- OpenAI hat die Trump-Regierung gebeten, KI-Unternehmen vor KI-Regulierungen der Bundesstaaten zu schützen, wenn sie ihre Modelle freiwillig mit der Bundesregierung teilen
- In einem 15-seitigen Policy-Vorschlag wurden unter anderem folgende Kernpunkte genannt:
- In den USA gibt es mittlerweile Hunderte KI-bezogener Gesetzesvorhaben, die den technologischen Fortschritt behindern könnten
- Um im KI-Wettbewerb mit China die Führungsposition zu halten, sei Unterstützung auf Bundesebene nötig
- Vorgeschlagen wird, KI-Unternehmen, die ihre Modelle freiwillig offenlegen, von Regulierungen der Bundesstaaten auszunehmen
Aktueller Stand der US-KI-Politik
- Die Trump-Regierung hat die KI-bezogene Executive Order der Biden-Regierung zurückgenommen und arbeitet derzeit an einer neuen KI-Politik
- Das Office of Science and Technology Policy will bis Juli einen AI Action Plan ausarbeiten
- Derzeit gibt es keine KI-bezogene Gesetzgebung auf Bundesebene
- Die Trump-Regierung zeigt sich gegenüber KI-Regulierung zurückhaltend
- Gleichzeitig prüfen mehrere Bundesstaaten Gesetzesvorhaben zu KI-Themen wie Deepfakes und Bias in KI-Systemen
Zentrale Vorschläge von OpenAI
- Vorgeschlagen wird, dass das US AI Safety Institute als zentrale Schnittstelle zwischen Regierung und Privatsektor fungiert
- Wenn Unternehmen mit dem Institut kooperieren, um ihre Modelle prüfen zu lassen, sollen sie Haftungsschutz sowie eine Freistellung von vorgezogener Regulierung durch Bundesstaaten erhalten
- Chris Lehane (Vice President of Global Policy bei OpenAI):
> „Da die Bundesregierung bessere Regulierung als die Bundesstaaten bieten wird, braucht es Anreize, um Regulierung auf Ebene der Bundesstaaten umgehen zu können.“
Forderung nach Infrastrukturinvestitionen und Urheberrechtsreform
- OpenAI fordert staatliche Unterstützung für Investitionen in KI-Infrastruktur
- Zugleich wird betont, dass das US-Prinzip des Fair Use entscheidend sei, um die KI-Führungsrolle der USA zu erhalten
- Die Zahl urheberrechtlicher Klagen wegen der Nutzung von Trainingsdaten für KI nimmt zu
- Wenn chinesische Entwickler Daten frei nutzen können, US-Unternehmen aber ihre Fair-Use-Rechte verlieren, droht den USA im KI-Wettbewerb ein Nachteil
Forderung nach Zugang zu Regierungsdaten
- Vorgeschlagen wird außerdem, KI-Unternehmen Zugang zu staatlich gehaltenen Daten zu ermöglichen, etwa zu Gesundheitsinformationen
- Davon wird ein beschleunigender Effekt auf die KI-Entwicklung erwartet
- Falls geänderte Urheberrechtsregeln den Zugang zu Trainingsdaten einschränken, könnte dies eine wichtige Alternative sein
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