- Richard Feynman vertrat die Ansicht, dass bei der Erklärung technischer Inhalte jeder, der sie verstehen kann, sie auch verstehen können sollte.
- Kürzlich sorgte auf Hacker News die Fehlermeldung „Diese Nachricht kann nicht gespeichert werden, weil sie nicht mehr existiert. Sie kann nur gelöscht werden.“ für Diskussionen.
- Diese Fehlermeldung war für normale Nutzer schwer verständlich.
- Ein Nutzer erklärte sie so: „Diese Nachricht wurde auf dem Mailserver gelöscht, befindet sich aber noch im temporären Cache von Outlook. Sie können den Nachrichteninhalt kopieren oder ihn aus dem Cache löschen.“
- Einige kritisierten jedoch, dass normale Nutzer Begriffe wie „Server“ und „Cache“ nicht verstehen.
- Nach Feynmans Auffassung sollte man jedoch nicht alle Nutzer ignorieren, sondern denen, die es verstehen können, präzise Informationen geben.
Nicht alles muss erklärt werden, aber wenn man erklärt, dann gründlich
- Nicht alle Nutzer müssen alles an einer Software verstehen, aber Erklärungen sollten korrekt sein.
- Beim Fehler „Nachricht existiert nicht mehr“ könnte eine einfache Erklärung wie „Fehlercode 1027: Datei kann nicht gespeichert werden“ besser sein.
- Nutzer sollten den Fehlercode suchen können, um bei Bedarf mehr Informationen zu erhalten.
Beispiele, die Feynmans Rasiermesser bestehen oder daran scheitern?
- Die TV-Show „Bits and Bytes“ aus den 1980er-Jahren erklärte Menschen, die zum ersten Mal einen Computer nutzten, wie Computer funktionieren.
- Die Sendung erklärte, wie man einen Computer einschaltet, wie man durch Drücken der „Enter“-Taste Text eingibt und was Binärcode ist.
Die Meinung von GN⁺
- Die Bedeutung technischer Erklärungen: Wenn technische Inhalte erklärt werden, ist es wichtig, sie so präzise und klar zu vermitteln, dass Nutzer sie verstehen können.
- Verbesserung der User Experience: Wenn Fehlermeldungen oder Systemzustände präzise vermittelt werden, können Nutzer Probleme leichter verstehen und lösen.
- Pädagogischer Wert: Die Verwendung technischer Begriffe gibt Nutzern die Möglichkeit, neue Konzepte zu lernen und zu verstehen.
- Kritische Perspektive: Da nicht alle Nutzer technische Begriffe verstehen, ist es wichtig, ein angemessenes Gleichgewicht zu finden.
- Empfehlung verwandter Produkte: Man kann sich an anderer Software oder Tools mit nutzerfreundlichen Interfaces orientieren, um eine bessere User Experience zu bieten.
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