7 Punkte von xguru 2024-06-22 | Noch keine Kommentare. | Auf WhatsApp teilen
  • Es wird erwartet, dass KI den Boom der Unterhaltungs- und Spieleindustrie vorantreibt, doch Brancheninsider stoßen bei Experimenten mit generativer KI auf erhebliche Reibung
  • Gleichzeitig eröffnet dies Startups die Chance, Entertainment und Gaming zu revolutionieren

Warum Großunternehmen KI nicht aktiv annehmen

  • Man versucht nicht zu reparieren, was bereits gut funktioniert
  • Der Drang, KI eher als Funktion „anzuflanschen“, statt sie von Grund auf einzuführen
  • Rechtlicher Widerstand gegen Fragen des Eigentums an geistigem Eigentum
  • Widerstand von Kreativen/Designern
  • Schwierigkeiten bei der Einstellung von KI-Ingenieuren

Die Rolle des Timings

  • Die Spieleindustrie erlebt eine Phase des Umbruchs, geprägt von Veränderungen durch M&A und Stellenabbau infolge von Restrukturierungen
  • Auch Hollywood befindet sich in einer ähnlichen Lage, da der Filmmarkt stagniert oder schrumpft und sich Richtung Streaming verlagert
  • Wer wäre in einer solchen Phase bereit, Risiken einzugehen und in ein bahnbrechendes neues Genre zu investieren?

Rechtliche Hürden

  • KI-Modelle werden mit riesigen Mengen an Text-, Bild-, Video- und 3D-Assets trainiert, die als „Public Domain“ angenommen werden, aber urheberrechtlich geschützte Inhalte enthalten können
  • Startups neigen dazu, dieses Risiko einzugehen und zuerst die Product-Market-Fit zu validieren
  • Es gibt auch Unternehmen, die ihre Daten nur ungern mit KI-Firmen teilen

Widerstand der Kreativen

  • Das IP von Spiele- und Entertainment-Unternehmen wird von Kreativen geschaffen
  • Viele von ihnen tun sich schwer damit zu akzeptieren, dass KI-Modelle auf den Werken anderer Menschen basieren
  • Es gibt Beispiele für Widerstand gegen KI, etwa den SAG-AFTRA-Streik
  • Wenn Kreative jedoch mit besseren Tools gestärkt werden, könnte die Nachfrage steigen

Schwierigkeiten bei der Einstellung von Ingenieuren

  • Spitzenforscher im Bereich KI verdienen Gehälter in Millionenhöhe pro Jahr
  • Selbst für Technologieunternehmen, die hohe Gehälter zahlen oder Beteiligungsanreize bieten können, ist das schwierig
  • Etablierte Unternehmen haben noch größere Probleme, solche Talente zu gewinnen

Eine hoffnungsvolle Botschaft: der Blockbuster-Film für 1000 $

  • KI kann der Kreativbranche große Chancen eröffnen
  • Heute braucht es Millionen von Dollar und Hunderte von Menschen, um Filme, Spiele oder TV-Serien zu produzieren
  • Um ein Buch zu schreiben, braucht man dagegen nur einen Laptop, Kaffee und Zeit
  • Was wäre, wenn jeder nur mit einem Laptop und Kaffee einen Blockbuster-Film produzieren könnte?
  • Das entspricht demselben Kontext, in dem UGC-Plattformen wie YouTube und Instagram die Distribution demokratisiert haben
  • Nicht jedes bestehende Entertainment- oder Gaming-Unternehmen wird erfolgreich sein
  • Aber neue Unternehmen werden das Entertainment revolutionieren, und die Verbraucher werden davon profitieren

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