Zusammenfassung von Design und Bauprozess von Recovery Kit Version 2
Grenzen des bisherigen Recovery Kit
- Schwierige Beschaffung des Akkus – der ursprünglich verwendete Akku wurde eingestellt und kann nicht erneut gekauft werden
- Unpraktische Tastatur – die ANSI-Tastatur ist zu groß und die Tastaturprogrammierung ist schwierig
- Komplexe Verkabelung – mehr als 100 Stunden Arbeitszeit erforderlich
- Problem mit dem Griff – bleibt am Gehäuse hängen oder verdreht sich und beschädigt dadurch das Display
- Schwierige GPIO-Anbindung – Löten ist schwierig
Verbesserungen in Recovery Kit Version 2
- Verwendung eines Akkus mit größerer Kapazität
- Einfacherer Zusammenbau durch eine vormontierte Tastatur
- Vereinfachte Verkabelung und minimiertes Löten durch den Einsatz von Steckverbindern
- Neues Griffdesign
- Verbesserte GPIO-Anbindung mit Crimp-Steckverbindern
Kompromisse in Recovery Kit Version 2
- Kleines 7-Zoll-Display
- Vereinfachte Stromversorgungssteuerung
- Keine Unterstützung für x86-CPUs
Build-Überblick
- Teileliste, die sich mit aktuellen 3D-Druckern leicht drucken lässt
- Verwendung von M4-, M3- und M2.5-Schrauben
- Verwendung von Carbonfaser-PETG
- Integrierter Gigabit-Netzwerk-Switch
- Unterstützung für Ethernet-Verbindungen
- GPIO-Anbindung mit Crimp-Steckverbindern
- Verwendung mehrerer USB-C-Anschlüsse
- Unterstützung für Booten von NVMe-SSD und Akkubetrieb
- Auf Kompatibilitätsprobleme bei DSI-Kabeln achten
- Cooler Power-Button
- Verwendung des Shargeek Storm 2 100W-Akkus
- Verwendung der Drop/OLKB Planck v7-Tastatur
Meinung von GN⁺
- Auffällig ist der Versuch, die Probleme des bisherigen Recovery Kit zu verbessern. Besonders die Verbesserungen bei Verkabelung, GPIO und Akku sind beeindruckend.
- Das Kompatibilitätsproblem bei DSI-Kabeln scheint ein Punkt zu sein, den die Raspberry Pi Foundation verbessern sollte. Dass sich keine universellen Kabel einfach nutzen lassen, ist aus Sicht der Nutzer unpraktisch.
- Mit einem leistungsstarken Akku und NVMe-Unterstützung wurde die Performance als tragbares Computing-Gerät deutlich gesteigert. Schade ist allerdings, dass es während des Ladens nicht verwendet werden kann.
- Im Vergleich zum bisherigen Recovery Kit ist der Zusammenbau deutlich einfacher geworden, was die Zugänglichkeit verbessert. Für die Allgemeinheit scheint die Einstiegshürde aber noch immer recht hoch zu sein.
- Insgesamt wird das Projekt als inspirierend für Maker und mit pädagogischem Wert bewertet. Wenn es gelingt, die einzelnen Teile noch in diesem Jahr zu modularisieren und den Zusammenbau weiter zu vereinfachen, könnte das große Resonanz auslösen.
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