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Evidenzbasierte Schlussfolgerungen sind keine Verleumdung
- Gericht spricht Forschende frei, denen wegen der Identifizierung manipulierter Daten Verleumdung vorgeworfen wurde
- Harvard muss sich wegen seines Umgangs mit der Untersuchung weiterhin vor Gericht verantworten
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Daten und Verleumdung
- Die Forschenden Uri Simonsohn, Leif Nelson und Joe Simmons betreiben den Blog Data Colada
- In vier Arbeiten von Professorin Francesca Gino von der Harvard Business School wurden manipulierte Daten gefunden
- Harvard bestätigte nach einer eigenen Untersuchung wissenschaftliches Fehlverhalten, versetzte Professorin Gino in den administrativen Urlaub und erwog, ihr die unbefristete Professur zu entziehen
- Professorin Gino reichte Verleumdungsklage gegen Harvard und das Data-Colada-Team ein
- Das Gericht wies einige Vorwürfe gegen Harvard ab, andere werden weiterverfolgt
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Colada-Team freigesprochen
- Das Gericht entschied, dass evidenzbasierte Schlussfolgerungen keine Verleumdung sind
- Es betonte, dass wissenschaftliche Debatten mit wissenschaftlichen Methoden gelöst werden sollten
- Das Data-Colada-Team stellte Links zu den Datenquellen bereit, damit Leser diese selbst prüfen können
- Die vorsichtige Sprache wissenschaftlicher Texte schützt Forschende
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GN⁺-Einordnung
- Dieser Artikel betont Transparenz und Verantwortlichkeit in der wissenschaftlichen Forschung
- Er behandelt rechtliche Fragen rund um die Identifizierung wissenschaftlichen Fehlverhaltens
- Der Fall des Data-Colada-Teams zeigt, dass Wissenschaftler durch vorsichtige Sprache und evidenzbasierte Schlussfolgerungen rechtliche Probleme vermeiden können
- Ein Projekt mit ähnlicher Funktion ist Retraction Watch
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Andererseits: das Land der Verleumdung durch wahre Tatsachenbehauptungen:
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