Gedanken über unnötige Arbeit
- Die Erfahrung eines Mitarbeiters, der in der Abteilung für Pipeline-Automatisierung eines Unternehmens arbeitet.
- Das Team beschließt, ein internes Tool wegen Wartungsproblemen einzustellen, und erstellt eine Pipeline, die die Implementierung dieses Tools automatisiert, falls ein anderes Team es benötigt.
- In diesem Monat entdeckt eines der Teammitglieder eine mögliche Verbesserung der Automatisierung, woraufhin der Mitarbeiter ausgewählt wird, Änderungen am früheren Tool umzusetzen.
Der Widerspruch der Pipeline-Automatisierung
- Nach der Umsetzung der Änderungen wird der Pull Request wegen detailliert angeforderter Anpassungen durch eine Person aus demselben Team nicht genehmigt.
- Diese Anpassungen sollen die Robustheit der Pipeline-Automatisierung in sehr seltenen Szenarien erhöhen.
- In derselben Woche informiert die Teamleitung jedoch andere Teams darüber, dass das interne Tool eingestellt wurde und nicht mehr verwendet werden soll.
Die Last bedeutungsloser Arbeit
- Es wird infrage gestellt, ob eine Pipeline-Automatisierung nötig ist, die die Nutzung eines eingestellten Tools umsetzt.
- Es wird gefragt, warum Anpassungen an einer Automatisierung nötig sind, die niemand verwenden wird, da das Tool eingestellt wurde.
- Es herrscht Verwirrung darüber, warum eine Aufgabe zugewiesen wurde, die wie Zeitverschwendung wirkt.
Meinung von GN⁺
- Diese Situation zeigt Probleme bei der Kommunikation innerhalb der Organisation und im Prozessmanagement auf. Einerseits gab es eine offizielle Mitteilung, dass das Tool eingestellt wurde, andererseits wird weiterhin an Verbesserungen dafür gearbeitet.
- Das führt zu Ressourcenverschwendung und kann unter den Mitarbeitenden Verwirrung und Unzufriedenheit auslösen. Das kann die Moral der Beschäftigten senken und sich langfristig negativ auf die Produktivität des Unternehmens auswirken.
- Um solche Situationen zu vermeiden, braucht es klare Richtlinien zum Status und zur Bedeutung von Projekten sowie eine kontinuierliche Kommunikation mit allen beteiligten Teams. Außerdem ist bei der Priorisierung von Aufgaben ein strategischer Ansatz nötig.
- Dieser Fall zeigt ein allgemeines Problem, das auch in anderen Organisationen oder Teams auftreten kann, und bietet ihnen die Möglichkeit, ihre Prozesse zu überprüfen und zu verbessern.
- Für Mitarbeitende, die solche Situationen erleben, ist es wichtig, regelmäßig zu prüfen, ob ihre Arbeit in eine wertvolle und sinnvolle Richtung fließt, und das Problem bei Bedarf an Vorgesetzte oder die Personalabteilung zu eskalieren.
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