1 Punkte von GN⁺ 2024-04-13 | 1 Kommentare | Auf WhatsApp teilen

Zusammenfassung von Design und Bauprozess von Recovery Kit Version 2

Grenzen des bisherigen Recovery Kit

  • Schwierige Beschaffung des Akkus – der ursprünglich verwendete Akku wurde eingestellt und kann nicht erneut gekauft werden
  • Unpraktische Tastatur – die ANSI-Tastatur ist zu groß und die Tastaturprogrammierung ist schwierig
  • Komplexe Verkabelung – mehr als 100 Stunden Arbeitszeit erforderlich
  • Problem mit dem Griff – bleibt am Gehäuse hängen oder verdreht sich und beschädigt dadurch das Display
  • Schwierige GPIO-Anbindung – Löten ist schwierig

Verbesserungen in Recovery Kit Version 2

  • Verwendung eines Akkus mit größerer Kapazität
  • Einfacherer Zusammenbau durch eine vormontierte Tastatur
  • Vereinfachte Verkabelung und minimiertes Löten durch den Einsatz von Steckverbindern
  • Neues Griffdesign
  • Verbesserte GPIO-Anbindung mit Crimp-Steckverbindern

Kompromisse in Recovery Kit Version 2

  • Kleines 7-Zoll-Display
  • Vereinfachte Stromversorgungssteuerung
  • Keine Unterstützung für x86-CPUs

Build-Überblick

  • Teileliste, die sich mit aktuellen 3D-Druckern leicht drucken lässt
  • Verwendung von M4-, M3- und M2.5-Schrauben
  • Verwendung von Carbonfaser-PETG
  • Integrierter Gigabit-Netzwerk-Switch
  • Unterstützung für Ethernet-Verbindungen
  • GPIO-Anbindung mit Crimp-Steckverbindern
  • Verwendung mehrerer USB-C-Anschlüsse
  • Unterstützung für Booten von NVMe-SSD und Akkubetrieb
  • Auf Kompatibilitätsprobleme bei DSI-Kabeln achten
  • Cooler Power-Button
  • Verwendung des Shargeek Storm 2 100W-Akkus
  • Verwendung der Drop/OLKB Planck v7-Tastatur

Meinung von GN⁺

  • Auffällig ist der Versuch, die Probleme des bisherigen Recovery Kit zu verbessern. Besonders die Verbesserungen bei Verkabelung, GPIO und Akku sind beeindruckend.
  • Das Kompatibilitätsproblem bei DSI-Kabeln scheint ein Punkt zu sein, den die Raspberry Pi Foundation verbessern sollte. Dass sich keine universellen Kabel einfach nutzen lassen, ist aus Sicht der Nutzer unpraktisch.
  • Mit einem leistungsstarken Akku und NVMe-Unterstützung wurde die Performance als tragbares Computing-Gerät deutlich gesteigert. Schade ist allerdings, dass es während des Ladens nicht verwendet werden kann.
  • Im Vergleich zum bisherigen Recovery Kit ist der Zusammenbau deutlich einfacher geworden, was die Zugänglichkeit verbessert. Für die Allgemeinheit scheint die Einstiegshürde aber noch immer recht hoch zu sein.
  • Insgesamt wird das Projekt als inspirierend für Maker und mit pädagogischem Wert bewertet. Wenn es gelingt, die einzelnen Teile noch in diesem Jahr zu modularisieren und den Zusammenbau weiter zu vereinfachen, könnte das große Resonanz auslösen.

1 Kommentare

 
GN⁺ 2024-04-13
Hacker-News-Kommentare

Zusammenfassung:

  • Es gibt zu viele verschiedene Schraubenarten, sodass es schwierig ist, bei Bedarf die richtige Größe zu finden. Eine App, die per Foto die exakten Spezifikationen angibt, wäre hilfreich.
  • Die Bedeutung des Namens "Recovery Kit" ist unklar, und es fehlt an einer Erklärung realer Einsatzszenarien. Es wäre gut, wenn Funktionen wie Meshtastic, LoRa und Amateurfunk ergänzt würden.
  • Es ist fraglich, ob der robuste Raspberry-Pi-Koffer für die Katastrophenvorsorge gedacht ist oder einfach nur cool aussehen soll.
  • Die 3D-Druck-Technik des Autors ist beeindruckend. Besonders die Muttern-Einsätze und die interne sechseckige Füllstruktur sind cool.
  • Es macht Spaß, Projekte mit funktionalen Gadgets zu sehen. Man könnte verschiedene Alternativen wie Bildschirmgröße oder Computing-Modul in Betracht ziehen. Auch die Idee, Inhalte wie Wikipedia oder Handbücher zur Katastrophenvorsorge zu speichern, ist interessant.
  • Das Äußere wirkt robust, aber die interne Verkabelung sieht fragil aus. Mit NASA-Niveau bei Strahlungsabschirmung, Redundanz usw. wäre es überzeugender.
  • Ortholineare Tastaturen sind schwer zu bekommen und teuer. Ich benutze eine etwas gängigere QMK-Tastatur, überlege aber, ob es nicht etwas Kleineres gibt.