3 Punkte von GN⁺ 2025-03-14 | Noch keine Kommentare. | Auf WhatsApp teilen
  • OpenAI hat die Trump-Regierung gebeten, KI-Unternehmen vor KI-Regulierungen der Bundesstaaten zu schützen, wenn sie ihre Modelle freiwillig mit der Bundesregierung teilen
  • In einem 15-seitigen Policy-Vorschlag wurden unter anderem folgende Kernpunkte genannt:
    • In den USA gibt es mittlerweile Hunderte KI-bezogener Gesetzesvorhaben, die den technologischen Fortschritt behindern könnten
    • Um im KI-Wettbewerb mit China die Führungsposition zu halten, sei Unterstützung auf Bundesebene nötig
    • Vorgeschlagen wird, KI-Unternehmen, die ihre Modelle freiwillig offenlegen, von Regulierungen der Bundesstaaten auszunehmen

Aktueller Stand der US-KI-Politik

  • Die Trump-Regierung hat die KI-bezogene Executive Order der Biden-Regierung zurückgenommen und arbeitet derzeit an einer neuen KI-Politik
    • Das Office of Science and Technology Policy will bis Juli einen AI Action Plan ausarbeiten
  • Derzeit gibt es keine KI-bezogene Gesetzgebung auf Bundesebene
    • Die Trump-Regierung zeigt sich gegenüber KI-Regulierung zurückhaltend
    • Gleichzeitig prüfen mehrere Bundesstaaten Gesetzesvorhaben zu KI-Themen wie Deepfakes und Bias in KI-Systemen

Zentrale Vorschläge von OpenAI

  • Vorgeschlagen wird, dass das US AI Safety Institute als zentrale Schnittstelle zwischen Regierung und Privatsektor fungiert
    • Wenn Unternehmen mit dem Institut kooperieren, um ihre Modelle prüfen zu lassen, sollen sie Haftungsschutz sowie eine Freistellung von vorgezogener Regulierung durch Bundesstaaten erhalten
    • Chris Lehane (Vice President of Global Policy bei OpenAI):

      „Da die Bundesregierung bessere Regulierung als die Bundesstaaten bieten wird, braucht es Anreize, um Regulierung auf Ebene der Bundesstaaten umgehen zu können.“

Forderung nach Infrastrukturinvestitionen und Urheberrechtsreform

  • OpenAI fordert staatliche Unterstützung für Investitionen in KI-Infrastruktur
  • Zugleich wird betont, dass das US-Prinzip des Fair Use entscheidend sei, um die KI-Führungsrolle der USA zu erhalten
    • Die Zahl urheberrechtlicher Klagen wegen der Nutzung von Trainingsdaten für KI nimmt zu
    • Wenn chinesische Entwickler Daten frei nutzen können, US-Unternehmen aber ihre Fair-Use-Rechte verlieren, droht den USA im KI-Wettbewerb ein Nachteil

Forderung nach Zugang zu Regierungsdaten

  • Vorgeschlagen wird außerdem, KI-Unternehmen Zugang zu staatlich gehaltenen Daten zu ermöglichen, etwa zu Gesundheitsinformationen
    • Davon wird ein beschleunigender Effekt auf die KI-Entwicklung erwartet
    • Falls geänderte Urheberrechtsregeln den Zugang zu Trainingsdaten einschränken, könnte dies eine wichtige Alternative sein

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