Nvidia-CEO Jensen Huang kündigt neuen AI-Chip an: „Wir brauchen größere GPUs“
- Nvidia hat am Montag eine neue Generation von Chips für künstliche Intelligenz (AI) sowie Software zum Ausführen von AI-Modellen angekündigt.
- Der neue AI-Grafikprozessor heißt „Blackwell“ und soll noch vor Jahresende ausgeliefert werden.
- Die Ankündigung kommt zu einem wichtigen Zeitpunkt für Unternehmen und Softwareentwickler, die weiterhin darum ringen, Chips ähnlich der aktuellen H100-Generation zu bekommen.
Blackwell, der Nachfolger von Hopper
- Nvidia aktualisiert seine GPU-Architektur alle zwei Jahre und erzielt damit große Leistungssprünge.
- Der auf Blackwell basierende Prozessor GB200 bietet bei AI-Leistung 20 Petaflops gegenüber 4 Petaflops beim H100 und ermöglicht AI-Unternehmen, größere und komplexere Modelle zu trainieren.
- Der Chip enthält eine „Transformer Engine“, die speziell für das Ausführen Transformer-basierter AI entwickelt wurde, und kombiniert zwei von TSMC gefertigte Dies zu einem großen Chip.
Nvidia Inference Microservice
- Nvidia ergänzt sein Nvidia-Enterprise-Software-Abo um ein neues Produkt namens „NIM“ (Nvidia Inference Microservice).
- NIM erleichtert den Inferenzprozess beim Ausführen von AI-Software mit vorhandenen Nvidia-GPUs und ermöglicht Unternehmen, die Millionen Nvidia-GPUs weiter zu nutzen, die sie bereits besitzen.
- Diese Strategie soll Kunden, die Nvidia-basierte Server kaufen, dazu bewegen, Nvidia Enterprise zu abonnieren, wofür jährliche Lizenzkosten von 4.500 US-Dollar pro GPU anfallen.
Meinung von GN⁺
- Die Ankündigung von Nvidias neuem AI-Chip „Blackwell“ und der zugehörigen Software „NIM“ steht für den technologischen Fortschritt im AI-Bereich und unterstreicht die Bedeutung von Hardware- und Softwareplattformen für Training und Inferenz von AI-Modellen.
- Die Leistungssteigerung des Blackwell-Chips gibt AI-Forschern die Möglichkeit, mit größeren und komplexeren Modellen zu experimentieren, was eine wichtige Rolle für die Weiterentwicklung von AI spielen kann.
- Der hohe Preis leistungsstarker AI-Chips kann jedoch für einige Unternehmen oder Forschungseinrichtungen eine Eintrittsbarriere darstellen, was Diskussionen über die Demokratisierung der Technologie anstoßen könnte.
- Auch andere Unternehmen, die mit Nvidia konkurrieren, entwickeln Produkte mit ähnlichen Funktionen, etwa AMDs Radeon Instinct oder Googles TPU, die Auswahlmöglichkeiten im Markt für AI-Hardware bieten.
- Zu den Faktoren, die bei der Einführung von AI-Technologie berücksichtigt werden sollten, gehören Kosten, Leistung, Kompatibilität und technischer Support. Nvidias neue Technologie kann Unternehmen, die diese Anforderungen erfüllen wollen, große Vorteile bieten.
2 Kommentare
Dies ist eine mit corely.ai zusammengefasste CNET-Videozusammenfassung (https://www.youtube.com/watch?v=bMIRhOXAjYk)
Hacker-News-Kommentare
Auf der Konferenz wurde deutlich, dass Nvidia sich in Richtung eines Stack-Ausbaus bewegt.
Es wird erkannt, dass Nvidia sich zu einem Plattformanbieter wandelt.
Es wird gefragt, ob FP4 ein 4-Bit-Gleitkommaformat ist.
Nvidia hat vor einigen Jahren Bright Cluster Manager übernommen.
Es wird gefragt, ob „Plattformunternehmen“ in diesem Fall Multi-Chip bedeutet.
Es wird eine 25-fache Reduzierung des Stromverbrauchs behauptet, was schwer nachzuvollziehen ist.
Es gibt eine Erwähnung von massenhaft produzierten zweistelligen Petaflop-Systemen.
Nvidias Umsatz im Rechenzentrumsbereich erreichte im 4. Quartal 2023 einen Rekordwert von 18,4 Milliarden US-Dollar.
Dass FP8 gegenüber Hopper nur 2,5-mal so schnell ist, wirkt nach so langer Zeit etwas enttäuschend.
Es wird ein Link mit weiteren Informationen zu technischen Details bereitgestellt.