2 Punkte von baeba 2025-05-02 | Noch keine Kommentare. | Auf WhatsApp teilen

1. Gefährliche Kontinuität der neuen Strategie

  • ProtectEU setzt den Kurs verstärkter Überwachung aus früheren Strategien fort und wiederholt einen technologiezentrierten, abschreckenden Ansatz.
  • Dieser „Techno-Solutionismus“, der versucht, komplexe gesellschaftliche Probleme mit Technologie zu lösen, ist ineffizient und schädlich.
  • Das Budget konzentriert sich auf die private Sicherheitsindustrie, während Ressourcen für tatsächliche Sicherheit im Gegenteil eher gekürzt werden.

2. Bedrohung der Verschlüsselung

  • Die EU versucht unter dem Vorwand einer „rechtlich zugänglichen Verschlüsselung“, Hintertüren in Verschlüsselung einzuführen.
  • Das schwächt die Sicherheit aller digitalen Systeme und bedroht grundlegende Prinzipien der Cybersicherheit.
  • Dabei wird übersehen, dass es unmöglich ist, Schwachstellen zu schaffen, ohne die Sicherheit zu beeinträchtigen.

3. Pläne zur Ausweitung der Datenspeicherung

  • Die EU zeigt Bestrebungen, die großflächige Speicherung von Internet-Nutzerdaten wieder einzuführen.
  • Das unterdrückt die anonyme Meinungsfreiheit und kann abschreckende Effekte auf den Informationszugang und politische Online-Aktivitäten haben.
  • Obwohl ein früheres Gesetz als verfassungswidrig aufgehoben wurde, werden nun erneut ähnliche Inhalte vorangetrieben.

4. Ausbau der Befugnisse von Europol und Frontex

  • Europol und Grenzüberwachungsbehörden erhalten trotz anhaltender Menschenrechtsverletzungen mehr Budget und mehr Befugnisse.
  • Europol baut Technologien zur Erfassung und Analyse von Überwachungsdaten aus und führt nicht verifizierte Technologien ein.
  • Auch Frontex war in illegale Abschiebungen und Überwachung verwickelt, wird dafür aber faktisch noch belohnt.

5. Grundsätzliche Kritik und Warnung

  • ProtectEU entwickelt sich in Richtung eines Ausbaus repressiver Überwachungsstrukturen, statt tatsächliche Sicherheit zu verbessern.
  • Der Ausbau von Datenaustausch und Überwachungstechnologien schreitet voran, ohne digitale Rechte zu schützen.
  • EDRi plant, diesen Entwicklungen weiterhin mit politischer Intervention und Beobachtung entgegenzutreten.

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