- Bei Intels mobilen CPUs der 13. und 14. Generation wurden Stabilitätsprobleme gemeldet, die jedoch eine andere Ursache haben sollen als bei Desktop-Chips
- Intel erklärt, dass sich die Instabilitätsprobleme der Desktop-Prozessoren der 13./14. Generation von den Problemen der mobilen Produkte unterscheiden
- Zu den Symptomen auf mobilen Systemen gehören Systemhänger und Abstürze; sie gehen laut Intel auf verschiedene Software- und Hardwareprobleme zurück
- Intel empfiehlt Betroffenen, sich an den Systemhersteller zu wenden
Stellungnahme von Alderon Games
- Matthew Cassells, Gründer von Alderon Games, sagt, dass die Absturzrate der mobilen Versionen in den Laptops des Unternehmens zwar niedriger sei als bei den Desktop-Chips, das Problem aber weiterhin bestehe
- Das Absturzverhalten der Laptops sei exakt dasselbe wie bei Desktop-Komponenten und trete bei Unreal Engine, beim Entpacken, bei ycruncher und ähnlichen Aufgaben auf
- Intel spiele das Problem vermutlich wegen Kosten wie etwa für BGA-Nacharbeit herunter
- Abstürze wurden auf verschiedenen Laptops von Razer, MSI, Asus und anderen festgestellt; Daten aus den Crash-Reports des Spiels zeigten, dass viele Laptops betroffen sind
Instabilitätsproblem bei Raptor Lake
- Die HX-Serien von Raptor Lake und Raptor Lake Refresh teilen eine dem Desktop-Chip ähnliche Die-Konfiguration
- Intel konnte die Ursache der Instabilität bei den Core i9-Prozessoren von Raptor Lake und Raptor Lake Refresh bislang nicht eingrenzen
- Mobile Chips folgen strengeren TDP-Vorgaben und benötigen niedrigere Spannungen als Desktop-Prozessoren
- Intel hat die genaue Ursache des Problems noch nicht ermittelt, und Verbraucher erhalten bislang nur behelfsmäßige Lösungen
- Die aktuelle Instabilitätskrise hat Intels Ruf stark beschädigt und auch das Vertrauen der Verbraucher getroffen
Bewegung beim Konkurrenten AMD
- AMDs neueste Ryzen-9000-Prozessoren (Codename Granite Ridge) sollen in Kürze auf den Markt kommen
- Ryzen 9000 mit Zen-5-Kernen dürfte einige Monate vor Intels Arrow Lake erscheinen
- Das Instabilitätsproblem bei Raptor Lake kommt für Intel zum denkbar ungünstigsten Zeitpunkt ans Licht
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