2 Punkte von GN⁺ 2024-06-26 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen

Flip-Dot-Display-Projekt

Aufbau

Panels

  • Es werden 9 Alphazeta-Panels in einem 3x3-Raster verwendet.
  • Jedes Board besteht aus zwei 28x7-Panels.
  • Verwendet werden ein ATMEGA128-Mikrocontroller und Hunderte von MELF-Dioden.
  • Adresse und Übertragungsrate lassen sich per DIP-Schalter einstellen.
  • Flip-Dot-Boards oder Bauteile sind schwer zu beschaffen.

Stromversorgung

  • Pro Board werden 24V 1A benötigt, insgesamt also 9A.
  • Verwendet wird ein 24V-10A-Netzteil von Meanwell.

Rahmen

  • Der Rahmen wurde aus 80/20-Aluminiumprofilen gebaut.
  • PCB-Abstandshalter werden direkt am Rahmen befestigt.
  • Die Scheiben und Boards sind sehr empfindlich.

Verkabelung

  • Jede Spalte wird in Reihe verbunden, und alle Spalten werden zu einer Kette zusammengeschaltet.
  • Für die Datenleitungen werden +/- der RS485-Blockklemmen verwendet.
  • Für die Stromversorgung werden 18AWG, für Daten abgeschirmte 22AWG-Kabel verwendet.

Verarbeitung

  • Zur Verarbeitung von Audio, Video und Bildern wird ein Nvidia Orin Nano verwendet.
  • Ein Raspberry Pi wäre ebenfalls möglich, die Framerate könnte jedoch sinken.
  • Die Bereitstellung auf Jetson 6.0 erfolgt mit einem Dockerfile.

Software

Board

  • Die Kommunikation erfolgt über RS485.
  • Jeder Frame besteht aus dem Start-Byte [0x80], Flush [0x83] oder Buffer [0x84], der Board-Adresse, Bilddaten und dem End-Byte [0x8F].
  • Die Bilddaten kennen nur die Zustände [0, 1].
  • Das Flip-Dot-Display wird mit einer Node.js-Bibliothek gesteuert.

Interface

  • Zur Steuerung des Displays wird eine Expo-App verwendet.
  • In der App lassen sich Szenen pausieren, starten, überspringen oder zurücksetzen.
  • Durch das Setzen von Szenenvariablen ist Personalisierung möglich.

Design

  • Es wird ein Flip-Dot-Display mit der Größe 42x84 verwendet.
  • Es kommt eine 3x5-Pixel-Schriftart zum Einsatz.
  • Für Bilder wird Floyd-Steinberg-Dithering, für UI-Elemente Bayer-4x4-Dithering verwendet.

Nächster Schritt: AI-Wand

  • Ziel ist ein transparenter Agenten-Interface, das neue multimodale Ein- und Ausgaben nutzt.
  • Gewartet wird auf die Veröffentlichung der nächsten Modellgeneration.

Fazit

  • Die Zusammenarbeit an dem Projekt hat Spaß gemacht.
  • Es wäre wünschenswert, wenn Flip-Dots als Hobby leichter zugänglich würden.

# Meinung von GN⁺

  • Reiz von Flip-Dots: Anders als LED-Screens bieten Flip-Dots einen einzigartigen visuellen Effekt und Klang, was sie besonders attraktiv macht.
  • Empfindlichkeit: Die Scheiben und Boards sind sehr empfindlich, daher ist bei Montage und Nutzung Vorsicht geboten.
  • Kostenfrage: Die hohen Kosten von Flip-Dot-Panels können bei größeren Projekten zur Belastung werden.
  • Alternative Technologien: Wer ein ähnliches Projekt plant, kann auch LED-Matrizen oder E-Ink-Displays als gute Alternative in Betracht ziehen.
  • Zukunftspotenzial: Mit AI kombinierte Flip-Dot-Displays könnten neue Möglichkeiten für interaktive Kunst eröffnen.

1 Kommentare

 
GN⁺ 2024-06-26
Hacker-News-Kommentare
  • Lebensdauer der Scheiben: Die Lebensdauer der Scheiben ist nicht unbegrenzt. Scheiben können abfallen oder festklemmen, sehen aber im Betrieb sehr cool aus.
  • Zerlegung der Scheiben: Im Büro wurde ein Flip-Dot-Display zerlegt und Fotos von festgeklemmten Scheiben gemacht.
  • Vergleich mit DLP: Das DLP von Texas Instruments ist wie eine Miniaturversion eines Flip-Disc-Displays. DLP neigt sich nur minimal, während sich Flip-Discs um 180° drehen.
  • Kunstwerke: Breakfast Studio liefert beeindruckende Kunstwerke mit Flip-Disc-Modulen.
  • Beschaffung der Panels: Es wird gefragt, wie die Panels beschafft wurden. Außer bei eBay muss man sie wohl in großen Mengen zu Industriepreisen kaufen.
  • Verwendung von JavaScript: Es ist cool, dass JavaScript für so etwas verwendet wird. Auch das James-Webb-Teleskop verwendet eine benutzerdefinierte JavaScript-Runtime.
  • NOC-Monitor: Könnte als NOC-Monitor nützlich sein. Wenn ein Problem auftritt, aktualisiert sich das Display, und das Geräusch zieht auf natürliche Weise Aufmerksamkeit auf sich, sodass kein Alarm nötig ist.
  • Touhou Bad Apple-Animation: Für ein Schwarz-Weiß-Display wird eine Touhou Bad Apple-Animation gewünscht.
  • Penn-Station-Tafel: Gewünscht wird die alte Split-Flap-Abfahrtstafel der Penn Station. Das Klickgeräusch ist sehr befriedigend.
  • Wooden Mirror: Der Anfang des Demo-Videos erinnert an Ye Olde Wooden Mirror.
  • Lo-Fi-Gerät: Es wurde ein Lo-Fi-Gerät mit einer LED-Matrix gebaut, aber keine gute Software für niedrig aufgelöste Animationen gefunden. Falls es bessere Bibliotheken gibt, wäre ein Hinweis willkommen.