Die Tragödie von Google Books (2017)
(theatlantic.com)- Die moderne Bibliothek von Alexandria in Brand setzen
- Google verfügt über eine Datenbank mit 25 Millionen Büchern, aber niemand kann sie lesen.
- Früher gab es einen Plan, mit einem Klick auf den Volltext fast aller jemals veröffentlichten Bücher zuzugreifen. Bücher, die noch im Druck waren, sollten kostenpflichtig sein, alle anderen sollten kostenlos bereitgestellt werden.
- Dieses Vorhaben zielte auf eine Sammlung ab, die größer sein sollte als die der Library of Congress, von Harvard, der University of Michigan und der großen nationalen Bibliotheken Europas, und sollte über Terminals in allen lokalen Bibliotheken zugänglich gemacht werden.
- Über diese Terminals hätte man in zig Millionen Büchern suchen, jede Seite des gewünschten Buchs lesen sowie Passagen hervorheben, annotieren und teilen können.
- Das wäre die Verwirklichung der lange erträumten „universellen Bibliothek“ gewesen. Richard Ovenden, Leiter der Bodleian Libraries in Oxford, sagte: „In der Renaissance konnte man glauben, dass sich alles veröffentlichte Wissen in einem Raum oder einer Institution sammeln ließe.“
GN⁺-Zusammenfassung
- Dieser Artikel behandelt Googles riesige Bücherdatenbank und das Problem ihrer Zugänglichkeit.
- Er erklärt, wie der Traum einer universellen Bibliothek, in der alle Bücher sofort durchsuchbar und zugänglich sind, im digitalen Zeitalter nicht verwirklicht wurde.
- Er betont die Bedeutung des freien Zugangs zu und der gemeinsamen Nutzung von Informationen und wirft die Frage auf, welche Probleme ein Monopol auf Informationen in der modernen Gesellschaft verursachen kann.
- Ähnliche Projekte mit vergleichbaren Funktionen sind Internet Archive und Project Gutenberg.
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