Abschied von komplexen Haushaltsgeräten
- Ein etwa 6 Jahre lang genutzter GE French-Door-Kühlschrank wurde nach zu vielen Reparaturen schließlich entsorgt.
- Jemand, der nebenbei Haushaltsgeräte repariert und weiterverkauft, hat ihn mitgenommen, sodass Hoffnung besteht, dass er nicht auf der Deponie landet.
- Ein Angebot, einen Samsung-4-Door-Kühlschrank zu verkaufen, wurde abgelehnt. An komplexen Haushaltsgeräten besteht inzwischen kein Interesse mehr.
Survivorship Bias
- Es gibt einen Kenmore Side-by-Side-Kühlschrank, der 2004 hergestellt wurde.
- Das Modell mit Kratzern und Dellen wurde im Sears Outlet gekauft.
- Vor gut zehn Jahren wurde ein Defekt am Kompressor-Relais günstig und einfach repariert.
- Später gab es ein Problem mit dem Eisbereiter, aber nachdem ein neuer Kühlschrank gekauft worden war, blieb der alte weiter in der Garage im Einsatz.
- Seitdem läuft er länger als die beiden späteren French-Door-Kühlschränke.
Der Beginn der French-Door-Probleme
- Für mehr Platz wurde ein Kenmore French-Door-Kühlschrank gekauft.
- Es traten mehrere Probleme auf, aber weil keine genauen Aufzeichnungen geführt wurden, sind nicht mehr alle in Erinnerung.
- Nachdem mehrfach dieselben Teile repariert worden waren, konnte eine Garantieverlängerung abgeschlossen werden.
- Nach vielen Reparaturen und viel Ärger gab es schließlich eine Gutschrift für den Kauf eines neuen Kühlschranks.
Auftritt des GE Café
- Das Kühlschrankmodell GE Café verfügt über Funktionen wie ein Touchscreen-LCD, einen Eis-/Wasser-/Heißwasserspender und einen Wasserfilter mit RFID-Chip.
- Beim Durchsehen der Notizen zum Kühlschrank wurde ein Text mit etwa 1300 Wörtern entdeckt.
- Es war ein Hack nötig, um die Sperre des GE-Wasserfilters zu umgehen.
- Der Verdampferlüfter fiel zweimal aus, wodurch das Kühlfach nicht mehr richtig gekühlt wurde.
- Es gibt ein Problem mit Eisbildung auf dem Boden des Gefrierfachs.
- Es trat ein Problem auf, bei dem das Gefrierfach nicht kühlte und die Seiten heiß wurden.
- Weil der Touchscreen nicht mehr funktionierte, wurde bei ebay ein gebrauchtes Teil gekauft.
- Die gebrauchte LCD-Baugruppe hatte das Problem, den Heißwasserknopf automatisch zu drücken.
- Über einen Lüftertest im Servicemodus wurde festgestellt, dass der Geruchsfilter-Lüfter defekt war.
- Die Kondensatoren am Relais waren in Ordnung, aber das Relais selbst war defekt, sodass der Kompressor nicht lief.
Keep it simple
- Es wurde beschlossen, auf mehr Einfachheit umzusteigen. Gewählt wurde ein Kühlschrank mit Gefrierfach oben.
- Nach der Nutzung einer Eiswürfelschale wurde entschieden, den Eisbereiter zurückzugeben.
- Marke und Modell stehen noch nicht fest.
- Zwar kann der Engineering-Aufwand hinter komplexer Technik Zuverlässigkeit bringen, doch bei komplexen Kühlschränken scheint er den Aufwand nicht wert zu sein.
Weitere Anekdoten zu Haushaltsgeräten
- Ein langes Jahr voller Renovierungen geht zu Ende.
- Das Leben ohne Küchenabfallzerkleinerer ist überraschend angenehm.
- Eine altmodische Toplader-Waschmaschine funktioniert im Großen und Ganzen gut.
- Beim Whirlpool-Trockner, der seit 2004 genutzt wird, musste vor einigen Jahren einmal das Heizelement ersetzt werden.
Diskussion
Meinung von GN⁺
- Interessantes Beispiel dafür, wie der Ärger durch komplexe Haushaltsgeräte und die Schwierigkeit ihrer Reparatur die Bedeutung von Einfachheit unterstreichen.
- Es zeigt, dass ältere Technik zuverlässiger und wirtschaftlicher sein kann als neue und gibt Verbraucherinnen und Verbrauchern damit wichtige Kriterien für Kaufentscheidungen an die Hand.
- Anhand realer Erfahrungen wird erklärt, wie das KISS-Prinzip (Keep It Simple, Stupid) bei der Auswahl von Haushaltsgeräten im Alltag hilfreich sein kann und liefert damit praktische Ratschläge für Verbraucherinnen und Verbraucher.
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