Mit Franklin über moderne Technologie sprechen
- Beim Spazierengehen durch Philadelphia wird oft darüber nachgedacht, mit Benjamin Franklin darüber zu sprechen, wie sehr sich die Welt seit 1790 verändert hat
- Was Franklin überraschen würde, ist weniger offensichtlich, als man denkt:
- Elektrische Straßenbeleuchtung: Etwas, das man sich schon zu Franklins Zeiten wünschte, daher würde es ihn wohl nicht allzu sehr überraschen
- Internet: Ein Konzept, das auch im 18. Jahrhundert vorstellbar gewesen wäre
- Wikipedia: Die Verwirklichung eines alten Traums von einer universellen Enzyklopädie
- Was Franklin wirklich staunen lassen würde:
- Mondlandung: Menschen zum Mond zu schicken, dort Beobachtungen anzustellen und Proben zurückzubringen
- CAT-Scan: Eine Technik, bei der unsichtbare Strahlen auf den Körper gerichtet werden, um das Innere präzise zu erschließen
- GPS: Präzise Positionsbestimmung mithilfe von 32 Satelliten, Uhren im Bereich von 40 Nanosekunden und der Relativitätstheorie
- Es gibt auch negative Wunder:
- Die Fischerei ist so weit entwickelt, dass die Gefahr besteht, die Meere zu erschöpfen
- Weitere erstaunliche wissenschaftliche Entdeckungen:
- Vollständiges Verständnis der 959 Zellen von C. elegans
- Dass 277 Marsmeteoriten aus aller Welt gesammelt und analysiert wurden
Meinung von GN⁺
- Je weiter sich Technologie entwickelt, desto eher wirken für moderne Menschen alltägliche Dinge auf Menschen früherer Zeiten wie wundersame „Magie“. Umgekehrt würden wohl auch wir über viele Technologien der Zukunft staunen.
- Technologien wie CAT-Scans oder GPS sind Ergebnisse einer hochgradigen Verbindung von Fachwissen aus vielen unterschiedlichen Bereichen. Interdisziplinäre Kommunikation und Zusammenarbeit sind wichtig.
- Beeindruckend sind die Beispiele, die zeigen, wie präzise wir die Natur inzwischen verstehen. Intellektuelle Neugier und Beharrlichkeit machen solche Entdeckungen möglich.
- Je komplexer Technologie wird, desto größer können auch unbeabsichtigte Nebenwirkungen werden. Wie beim Problem der Fischerei sollte man die Ambivalenz technologischen Fortschritts stets im Blick behalten.
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