3 Punkte von xguru 2024-07-23 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen
  • Intel hat eine offizielle Stellungnahme zu den Instabilitätsproblemen bei CPUs der 13. und 14. Generation veröffentlicht; die Hauptursache ist eine erhöhte Betriebsspannung
  • Durch einen fehlerhaften Mikrocode-Algorithmus wurden falsche Spannungsanforderungen an die CPU gestellt, wodurch die Betriebsspannung anstieg
  • Intel will einen Mikrocode-Patch bereitstellen, der die Grundursache für die erhöhte Betriebsspannung behebt
  • Der Patch wird derzeit für verschiedene Instabilitätsszenarien validiert und soll den Partnern bis Mitte August zur Verfügung gestellt werden
  • BIOS-Updates der einzelnen Mainboard-Hersteller für Mainboards der 600er- und 700er-Serie sollen ab Mitte August ausgerollt werden

Verlauf der Instabilitätsprobleme bei CPUs der 14. und 13. Generation

  • Dezember 2022: Das Problem „Zu wenig Videospeicher“ wurde erstmals bei Core i9-CPUs der 13. Generation gemeldet
  • 2023: Berichte über Spielabstürze und Probleme in bekannten AAA-Titeln wie Callisto Protocol und Hogwarts Legacy nahmen zu
  • Februar 2024: Durch einen Beitrag von Sebastian Castellanos rückte das Problem in den Fokus; dabei wurde darauf hingewiesen, dass sich die Stabilität durch Underclocking und Undervolting verbessern kann
  • April 2024: Nvidia erklärte offiziell, dass die Stabilitätsprobleme nicht mit Nvidia-GPUs, sondern mit Intel-CPUs zusammenhängen. Intel begann mit der Untersuchung der Auswirkungen auf CPUs der 13. und 14. Generation
  • Mai 2024: Intel empfahl Mainboard-Herstellern, im BIOS standardmäßig „Intel Default Settings“ statt benutzerdefinierter Einstellungen bereitzustellen
  • Juni 2024: Intel entdeckte einen Bug im eTVB-Mikrocode, doch die Instabilitätsprobleme wurden dadurch nicht behoben. Mainboard-Hersteller veröffentlichten zügig BIOS-Versionen mit den neuen Mikrocode-Korrekturen
  • Juli 2024: Intel lehnte RMAs für CPUs ab, die Instabilitätsprobleme verursachten. Level1Techs und GamersNexus stellten weitere Details vor und rückten das Problem stärker in den Fokus. Intel erklärte, dass mobile CPUs der 14. und 13. Generation nicht von denselben Instabilitätsproblemen betroffen seien wie Desktop-CPUs. Intel bestätigte außerdem, die Grundursache der Instabilität gefunden zu haben, und will Partnern bis Mitte August einen neuen Mikrocode-Fix-Patch bereitstellen