Speicherproblem beim MacBook Pro und gescheiterte Wiederherstellung
- Der Speicher des MacBook Pro war vollständig voll, wodurch eine Situation entstand, in der keine Wiederherstellung mehr möglich war.
- Beim Herunterladen von Spielen durch das Kind über Steam lief der Speicher komplett voll.
- Das Startvolume von macOS war so voll, dass sich auf keine Weise Dateien löschen ließen.
Versuche, Dateien zu löschen, und fehlgeschlagener Neustart
- Versuche, Dateien über das Leeren des Papierkorbs, Terminal-Befehle und das Festplattendienstprogramm zu löschen, scheiterten allesamt.
- Nach einem Neustart trat das Problem auf, dass der Mac überhaupt nicht mehr bootete.
Versuche mit Recovery OS und der Wiederherstellung aus einem Time-Machine-Backup
- Über Recovery OS wurden eine Reparatur mit dem Festplattendienstprogramm und eine Neuinstallation versucht, beides jedoch ohne Erfolg.
- Es wurde versucht, Daten über ein Time-Machine-Backup wiederherzustellen, was wegen Versionsunterschieden jedoch nicht möglich war.
Kopieren und Wiederherstellen von Dateien mithilfe einer externen SSD
- Über einen Mac zur Verwaltung von Netzwerk-Backups wurde das Time-Machine-Backup auf eine externe SSD kopiert.
- Die benötigten Apps und Dateien wurden direkt auf das MacBook Pro kopiert, wodurch das Problem gelöst wurde.
Meinung von GN⁺
- Dieser Artikel zeigt eine extreme Situation, die Mac-Nutzer wegen Speicherplatzproblemen erleben können, sowie den Weg zur Lösung. Er kann Nutzer auf die Bedeutung von Backups und die Notwendigkeit einer guten Speicherverwaltung aufmerksam machen.
- Das im Artikel erwähnte Problem scheint auf systembedingte Einschränkungen und Bugs in macOS zurückzuführen zu sein. Das unterstreicht, warum Apple kontinuierlich Updates und Patches bereitstellen sollte, um Systemstabilität und Nutzererfahrung zu verbessern.
- Im Zusammenhang mit Datenwiederherstellung wird empfohlen, regelmäßige Backups zu erstellen und Cloud-Speicher zu nutzen, um solche Situationen zu vermeiden. Außerdem sollten Nutzer die neueste Version des Betriebssystems beibehalten, um Kompatibilitätsprobleme zu verhindern.
- Aus kritischer Sicht könnte der technisch geprägte Inhalt dieses Artikels für allgemeine Nutzer, die keine fortgeschrittenen Anwender oder Experten sind, etwas komplex wirken. Das deutet auf die Notwendigkeit benutzerfreundlicherer Wiederherstellungsoptionen und besserer Nutzerunterstützung hin.
- Der Artikel bietet Mac-Nutzern eine interessante Fallstudie und enthält wertvolle Informationen, auf die sie bei ähnlichen Problemen zurückgreifen können.
1 Kommentare
Hacker-News-Kommentare
Es wäre möglicherweise besser gewesen, den Mac mit einem externen Speichergerät zu booten und unnötige Dateien auf der internen Festplatte zu löschen.
Auf Basis von Kenntnissen über die HFS+-Datenträgerstruktur wird vermutet, dass die Journal-Datei voll war und deshalb beim Löschen von Dateien vorübergehend noch mehr Speicherplatz benötigt wurde.
SMB ist seit einigen Jahren unzuverlässig und fehleranfällig geworden, und Apple scheint sich nicht darum zu kümmern.
Wenn man nicht viel Mac-Erfahrung hat, sollte man als Erstes den Befehl
fsckausprobieren.In meinem ersten Job hatte ich ein ähnliches Problem. Ich hatte einen Cluster mit Müll-Dateien gefüllt, und der Befehl
rmfunktionierte nicht.cat /dev/null > foo) funktioniert, wenn das Löschen (rm foo) nicht möglich ist.Die Zuverlässigkeit von Time Machine nimmt zunehmend ab.
ZFS verwendet „slop space“, um zu verhindern, dass das Dateisystem bei Platzmangel Probleme bekommt.
spa_slop_shiftkann zusätzlicher Platz von bis zu 128 GB gesichert werden.Das Konzept, dass das Löschen von Dateien vorübergehend oder dauerhaft mehr Speicherplatz benötigen kann, ist verwirrend.
Im Oktober 2018 trat das Problem auf.
Ähnliche Erfahrungen wurden auf dem iPhone gemacht.
Es gibt zwar keine Erfahrung mit Situationen, in denen der Befehl
rmfehlschlägt, aber die Verwaltung moderner Macs mit internem Speicher von 256 GB oder weniger ist unangenehm.Eine ähnliche Situation wurde auf einer Linux-Systempartition erlebt.