- Microsoft führt eine automatische Ladefunktion beim Systemstart ein, um die langsamen Startzeiten der Office-Apps zu verbessern
- Die neue Funktion "Startup Boost" startet Office-Apps wie Word und Excel zusammen mit Windows im Voraus, um die anfängliche Startgeschwindigkeit zu erhöhen
- Der Nachteil ist, dass sich die Boot-Zeit des PCs verschlechtern könnte, was besonders auf Geräten mit schwächerer Ausstattung spürbar sein kann
- Die Funktion wird nur auf PCs mit mindestens 8 GB RAM und mehr als 5 GB freiem Speicherplatz aktiviert und kann vom Nutzer in den Einstellungen deaktiviert werden
- Zunächst wird sie nur für Word eingeführt und später auf weitere Office-Apps ausgeweitet
Neuer Versuch zur Verbesserung der Office-Geschwindigkeit
- Microsoft ist sich des Problems bewusst, dass Office nur langsam startet
- Deshalb wird die Funktion „Startup Boost“ eingeführt, die Office beim Start von Windows im Hintergrund lädt
- Wenn Apps wie Word oder Excel tatsächlich geöffnet werden, sind bereits Teile vorgeladen, was einen schnelleren Start ermöglichen soll
Leistungsgewinn oder langsamerer Systemstart?
- Dieser Ansatz kann Office schneller starten lassen, gleichzeitig aber den Windows-Start verlangsamen
- Das bedeutet, dass ein Teil der gesamten Systemleistung im Voraus für Office reserviert wird, um die gefühlte Geschwindigkeit zu verbessern
- Unter einigen Nutzern gibt es auch Kritik, dass dies „nur eine Notlösung ohne grundlegende Leistungsverbesserung“ sei
Voraussetzungen und Deaktivierung
- Diese Funktion wird nur auf PCs mit mindestens 8 GB RAM und mehr als 5 GB freiem Speicher aktiviert
- Ab Mitte Mai 2025 wird sie zunächst in Microsoft Word eingeführt und danach schrittweise auf andere Office-Apps ausgeweitet
- Die Funktion kann vom Nutzer in den Word-Einstellungen oder in der Aufgabenplanung (Task Scheduler) deaktiviert werden
Fazit: eine Entscheidung aus Nutzersicht
- Die Funktion selbst kann durch den automatischen Start einen „gefühlten Geschwindigkeitsgewinn“ erzeugen
- Tatsächlich bestehen jedoch auch Bedenken wegen möglicher Leistungseinbußen des Gesamtsystems durch vorab belegte Ressourcen
- Den Nutzern wird die Wahl gelassen, die Funktion in den Einstellungen zu deaktivieren; die endgültige Entscheidung hängt vom individuellen Einsatzzweck und der PC-Leistung ab
1 Kommentare
Hacker-News-Kommentare
Microsoft hat bereits mit Office 97 den "Office Startup Assistant" eingeführt. Diese Funktion befand sich im System-Tray und lud beim Start die wichtigsten Office-DLLs
Ich nutze auf der Arbeit täglich Office-Software, kann aber nicht verstehen, warum sie so langsam ist
Office wird immer größer und startet immer langsamer
Die Office-Apps und -Dienste treten viel zu aggressiv auf
Ich habe früher an der Verbesserung der Office-Performance gearbeitet
Ich habe Apples "Pages" und "Numbers" entdeckt
Windows ist sehr schlecht geworden
Ich betrachte Windows als Legacy-/Kompatibilitäts-OS
Team X ist für Funktion Foo zuständig, und Foo ist langsam
Ich nutze ein M1 Max, und die Office-Apps stürzen häufig ab
Entwickler, die sich auf Leetcode konzentrieren, ignorieren bei der eigentlichen Arbeit Optimierung