Flip-Dot-Display-Projekt
Aufbau
Panels
- Es werden 9 Alphazeta-Panels in einem 3x3-Raster verwendet.
- Jedes Board besteht aus zwei 28x7-Panels.
- Verwendet werden ein ATMEGA128-Mikrocontroller und Hunderte von MELF-Dioden.
- Adresse und Übertragungsrate lassen sich per DIP-Schalter einstellen.
- Flip-Dot-Boards oder Bauteile sind schwer zu beschaffen.
Stromversorgung
- Pro Board werden 24V 1A benötigt, insgesamt also 9A.
- Verwendet wird ein 24V-10A-Netzteil von Meanwell.
Rahmen
- Der Rahmen wurde aus 80/20-Aluminiumprofilen gebaut.
- PCB-Abstandshalter werden direkt am Rahmen befestigt.
- Die Scheiben und Boards sind sehr empfindlich.
Verkabelung
- Jede Spalte wird in Reihe verbunden, und alle Spalten werden zu einer Kette zusammengeschaltet.
- Für die Datenleitungen werden +/- der RS485-Blockklemmen verwendet.
- Für die Stromversorgung werden 18AWG, für Daten abgeschirmte 22AWG-Kabel verwendet.
Verarbeitung
- Zur Verarbeitung von Audio, Video und Bildern wird ein Nvidia Orin Nano verwendet.
- Ein Raspberry Pi wäre ebenfalls möglich, die Framerate könnte jedoch sinken.
- Die Bereitstellung auf Jetson 6.0 erfolgt mit einem Dockerfile.
Software
Board
- Die Kommunikation erfolgt über RS485.
- Jeder Frame besteht aus dem Start-Byte [0x80], Flush [0x83] oder Buffer [0x84], der Board-Adresse, Bilddaten und dem End-Byte [0x8F].
- Die Bilddaten kennen nur die Zustände [0, 1].
- Das Flip-Dot-Display wird mit einer Node.js-Bibliothek gesteuert.
Interface
- Zur Steuerung des Displays wird eine Expo-App verwendet.
- In der App lassen sich Szenen pausieren, starten, überspringen oder zurücksetzen.
- Durch das Setzen von Szenenvariablen ist Personalisierung möglich.
Design
- Es wird ein Flip-Dot-Display mit der Größe 42x84 verwendet.
- Es kommt eine 3x5-Pixel-Schriftart zum Einsatz.
- Für Bilder wird Floyd-Steinberg-Dithering, für UI-Elemente Bayer-4x4-Dithering verwendet.
Nächster Schritt: AI-Wand
- Ziel ist ein transparenter Agenten-Interface, das neue multimodale Ein- und Ausgaben nutzt.
- Gewartet wird auf die Veröffentlichung der nächsten Modellgeneration.
Fazit
- Die Zusammenarbeit an dem Projekt hat Spaß gemacht.
- Es wäre wünschenswert, wenn Flip-Dots als Hobby leichter zugänglich würden.
# Meinung von GN⁺
- Reiz von Flip-Dots: Anders als LED-Screens bieten Flip-Dots einen einzigartigen visuellen Effekt und Klang, was sie besonders attraktiv macht.
- Empfindlichkeit: Die Scheiben und Boards sind sehr empfindlich, daher ist bei Montage und Nutzung Vorsicht geboten.
- Kostenfrage: Die hohen Kosten von Flip-Dot-Panels können bei größeren Projekten zur Belastung werden.
- Alternative Technologien: Wer ein ähnliches Projekt plant, kann auch LED-Matrizen oder E-Ink-Displays als gute Alternative in Betracht ziehen.
- Zukunftspotenzial: Mit AI kombinierte Flip-Dot-Displays könnten neue Möglichkeiten für interaktive Kunst eröffnen.
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