- Der Autor ersetzte sein 12 Jahre lang genutztes altes Fahrzeug, einen Peugeot 107, und kaufte einen Opel Corsa Edition aus dem Jahr 2020
- Das neue Auto verfügte über verschiedene fortschrittliche Funktionen und Tasten
- Um die Funktion aller Tasten zu verstehen, las er das Handbuch, doch die Funktion eines bestimmten Schalters war nicht dokumentiert
Die Identität des mysteriösen Schalters aufspüren
- Durch das Ein- und Ausschalten des Schalters änderte sich nichts
- Der Schalter war mit dem OBD2-Port verbunden. Dieser Port wird zum Auslesen von Fahrzeugdaten verwendet
- Beim Einschalten der Zündung trat ein Störgeräusch auf, was darauf hindeutete, dass möglicherweise ein Gerät zur Datenübertragung aktiv war
Verschiedene Versuche zur Problemlösung
- Er fragte in Online-Communities nach, erhielt jedoch keine klare Antwort
- Auf Grundlage des Autohändlers, des Vorbesitzers und der Wartungsunterlagen stellte er an verschiedenen Stellen Nachfragen
- Schließlich besuchte er eine Autowerkstatt und holte sich die Hilfe von Fachleuten
Die tatsächliche Funktion des Schalters
- Es stellte sich heraus, dass das betreffende Gerät ein GPS-Tracker war, der mit einem Fleet-Tracker verknüpft ist
- Er identifiziert den Fahrer mithilfe eines Magneten und überträgt die Daten an einen Server
- Er wird von großen Unternehmen genutzt, um Mitarbeiterfahrzeuge zu verfolgen und etwa Bußgelder zuzuordnen
- Der GPS-Tracker befand sich noch immer im Fahrzeug und übertrug weiterhin Daten
Problembewusstsein und weitere Schritte
- Der Fahrzeughalter war besorgt darüber, dass ein solches GPS-Gerät ohne seine Zustimmung aktiv war
- Er beschloss, den GPS-Tracker zu entfernen
- Mithilfe der DSGVO dachte er weiter über Auskunftsersuchen zu den Daten und die mögliche Datennutzung der eingebauten SIM-Karte nach
Fazit
- Der im Fahrzeug eingebaute mysteriöse Schalter gehörte zu einem Gerät für das Flottenmanagement des Vorbesitzers
- Auf dem Weg, die Existenz des Geräts festzustellen und es zu entfernen, warf der Nutzer Fragen zu Datenschutz und Datennutzung auf
- Die meisten Menschen würden ein solches Gerät vermutlich verwenden, ohne sich dessen bewusst zu sein
1 Kommentare
Hacker-News-Kommentar
Problematisch ist, dass sich das in den meisten neuen Fahrzeugen eingebaute GPS und die eSIM nicht deaktivieren lassen. Das führt zu Datenschutzproblemen und Sorgen über staatliche Eingriffe.
Die Frage, ob man aus der im Gerät eingebauten SIM-Karte kostenlose Daten herausholen kann, ist interessant.
Das erinnert an einen ähnlichen Knopf im Ford Crown Victoria Police Interceptor.
Dass Autohersteller die Daten neuerer Fahrzeuge (ab 2016) weiterverkaufen, ist ein großes Problem.
Nachrüst-GPS-Tracker sind etwas für Leute, die schnell eine Antwort wollen.
Die Klimaanlage im Honda Fit wurde auf Kraftstoffeffizienz ausgelegt und ist deshalb nicht besonders wirksam.
Um 2004 installierte ein Gebrauchtwagenhändler in der Bronx GPS-Tracker in hochwertige Gebrauchtwagen, um Fahrzeuge zurückzuholen, falls Kunden nicht zahlten.
Der Schalter könnte mit Steuerfragen zu tun haben und dazu dienen, Geschäfts- und Privatfahrten zu protokollieren.
Die meisten GPS-Tracker für Unternehmen benötigen eine Datenverbindung, was mindestens $€£ 10 pro Monat kostet.