- Es wird erwartet, dass KI den Boom der Unterhaltungs- und Spieleindustrie vorantreibt, doch Brancheninsider stoßen bei Experimenten mit generativer KI auf erhebliche Reibung
- Gleichzeitig eröffnet dies Startups die Chance, Entertainment und Gaming zu revolutionieren
Warum Großunternehmen KI nicht aktiv annehmen
- Man versucht nicht zu reparieren, was bereits gut funktioniert
- Der Drang, KI eher als Funktion „anzuflanschen“, statt sie von Grund auf einzuführen
- Rechtlicher Widerstand gegen Fragen des Eigentums an geistigem Eigentum
- Widerstand von Kreativen/Designern
- Schwierigkeiten bei der Einstellung von KI-Ingenieuren
Die Rolle des Timings
- Die Spieleindustrie erlebt eine Phase des Umbruchs, geprägt von Veränderungen durch M&A und Stellenabbau infolge von Restrukturierungen
- Auch Hollywood befindet sich in einer ähnlichen Lage, da der Filmmarkt stagniert oder schrumpft und sich Richtung Streaming verlagert
- Wer wäre in einer solchen Phase bereit, Risiken einzugehen und in ein bahnbrechendes neues Genre zu investieren?
Rechtliche Hürden
- KI-Modelle werden mit riesigen Mengen an Text-, Bild-, Video- und 3D-Assets trainiert, die als „Public Domain“ angenommen werden, aber urheberrechtlich geschützte Inhalte enthalten können
- Startups neigen dazu, dieses Risiko einzugehen und zuerst die Product-Market-Fit zu validieren
- Es gibt auch Unternehmen, die ihre Daten nur ungern mit KI-Firmen teilen
Widerstand der Kreativen
- Das IP von Spiele- und Entertainment-Unternehmen wird von Kreativen geschaffen
- Viele von ihnen tun sich schwer damit zu akzeptieren, dass KI-Modelle auf den Werken anderer Menschen basieren
- Es gibt Beispiele für Widerstand gegen KI, etwa den SAG-AFTRA-Streik
- Wenn Kreative jedoch mit besseren Tools gestärkt werden, könnte die Nachfrage steigen
Schwierigkeiten bei der Einstellung von Ingenieuren
- Spitzenforscher im Bereich KI verdienen Gehälter in Millionenhöhe pro Jahr
- Selbst für Technologieunternehmen, die hohe Gehälter zahlen oder Beteiligungsanreize bieten können, ist das schwierig
- Etablierte Unternehmen haben noch größere Probleme, solche Talente zu gewinnen
Eine hoffnungsvolle Botschaft: der Blockbuster-Film für 1000 $
- KI kann der Kreativbranche große Chancen eröffnen
- Heute braucht es Millionen von Dollar und Hunderte von Menschen, um Filme, Spiele oder TV-Serien zu produzieren
- Um ein Buch zu schreiben, braucht man dagegen nur einen Laptop, Kaffee und Zeit
- Was wäre, wenn jeder nur mit einem Laptop und Kaffee einen Blockbuster-Film produzieren könnte?
- Das entspricht demselben Kontext, in dem UGC-Plattformen wie YouTube und Instagram die Distribution demokratisiert haben
- Nicht jedes bestehende Entertainment- oder Gaming-Unternehmen wird erfolgreich sein
- Aber neue Unternehmen werden das Entertainment revolutionieren, und die Verbraucher werden davon profitieren
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