impreza in der Realität tatsächlich kostet
      • Die Antwort lautet, Leasingrückläufer mit 20.000 bis 40.000 km zu kaufen, 20–40 % günstiger als ein Neuwagen

        • Praktisch kein großer Unterschied zu neu, und der Großteil der Lebensdauer ist noch übrig
      • Auch der Mazda 3 (Limousine, $24,150) und der Chevrolet Trax ($20,500) sind günstige Neuwagen

      • Die Autopreise sind zwar um 5–7 % gestiegen, aber die Produktionskosten dürften eher um 5–7 % gefallen sein

        • Das ist das größere Problem
  • Ein weiterer fehlender Punkt im Artikel: Amerikaner haben 1,64 Billionen Dollar an Autokrediten offen, das sind 9 % der gesamten Verbraucherschulden

    • Autokredite übersteigen inzwischen sogar Studienkredite, und die durchschnittliche Laufzeit liegt bei fast 6 Jahren

    • Die Quote mit mehr als 60 Tagen Verzug liegt mit 6,6 % auf Rekordniveau, in manchen Bundesstaaten bei 9 %

    • Obwohl die Preise steigen, geraten die Menschen durch Kredite noch tiefer hinein

    • Letztlich liegt das Problem weniger bei Produzenten oder Banken als bei Konsumkultur und der Rolle des Autos als Statussymbol

      • Die US-Wirtschaft insgesamt beruht auf Schulden

        • Das ist keine Struktur, die sich allein durch ein moralisches Erwachen der Verbraucher lösen lässt
        • Die meisten wirtschaftlichen Akteure profitieren von diesem System
        • Ein abrupter Verhaltenswandel könnte in eine Wirtschaftskrise münden
      • Wenn billige Autos verschwinden, tragen Hersteller, Banken und Händler daran klar ihren Anteil

      • Man sieht auf der Straße sogar gelegentlich Super-Duty-Trucks mit Pizza-Lieferschild

      • Das Auto war nie nur ein einfacher Gebrauchsgegenstand, sondern immer auch ein Statussymbol

      • Für Menschen mit hoher Fahrleistung wirkt sich ein gutes Fahrzeug eindeutig auf die Lebensqualität aus

        • Niemand möchte stundenlang in einem kleinen Auto sitzen, das sich wie eine Strafe anfühlt
  • Meine erlebte Realität: Die Vorstellung, man könne für 10.000 Euro noch einen Neuwagen kaufen, ist zerplatzt, und in den letzten zehn Jahren haben sich die Preise real verdoppelt

    • Beim Fiat Panda exakt dieselber Motor und dieselbe Ausstattung, aber doppelt so teuer wie vor zehn Jahren
    • Ein Einstiegsauto liegt inzwischen nahe bei 25.000 Euro (man kann 1 Euro grob wie 1 Dollar betrachten)
    • Bei Elektroautos helfen allerdings chinesische Hersteller und EU-Förderungen etwas mit (BYD Dolphin unter 20.000 Euro möglich, ähnlich dem Volvo XC40 in seiner Klasse)
      • Staatliche Zuschüsse für Sozialwohnungen treiben unbeabsichtigt die Hauspreise hoch, während Autoprämien eher den Wettbewerb zu fördern scheinen

      • Wenn man 2015 10.000 Dollar hatte, entspräche das 2025 real nur noch 5.000 Dollar

        • Ein altes Auto zu behalten, ist praktisch eine Form von Investition
      • Tatsächlich habe ich 2024 einen neuen Clio mit Benzin + LPG für 17.000 Euro gekauft

        • ICE-Fahrzeuge sind problemlos unter 25.000 Euro zu bekommen, Hybride liegen darüber
        • Hybride sind teurer
      • Wenn ein BYD Dolphin 17.000 Euro kostet, ist das „viel zu teuer“ (aus Sicht des japanischen Yen)

        • Daran merkt man, wie stark die Preise je nach Land variieren
      • Im Vereinigten Königreich kostet der Dolphin auch ohne EV-Förderung 17.000 Pfund

        • Das chinesische Wirtschaftsmodell ist wirklich eigenartig
        • Ich erwäge selbst einen Kauf
      • Die Behauptung „Die EU subventioniert jedes Fahrzeug mit 10.000 Euro“ ist frei erfunden

        • Es gibt je nach Land Anreize, aber keine entsprechende EU-weite Politik
        • Im Gegenteil werden auf chinesische Elektroautos sogar hohe Zölle erhoben
        • Ohne Belege wirkt diese Aussage übertrieben