- Der unabhängige Animationsfilm „Flow“ gewann den Oscar für den besten animierten Langfilm und bescherte damit Lettland und Regisseur Gints Zilbalodis ihre erste Oscar-Trophäe
- Der Film erzählt die Geschichte von Tieren, die nach dem Verlust ihres Zuhauses durch eine Flut gemeinsam in einem Boot zu einer Reise aufbrechen; charakteristisch ist die einzigartige Inszenierung ohne Dialoge
- Er wurde mit der kostenlosen Open-Source-Software Blender produziert und erregte damit auch technisch Aufmerksamkeit
- „Flow“ setzte sich in einem Wettbewerbsfeld mit großen Studio-Produktionen wie „Inside Out 2“, „Moana 2“, „The Wild Robot“ durch und holte nach dem Golden Globe auch noch den Oscar
- Trotz des kleinen Budgets eines unabhängigen Films wurde er auch in der Kategorie Bester internationaler Film nominiert und erzielte damit als Animationsfilm eine seltene Leistung
- Mit der ersten Oscar-Nominierung und dem ersten Oscar-Gewinn in der Geschichte des lettischen Films markiert er einen bedeutenden Meilenstein
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Hacker-News-Kommentare
Der Film wurde nicht nur mit Blender erstellt, sondern das finale Rendering erfolgte auch mit Blenders nahezu Echtzeit-Engine Eevee. Das reduzierte den Rechenaufwand gegenüber der Cycles-Engine erheblich. Der Regisseur erwähnte, dass er 4K-Frames auf einer lokalen Workstation in 0,5 bis 10 Sekunden erzeugen konnte
Flow war technisch kein beeindruckender Film. Die Animation war sehr unvollkommen, und beim Rendering fehlte es vor allem bei Schatten und Texturen. Der ganze Film sah wie eine Videospiel-Cutscene aus
Es ist erstaunlich, dass Academy-Mitglieder nicht alle Nominierten für den besten Animationsfilm sehen müssen. Tatsächlich müssen sie überhaupt keinen einzigen Film sehen
Flows größte Stärke war, dass es überhaupt keine gesprochene Erzählung gab. Es fühlte sich fast wie ein Stummfilm an. Es gab keinen aufdringlichen Erzähler. Flow erlaubt einem, es ungestört auf die eigene Weise zu empfinden
Als jemand, der Blender schon vor Version 1.8 benutzt hat, ist es wirklich erstaunlich zu sehen, dass Blender an diesem Punkt angekommen ist. Damals gab es nicht einmal Raytracing, und Versuche, lange Videoformate zu erstellen, waren sehr rudimentär
Es zeigt, wie weit Blender gekommen ist, aber FLOW ist technisch nicht erstaunlich. Andererseits habe ich mir kürzlich wieder Shrek angesehen, und dabei wurde klar: Komplexe Grafik ist nicht alles
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