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Neue HIV-Präventionsspritze
- Gileads neues Injektionspräparat wird bei der Vorbeugung des AIDS-Virus als die bislang einem Impfstoff am nächsten kommende Option bewertet.
- In einer Studie mit Frauen zeigte es eine Wirksamkeit von 100 % und bei Männern nahezu die gleiche Wirkung.
- Gilead plant, 120 Ländern mit niedrigem Einkommen günstige generische Versionen bereitzustellen, der Großteil Lateinamerikas bleibt jedoch ausgeschlossen.
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Bericht zum Welt-AIDS-Tag
- UNAIDS berichtet, dass die Zahl der AIDS-Todesfälle im Jahr 2023 den niedrigsten Stand seit 2004 erreicht hat.
- Das deutet darauf hin, dass die Welt an einem historischen Wendepunkt auf dem Weg zur Beendigung von AIDS steht.
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Bedeutung von Lenacapavir
- Lenacapavir ist in den USA, Kanada und Europa bereits im Verkauf, und eine Zulassung zur HIV-Prävention soll in Kürze beantragt werden.
- Es dürfte besonders für benachteiligte Menschen nützlich sein.
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Die Lage in Lateinamerika
- Mexiko, Brasilien, Peru und Argentinien sind von der Bereitstellung von Generika ausgeschlossen.
- In Mexiko werden tägliche Medikamente zur HIV-Prävention kostenlos angeboten, doch ob sich die Injektionspräparate verbreiten werden, ist unklar.
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Notwendigkeit generischer Angebote
- 15 lateinamerikanische Interessenverbände haben Gilead aufgefordert, Generika bereitzustellen.
- Sie argumentieren, dass die bestehenden Präventionsmethoden nicht ausreichen, um jährlich mehr als 1 Million neue HIV-Infektionen zu verhindern.
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Expertenmeinung
- Dr. Chris Beyrer von der Duke University betonte, dass die Verfügbarkeit von Gileads Injektion in Afrika und Asien entscheidend sei.
- Er sagte, in der HIV-Prävention habe es bislang kein Medikament gegeben, das so wirksam sei wie Gileads Injektion.
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Fazit
- Die Wirksamkeit von Gileads Injektion ist belegt, doch die Herausforderung besteht darin, sie zu den Menschen zu bringen, die sie benötigen.
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